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Bin mit meinem Hund nicht glücklich

11. Oktober 2006 um 20:44 Letzte Antwort: 21. Oktober 2006 um 21:57

hallo!

ich weiß das es komisch klingen mag für viele aber ich bin einfach mit meinem Hund nicht glücklich. Ich habe eine Lahsa Apso Hündin mit 7 Jahren geschenkt bekommen von meinen Eltern. Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen und liebe sie aber eigentlich wollte ich keinen. Ich habe mal gesagt, dass es nett wäre wieder einen Hund zu haben am besten nen kleinen den ich mit zur UNI nehmen könnte und schwupps zwei wochen später bekam ich einen. Meine Eltern leben 500 kilometer von mir entfernt also muss ich mich selbst drum kümmern. Mache das auch aber richtig glücklich bin ich damit nicht. Bin sehr sportlich und gehe jeden Tag eine Stunde laufen aber mein Hund geht gerade mal 10 minuten spatzieren und dann legt sie sich hin und geht nicht mehr weiter. sie will auch zuhause nicht spielen und mitnehmen kann ich sie nur wenn ich sie trage.Ausserdem folgt sie gar nichts und selbst mit wurst kann ich sie zu nichts bringen.
Jetzt sagte der TA dass sie auch noch blind wird ich bin einfach überfordert.
Was gibt es den nur für Möglichkeiten damit ich ihr einfach ein bisschen näher komme?


lg Candy

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12. Oktober 2006 um 9:34

Kann ich verstehen
hallo candy,

ich finde deinen Beitrag sehr ehrlich.Das sind die wenigsten Leute mit Ihren Hunden.Ich kann gut verstehen das Du nicht so glücklich bist mit Ihr, weil DU sie Dir eben nicht ausgesucht hast...Ich denke das Sie das auch merkt, Hunde spüren ja ziemlich viel.Sie weiß das Du ein schlechtes Gewissen hast und macht somit auch Ihr ganz eigenes Ding.

Spüre doch nochmal nach ob Du ihr wirklich näher kommen willst!!!
Ansonsten ist es vielleicht besser ein liebevolles zuHause für Sie zu suchen, wo sie wirklich gewollt ist, bei Leuten die sie aussuchen oder die SIE sich aussucht.
Irgendetwas zu unternehmen ist glaub ich wichtig damit es euch beiden wieder gut geht...)

Viele Grüße

Minti


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16. Oktober 2006 um 15:52

Soziale Kontakte
Bring sie doch mal mit anderen Hunden zusammen. ZB Hundeschule, Spielgruppen etc.
Wäre doch mal interessant zu sehen, wie sie sich da verhält.
Ansonsten denk ich auch, bevor ich euch beide quält, such ihr lieber eine schöne Familie, mit Leuten, die sich sehr einen Hund wünschen.

LG

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17. Oktober 2006 um 14:56

Geduld,
etwas anderes wird wohl nicht helfen. Wenn du den Hund innerlich ablehnst, spürt er das vermutlich auch und das macht es natürlich schwer, Vertrauen zu fassen.

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18. Oktober 2006 um 23:55
In Antwort auf jia_12258973

Kann ich verstehen
hallo candy,

ich finde deinen Beitrag sehr ehrlich.Das sind die wenigsten Leute mit Ihren Hunden.Ich kann gut verstehen das Du nicht so glücklich bist mit Ihr, weil DU sie Dir eben nicht ausgesucht hast...Ich denke das Sie das auch merkt, Hunde spüren ja ziemlich viel.Sie weiß das Du ein schlechtes Gewissen hast und macht somit auch Ihr ganz eigenes Ding.

Spüre doch nochmal nach ob Du ihr wirklich näher kommen willst!!!
Ansonsten ist es vielleicht besser ein liebevolles zuHause für Sie zu suchen, wo sie wirklich gewollt ist, bei Leuten die sie aussuchen oder die SIE sich aussucht.
Irgendetwas zu unternehmen ist glaub ich wichtig damit es euch beiden wieder gut geht...)

Viele Grüße

Minti


Wenn
sie keine Kondition hat, nicht spielt und auch noch blind wird ist sie krank.
Vermutlich überzüchtet.
Du als Studentin hast doch gar nicht die Mittel den Hund richtig durchchecken zu lassen. Ich würde deine Eltern bitten sie dir abzunehmen und zu entscheiden was mit ihr passiert. Das Hündchen kann ja nichts dafür das die gierigen Züchter die Hündinnen so oft decken lassen das die Jungen Glasknochen, Hüftleiden und andere Krankheiten haben.
Leider ist es so, ich habe es in der Verwandtschaft erlebt mit einem Welpen der Glasknochen hat (kann ja mal passieren, sonst sind immer alle Welpen kerngesund gewesen, sagt der Züchter) und einem Welpen der im Ausland gekauft wurde, in den wurden ca 2000 Euro investiert das er jetzt wenigstens schmerzfrei leben kann.
Solltest du dir jemals wieder einen Hund anschaffen, guck dir an wo er herkommt. Oder hol dir einen Mischling, die sind aufgweckt und oft gesünder.
Ich wünsche der Kleinen alles Gute und dir die passende Lösung!

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21. Oktober 2006 um 21:57

Weil er nicht mehr sehen kann
möchte er auch nicht mehr laufen. ist ja klar er sieht ja nicht mehr wo er hingeht. mach du mal die augen zu und versuche mal irgenwo hinzugehen. schon ein sehr unsicheres gefühl. mit so einem eingeschränkten hund kannst du nicht mehr joggen oder an unbekannten orten gehen. sie fühlen sich am wohlsten in bekannter umgebung. für den hund ist es am besten wenn du viel körperkontakt hälst viel streichelst und vor allem viel redest. was anderes kannst du leider nicht machen. ich habe selbst einen blinden hund. der tierarzt riet uns ihn einschläfern zu lassen . da wir aber ein eigenes haus mit garten haben und er sich hier bestens noch orientieren kann gebe ich ihm ein schönes leben so lange es geht.

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