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Bin langsam ratlos in Sachen Hundeernährung...

3. Mai 2011 um 12:06 Letzte Antwort: 11. Mai 2011 um 7:42

Meine kleine Pudeldame 1 Jahr (3 kg) bereitet mir in Sachen Ernährung so langsam Kopfzerbrechen....

Als ich sie mit 9 Wochen von der Züchterin abgeholt habe, wurde
mir das Futter von einem bayrischen Futterhersteller in Form von Würsten (ähnlich wie Leberwurst) mitgegeben und nahegelegt niemals etwas anderes zu füttern.
Doch das Problem zeigte sich damals recht schnell...

Anfangs hat meine Kleine das Futter noch einigermaßen gefressen, doch bald (fand ich), selbst für einen kleinen Welpen viel zu selten und zu wenig.

Ich habe ihr den Napf in gewissen Abständen immer mal wieder
für 10-15 Min. angeboten, doch sie ging immer seltener dran.
Gerade bei so einem zarten Geschöpf macht man sich natürlich
schnell nen Kopf.

Irgendwann reichte es mir. So habe ich mich beraten lassen und
begann allmählich ein sehr bekanntes, angeblich hochwertiges Futter f. Welpen kleiner Rassen hinzu zu geben.
2 - 3 Tage hat sie sich regelrecht darauf gestürzt.(aber nur auf die neuen Pellets)

Danach hat sie das Futter meist genauso ignoriert, wie zuvor das
andere.

Aber ich blieb damals konsequent. Doch ihr Eßverhalten zeigte keine Veränderung. Manchmal hat sie fast 2 Tage nichts angerührt.

Dann trafen wir die Züchterin wieder. Sie fragte mich irdendwann, wie wir mit dem von ihr empfohlenen Futter zurechtkämen und ich schilderte ihr die Gründe, weshalb wir auf ein anderes Futter umgestiegen seien.

Die ist aus allen Wolken gefallen und fragte mich ob ich meinen
Hund auf lange Sicht umbringen wolle. "Gerade die bekanntesten und meist gekauften Futtersorten (die wir alle kennen!!) sind voll mit Klärschlamm, Kadavern von sämtlichen ( auch kranken) Heimtieren), Hirntumoren etc.", sagte sie.
Ich solle mir doch bitte das Buch besorgen: "Katzen würden Mäuse kaufen."
Das tat ich und habe es gelesen...ERSCHRECKEND...wenn auch nur die Hälfte davon stimmt....

Zeitgleich bin auf die Seite des Futtermittelherstellers (den mir die Züchterin empfohlen hatte) und habe gelesen das bei dem
Futter ausschließlich Lebensmittelqualität verarbeitet wird.
Der Hersteller hat im Internet hierzu sogar eine "eidesstattliche Erklärung" abgegeben und veröffentlicht.

Das hat mich irgendwie schon überzeugt.

Also was tat ich.....Ich wollte es nochmals mit dem Futter probieren. Mischte es aber mal mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, kleine Rindfleischstückchen usw.
Aber meine Kleine suchte sich nahezu nur das "von mir Gekochte" heraus.
Letztendlich bin ich nun da angelangt, das ich für sie koche.
Doch ich habe Angst, da etwas falsch zu machen.
Man kann zwar vieles im Internet nachlesen, aber das ist so ein umfangreiches Thema.
Allein der Hinweis, das man Hunden keine Tomaten oder
Weintrauben geben darf.HILFE!!!
Habe ich nämlich schon aus Unwissenheit getan.

Natürlich wäre es mir viel lieber ein Futter zu finden, wo man sicher gehen kann, das da ausschließlich Zutaten enthalten sind,
die wir als Halter mit unserem Gewissen vereinbaren können.
Dann müßte meine Kleine das nur noch mögen.

Meine Fragen an Euch:
-Gibt es soetwas???
-was füttert ihr???
-wie denkt ihr über so ein Futtermittelskandal???oder wirds abgetan und für übertrieben erklärt, weil andere Halter das Zeug
schließlich ebenfalls füttern u. deren Hunde ja noch leben.

Ich will für meinen Hund das Beste.
Ich weiß, ihr wollt das alle.

Helft mir bitte auf die Sprünge, was ich am Besten tun soll...

Ich danke Euch jetzt schon einmal und hoffe auf gute Tipps.

Toy174









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3. Mai 2011 um 12:24

Mh,
Also wenn Du genug Zeit hast für sie zu kochen und die Kleine das auch isst... da kannst Du nicht allzu viel falsch machen.

Ich mache mir gerade eher Sorgen um Dich als um Deinen Hund.

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3. Mai 2011 um 14:50


Ich füttere meine Hunde seit Jahren mit frischem Fleisch und Gemüse, da weiß ich was drin ist. Das Fleisch stammt zwar (sofern es nicht vom Wild ist) auch aus ganz normaler Masttierhaltung und ist damit nicht von hoher Qualität, aber das gleiche Fleisch landet auch im Fertigfutter, zusammen mit haufenweise Schrott der da nicht reingehört. Allerdings auch nur wenn es sich um ein besseres Futter handelt - ansonsten landen hauptsächlich "Nebenerzeugnisse" drin...

Infos zu Etiketten von Hundefutter:

http://www.cats-country.de/TierfutteretikettenHund.pdf

Wie gesagt - ich verlasse mich da auf keinen Fertigfutterhersteller, denn letztendlich wollen alle an unser Geld. Manche sind dabei nur noch etwas gewissenloser als andere. Ich selbst esse auch keine "Fertigfutterprodukte", warum sollte ich sie meinen Hunden geben

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3. Mai 2011 um 15:02
In Antwort auf angsthund


Ich füttere meine Hunde seit Jahren mit frischem Fleisch und Gemüse, da weiß ich was drin ist. Das Fleisch stammt zwar (sofern es nicht vom Wild ist) auch aus ganz normaler Masttierhaltung und ist damit nicht von hoher Qualität, aber das gleiche Fleisch landet auch im Fertigfutter, zusammen mit haufenweise Schrott der da nicht reingehört. Allerdings auch nur wenn es sich um ein besseres Futter handelt - ansonsten landen hauptsächlich "Nebenerzeugnisse" drin...

Infos zu Etiketten von Hundefutter:

http://www.cats-country.de/TierfutteretikettenHund.pdf

Wie gesagt - ich verlasse mich da auf keinen Fertigfutterhersteller, denn letztendlich wollen alle an unser Geld. Manche sind dabei nur noch etwas gewissenloser als andere. Ich selbst esse auch keine "Fertigfutterprodukte", warum sollte ich sie meinen Hunden geben

Ergänzung
Und wer meint, dass "normale" Masttierhaltung eigentlich gar nicht so schlimm ist, der ist hiermit herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, und "sein Fleisch zu treffen":

Meet your meat (in mehreren Teilen):
http://www.youtube.com/watch?v=5yBJHX1C6n8

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3. Mai 2011 um 15:34

Ich fütter frisches Fleisch wie angsthund
ich habe einen Yorki, die hatte immer mit Durchfall und Erbrechen zu kämpfen. Nun fütter ich rohes Fleisch, manchmal mische ich es mit gekochtem. Dazu Gemüse oder Obst. Ich habe ein klasse Buch darüber. Super einfach zu lesen und vor allem zu verstehen. Ich hatte nämlich auch Angst fehler zu machen und dass Milow Mangelerscheinungen bekommt. Aber der Grundsatz "Jegrüner desto besser" hat mir geholfen. Und Gemüse schön mit dem Mixer zermatschen sonst kann deine Maus es nicht verarbeiten =)
Wird alles gut, glaub mir.....

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4. Mai 2011 um 12:42

Hallo Keksvernichter, hallo Angsthund.....
Danke erst einmal für Eure Beiträge. Habe dennoch ein paar Fragen:

-Füttert ihr das Fleisch und Gemüse mal roh und mal gegart?
-Wie oft wechselt ihr die Zutaten?
-Wenn ihr Fleisch roh füttert, friert ihr es in gewissen Portionen ein und taut es bei Bedarf auf, oder kauft ihr es ständig frisch?
-Wie heißt das Buch?

Ich habe im Internet gelesen, das man immer ein Schuß gutes Distel- oder Lachsöl hinzugeben soll.
Macht ihr das auch so?

Ebenso sollte man dem Hund angeblich Kalziumcitrat zusätzlich geben?

Ich merke, dass ich nicht drumherum komme, mich da wirlich einmal
richtig einzulesen.

Aber ich finde es toll, das es Hundebesitzer wie Euch gibt, die sich auch nen Kopf darüber machen, was sie ihrem Liebling vorsetzen.

Klar ist, das Trockenfutter die "einfachste" Lösung ist und viele es deshalb nicht wahrhaben wollen, was da eigentlich für Mist drin ist.
Die Hunde werden im Sinne gezwungen, u.a. ihre Kameraden zu speisen.
Da sag ich doch mal:"Guten Appetit"!!!

Wer meint, das dies alles übertriebener Quatsch ist, sollte sich mal näher mit der Materie befassen. Ich bin mir sicher, danach werdet ihr würgen.

Toy 174





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4. Mai 2011 um 13:20
In Antwort auf toini_12880059

Hallo Keksvernichter, hallo Angsthund.....
Danke erst einmal für Eure Beiträge. Habe dennoch ein paar Fragen:

-Füttert ihr das Fleisch und Gemüse mal roh und mal gegart?
-Wie oft wechselt ihr die Zutaten?
-Wenn ihr Fleisch roh füttert, friert ihr es in gewissen Portionen ein und taut es bei Bedarf auf, oder kauft ihr es ständig frisch?
-Wie heißt das Buch?

Ich habe im Internet gelesen, das man immer ein Schuß gutes Distel- oder Lachsöl hinzugeben soll.
Macht ihr das auch so?

Ebenso sollte man dem Hund angeblich Kalziumcitrat zusätzlich geben?

Ich merke, dass ich nicht drumherum komme, mich da wirlich einmal
richtig einzulesen.

Aber ich finde es toll, das es Hundebesitzer wie Euch gibt, die sich auch nen Kopf darüber machen, was sie ihrem Liebling vorsetzen.

Klar ist, das Trockenfutter die "einfachste" Lösung ist und viele es deshalb nicht wahrhaben wollen, was da eigentlich für Mist drin ist.
Die Hunde werden im Sinne gezwungen, u.a. ihre Kameraden zu speisen.
Da sag ich doch mal:"Guten Appetit"!!!

Wer meint, das dies alles übertriebener Quatsch ist, sollte sich mal näher mit der Materie befassen. Ich bin mir sicher, danach werdet ihr würgen.

Toy 174





Hallo!
Ich würde dir auch empfehlen dich mal ordentlich in das Thema einzulesen. Meiner Meinung nach, hilft da folgende Broschüre recht gut dabei

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939522007/dogforum-21

um die genauen Zuataten bzw die Zusammensetzung des Futters deines Hundes herauszufinden, würde ich den s.g. "Barf-Recher" benutzen

Auch hier mal einen Link:

http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php

das Thema ist einfach irre umfangreich! Alles zu erklären birgt auch ein gewisses Risiko, da die Hunde sich total unterscheiden.

Welche Öle du zugeben musst und wieviel Calcium, Hagebutten, wieviel von welchem Fleisch (RFK, Innereien, Muskelfleisch) usw. kannst du alles super nachlesen und mit der Zeit pendelt sich sowieso alles von selbst ein. Das Thema wird auch oftmals super überschätzt, wie ich finde. Klar, man sollte einen groben Plan haben. Weicht davon aber mal was ab, ist das auch kein Weltuntergang. Aber meiner Meinung nach, sollte man sich vorher gut einlesen!

Fleisch wird bei uns nur roh gefüttert. Etwa einmal im Monat kommt die Fleischlieferung, dann verbringe ich die Zeit auch nur in der Küche. Ich verpacke das Fleisch dann so, wie ich es auch gebe. Eben schon in den richtigen Portionen und friere es ein. Dann nehme ich es wieder raus und lasse es auftauen, wenn ich es brauche. Mit Gemüse das Gleiche...

Lies dich ein, dann wird dir ein Licht aufgehen und wenn du dann immernoch Fragen haben solltest, kann du die natürlich gerne stellen!

LG

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4. Mai 2011 um 16:55
In Antwort auf gladys_12152748

Hallo!
Ich würde dir auch empfehlen dich mal ordentlich in das Thema einzulesen. Meiner Meinung nach, hilft da folgende Broschüre recht gut dabei

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939522007/dogforum-21

um die genauen Zuataten bzw die Zusammensetzung des Futters deines Hundes herauszufinden, würde ich den s.g. "Barf-Recher" benutzen

Auch hier mal einen Link:

http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php

das Thema ist einfach irre umfangreich! Alles zu erklären birgt auch ein gewisses Risiko, da die Hunde sich total unterscheiden.

Welche Öle du zugeben musst und wieviel Calcium, Hagebutten, wieviel von welchem Fleisch (RFK, Innereien, Muskelfleisch) usw. kannst du alles super nachlesen und mit der Zeit pendelt sich sowieso alles von selbst ein. Das Thema wird auch oftmals super überschätzt, wie ich finde. Klar, man sollte einen groben Plan haben. Weicht davon aber mal was ab, ist das auch kein Weltuntergang. Aber meiner Meinung nach, sollte man sich vorher gut einlesen!

Fleisch wird bei uns nur roh gefüttert. Etwa einmal im Monat kommt die Fleischlieferung, dann verbringe ich die Zeit auch nur in der Küche. Ich verpacke das Fleisch dann so, wie ich es auch gebe. Eben schon in den richtigen Portionen und friere es ein. Dann nehme ich es wieder raus und lasse es auftauen, wenn ich es brauche. Mit Gemüse das Gleiche...

Lies dich ein, dann wird dir ein Licht aufgehen und wenn du dann immernoch Fragen haben solltest, kann du die natürlich gerne stellen!

LG

Du Arme!
Also mit den bisherigen Antworten und empfohlenen Büchern bis du erstmal gut ausgestattet.
Ich fütter das Fleisch roh, allerdings friere ich es vorher einmal ordentlich durch, damit ich sicher gehen kann, dass es gut für meine Kleine ist. Denn beim Einfrieren gehen ja schon einige Bakterien dahin. Ich taue für meine JRT-Hündin immer eine Portion auf, die ich in 3-4 Portionen verfüttere, also für gut zwei Tage. Ich fütter fast immer Möhren dabei manchmal gibt es auch Apfel-Bananen-Himbeerbrei oder ähnliches. Ein guter Tipp wäre es vlt für dich sich mal im Hundeforum (dogforum oder ä.) anzumelden. Da findest du zwar viele Überbarfer, die meinen, das sie das barfen erfunden hätten, aber von denen musst du dich ja nicht stören lassen.

Das Heft von Swanie Simon ist das Beste! Ihre Website ist auch gut und du kannst sie auch persönlich anschreiben,dass habe ich auch schon mal gemacht.
Wenn deine Kleine es frisst ist doch super, wenn du dir immer noch unsicher bist, dann lass doch von Zeit zu Zeit mal ein Blutbild machen, dann siehst du, ob deine Sorgen berechtigt sind. Viel falsch machen kannst du beim Barf nicht. Es sei denn du bestellst Gammelfleisch oder fütterst Zwiebel, Knoblauch, Weintrauben oder Schokoladen in rauhen Mengen, aber das würde kein Hundemensch machen

Nicht verzweifeln!

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11. Mai 2011 um 7:42


also wir barfen, aber als wir dies noch nicht taten habe ich arcana trockenfutter gefüttert und bin damit sehr gut gefahren.
unser dicker hatte immer ein sehr schönes glänzendes fell und ihm ging es auch so immer super.

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