Home / Forum / Tiere / Bin am verzzweifeln

Bin am verzzweifeln

6. August 2012 um 16:39

habe seit 2 wochen einen welpen. und der macht über nacht nur radau. wenn er mal aufhört mit jaulen bin ich immer mal gucken gegangen um ihn zu loben weil er leise war. nie liegt er in seinen korb, ich hab extra en kleines dach drüber gemacht das er sich sicherer fühlt. manchmal liegt er drin manchmal verkricht er sich in ner ecke. ich will ihn aber nicht mit ins schlafzimmer nehmen weil das finde ich nicht schön wenn der hund da drin ist da hat er nix zu suchen.

das nächte problem ist er weicht mir nie von der seite. hat angst wenn mein freund ihn mal streicheln will und er hört auch nicht auf meinen freund nur auf mich, und das soll auch nicht sein. und wenn wir mal zu kumpels gehen. tut er nie mal rumlaufen und gucken was es da neues gibt. immer leigt er bei mir an den füßen. ich verbringe mehr zeit mit dem hund wie mit meinem freund das tut mir ach leid aber das muss einfach mal werden. kann mir jemand helfen????

Mehr lesen

6. August 2012 um 19:35

Warum willst du ihn nicht ins Schlafzimmer nehmen
So ein Problem kenne ich nämlich gar nicht.
Ich habe das Körbchen neben dem Bett stehen und falls er mal wirklich quengeln sollte, fasse ich mit der Hand hinunter zum Krabbeln.
Ich kann mir vorstellen, wenn Du ihn nachts separierst (Hunde sind Rudeltiere), dass er mit Verlustängsten reagiert - wie in Deinem Fall.
Ausserdem 2 Wochen sind absolut KEINE Zeit!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. August 2012 um 19:48

Überleg mal..
Bist du denn sicher, dass ihr wirklich einen Hund haben wollt?
Oder wars doch zuviel? Sind eure Interessen eher bei eurer Zweisamkeit und euren Kumpels?
Dann bringt den Kleinen bitte zu dem Züchter zurück. Je eher, desto besser für den Hund.

Da kommt noch ein Haufen Stress auf euch zu. Welpen machen extrem viel Arbeit. Dann kommt noch die Pubertät und ihr müsst konsequent sein und geduldig.

Wenn ihr unbedingt einen Hund wollt, warum dann nicht lieber einen ausgewachsenen?

Warum soll er sich in dem Körbchen denn wohl fühlen? Habt ihr das aufgebaut, dass er sich da drin sicher fühlt? Wenn er immer dorthin geschickt wird, ist es eher eine Bestrafung für ihn. Und ja, er ist bestimmt einsam.
Ist er denn schon stubenrein? Wenn nein, wie wollt ihr das machen, wenn ihr nachts nicht mitbekommt, wenn er mal muss?

Wenn er größer und sicherer ist, läuft er bestimmt interessiert in der Gegend rum. Jetzt klammert er noch.

Dein Freund soll sich dann auch mal um Hundi kümmern, damit der Kleine keine Angst vor ihm hat. Spielen, schmusen, füttern etc..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. August 2012 um 20:03

Stinknormales Hunde(baby)verhalten, das dein Hund da zeigt
Dein Hund verhält sich stinknormal. Wie ein Hundebaby eben.
Hunde sind hochsoziale Lebewesen und für sie ist es das allerschlimmste sozial isoliert zu sein. Und genau das tust du, deinen Hund sozial isolieren. Du (und dein Freund) schlaft in einem Zimmer und das kleine Hundebaby schließt ihr quasi aus dem Rudel aus. Kein Wunder dass das Kleine weint!

Alleine bleiben müssen Hunde erst lernen, auch wenn es nur das alleine in einem anderen Raum bleiben ist. So etwas ist für Hunde nicht natürlich und selbstverständlich, das können sie nicht einfach so

Dass dein Hund dir nicht von der Seite weicht ist ebenfalls sehr normal. Vor allem für einen Welpen, der erst seit 2 Wochen bei dir ist. Du bist sein Rudel, du bist alles was dieser Hund auf der Welt hat. Wo sollte er denn sonst sein wollen, wenn nicht bei dir?

Das wird aber alles werden, mit Zeit und Geduld. Du hast den Hund gerade einmal 2 Wochen da kannst du nicht erwarten dass der Hund gleich "funktioniert". Ein Hund ist kein Roboter, sondern eben ein Lebewesen mit eigenen Gefühlen.
Darüber hättest du dir bestenfalls Gedanken machen sollen, bevor du dich entschlossen hast dir einen Hund zu holen, aber zum dazu lernen ist es ja nie zu spät Ich kann dir dazu das Buch Calming Signals - Beschwichtigungssignale der Hunde ans Herz legen. Da kannst du einiges über Hunde, deren Sozialverhalten und ihre Kommunikation lernen. Wenn du willst

Mein Hund darf übrigens fast alles. Sie ist aus einem slowakischen Auffanglager, hat fast 2 Monate lang reingepieselt weil sie ein Leben in der Wohnung nicht gewohnt war. Leine gehen, Autofahren alles musste sie erst lernen.
Jetzt, ein halbes Jahr später, kann sie alles was ein normaler Hund auch kann. Draussen auf's Klo gehen, Sitz, Platz, bei Fuß, Pfoten geben, Kreiseln, Männchen machen, Rolle, am Boden Robben und einiges mehr.
Und das alles habe ich ganz ohne Druck, sondern nur mit Geduld, Liebe, Verständnis und auch Leckerli geschafft. Und das obwohl mein Hund vor mir durch die Türe gehen und im Bett schlafen darf
Auf dem Platzi was ich ihr ausgesucht hatte, liegt sie übrigens auch nicht gern. Sie hat sich ihren Platz unter meinem Schreibtisch ausgesucht. Dann habe ich ihr halt für dort noch ein Bettchen genäht.

Mit Verständnis für deinen Hund, Eingehen auf seine Bedürfnisse, positive Verstärkung, Liebe und viel Geduld ist bei so gut wie jedem Hund alles machbar

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. August 2012 um 20:24
In Antwort auf areum_11919504

Stinknormales Hunde(baby)verhalten, das dein Hund da zeigt
Dein Hund verhält sich stinknormal. Wie ein Hundebaby eben.
Hunde sind hochsoziale Lebewesen und für sie ist es das allerschlimmste sozial isoliert zu sein. Und genau das tust du, deinen Hund sozial isolieren. Du (und dein Freund) schlaft in einem Zimmer und das kleine Hundebaby schließt ihr quasi aus dem Rudel aus. Kein Wunder dass das Kleine weint!

Alleine bleiben müssen Hunde erst lernen, auch wenn es nur das alleine in einem anderen Raum bleiben ist. So etwas ist für Hunde nicht natürlich und selbstverständlich, das können sie nicht einfach so

Dass dein Hund dir nicht von der Seite weicht ist ebenfalls sehr normal. Vor allem für einen Welpen, der erst seit 2 Wochen bei dir ist. Du bist sein Rudel, du bist alles was dieser Hund auf der Welt hat. Wo sollte er denn sonst sein wollen, wenn nicht bei dir?

Das wird aber alles werden, mit Zeit und Geduld. Du hast den Hund gerade einmal 2 Wochen da kannst du nicht erwarten dass der Hund gleich "funktioniert". Ein Hund ist kein Roboter, sondern eben ein Lebewesen mit eigenen Gefühlen.
Darüber hättest du dir bestenfalls Gedanken machen sollen, bevor du dich entschlossen hast dir einen Hund zu holen, aber zum dazu lernen ist es ja nie zu spät Ich kann dir dazu das Buch Calming Signals - Beschwichtigungssignale der Hunde ans Herz legen. Da kannst du einiges über Hunde, deren Sozialverhalten und ihre Kommunikation lernen. Wenn du willst

Mein Hund darf übrigens fast alles. Sie ist aus einem slowakischen Auffanglager, hat fast 2 Monate lang reingepieselt weil sie ein Leben in der Wohnung nicht gewohnt war. Leine gehen, Autofahren alles musste sie erst lernen.
Jetzt, ein halbes Jahr später, kann sie alles was ein normaler Hund auch kann. Draussen auf's Klo gehen, Sitz, Platz, bei Fuß, Pfoten geben, Kreiseln, Männchen machen, Rolle, am Boden Robben und einiges mehr.
Und das alles habe ich ganz ohne Druck, sondern nur mit Geduld, Liebe, Verständnis und auch Leckerli geschafft. Und das obwohl mein Hund vor mir durch die Türe gehen und im Bett schlafen darf
Auf dem Platzi was ich ihr ausgesucht hatte, liegt sie übrigens auch nicht gern. Sie hat sich ihren Platz unter meinem Schreibtisch ausgesucht. Dann habe ich ihr halt für dort noch ein Bettchen genäht.

Mit Verständnis für deinen Hund, Eingehen auf seine Bedürfnisse, positive Verstärkung, Liebe und viel Geduld ist bei so gut wie jedem Hund alles machbar


Meine Pömmie ist aus einer slowakischen Tötungsstation. Sie war bissig, nervös und kompliziert mit den bekannten Traumata, die eine Käfighündin hat; als Wurfmaschine für Billigwelpen hatte sie produzieren müssen, bis sie verbraucht war.
Heute nach nur einem Jahr ist sie sehr anpassungsfähig und pflegeleicht, verschmust und komplett auf mich fixiert. Mit meinen anderen 2 Hunden versteht sie sich grossartig und hat auch schnell durch die beiden gelernt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. August 2012 um 13:02

Sei nicht verzweifelt!...
... sondern freue Dich!
Dein Hund hat sich anscheihnend schon bei dir hinterlegt. Daran arbeiten andere Hundehalter eine halbe Ewigkeit dran. Freue dich darüber, dass DU sein Mittelpunkt bist.
Dein FReund sollte sich jetzt und auch während der Erziehung des Hundes zurückhalten. Zuviele Köche verderben den Brei! Das sollte dein Job sein!
Worauf soll dein Welpe denn auch hören? Er kann bestimmt noch nichts, oder? Und wenn der Hund nicht zu deinem Freund kommt, wenn er ihn ruft kann dies an 3 Dingen liegen:
1. Hund kennt seinen Namen noch nicht.
2. Dein Freund ist nicht attraktiv (aus hundlicher Sicht ) für den Welpen (zB. Nicht herzlich, kein Temperament, Emotional, usw.=häufiges Männerproblem!)
3. Eure Beziehung ist so stark, dass dein Hund sich nicht von dir lösen möchte.
1-2 kann man lehren und lernen, 3 würde ich pflegen!

Bringe deinem Welpen schon jetzt das RUHIGE SITZEN bei!
So lernt der Hund zur Ruhe zu kommen und erhält innere Sicherheit. Dies kannst du bereits mit 7 Wochen lehren, aber in ganz kurzen Sequenzen (max. 5min). Wichtig ist aber immer: Wenn dein Hund sitzt - sofort Abstand machen zum Hund, sonst wird das nix.

Ich persönlich dulde auch keine Hunde in MEINEN Bereichen (schlafzimmer, Küche, Bad, Kinderzimmer). Dein Welpe braucht die Gewissheit, dass du wiederkommst. Ständiges NAchschauen, Loben (es sollte doch selbstverständlich sein das er die Schnauze hält und ist nicht lobenswert) und Inkonsequenz (heute darf er ins Schlafzimmer - morgen soll er wieder raus - HÄHHH )

Vermenschlichung in der Hundeerziehung haben noch nie finktioniert und zeugen von wenig kynologischem Verständnis.
Meine Meihnung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. August 2012 um 21:42
In Antwort auf monixs

Warum willst du ihn nicht ins Schlafzimmer nehmen
So ein Problem kenne ich nämlich gar nicht.
Ich habe das Körbchen neben dem Bett stehen und falls er mal wirklich quengeln sollte, fasse ich mit der Hand hinunter zum Krabbeln.
Ich kann mir vorstellen, wenn Du ihn nachts separierst (Hunde sind Rudeltiere), dass er mit Verlustängsten reagiert - wie in Deinem Fall.
Ausserdem 2 Wochen sind absolut KEINE Zeit!

Genau
Hunde gehören immer mitten ins Rudel,grade in der Nacht wenn die Angst kommt und schon erstrecht wenn der Hund noch ein Baby ist.ein Körbchen neben dem Bett werden diese Probleme schnell beseitigen.ein bißchen Trost ,ein paar Streicheleinheiten und ein bißchen kuscheln im Bett und der Kleine schläft wie ein Engel-

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen