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Beruf & Hund, wie macht ihr das?

17. August 2007 um 10:50 Letzte Antwort: 8. September 2017 um 13:23

Hallöchen!

Hätte so gerne wieder einen Hund (bin 12 Jahre lang mit einem aufgewachsen und das fehlt mir total). Nur leider wohn ich jetzt nicht mehr auf dem Land, sondern mit meinem Freund in München. Und natürlich haben wir keine sonderlich große wohnung. Was aber noch vielmehr mein Problem ist: wie macht ihr das denn mit eurem Beruf bzw. was macht ihr beruflich? Seid ihr auch Vollzeit beschäftigt? Könnt ihr euren Hund mitnehmen, oder bleibt er so lange allein?
Bin wirklich am Überlegen, ob das machbar ist oder eher eine Zumutung für den Hund! Hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben!

LG Julietta

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9. Oktober 2012 um 21:01

Hallo
Hallo !
Mein Beitrag kommt zwar etwas spät, aber ich bin per Zufall auf diesen Beitrag gestoßen.
Ich habe mir nicht alle Kommentare zu diesem Beitrag durchgelesen, aber ich finde es ganz schön heavy was manche vom Stapel lassen und möchte auch gerne mal meinen Standpunkt dazu sagen.
Zuerst einmal Julietta finde ich es sehr gut, dass du dir vorher viele Gedanken machst, aber entscheide es für dich/euch und hol dir keinen Rat von wildfremden Leuten. Du siehst ja was dabei raus kommt, die Leute geben dir keinen Rat sondern hacken aufeinander rum.
Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema Tier und Hund und man kann noch so viele Seminare besucht haben, Bücher gelesen haben oder ein erfahrener Tierpsychologe sein, es erzählt dir doch nicht jeder das Gleiche.
Woran soll man sich nun halten?
Rudeltier hin oder her, das ist zwar schon richtig, allerdings sind die "heutigen" Hunde sehr lernbereit, menschenbezogen und gewöhnen sich an einiges. Obwohl man den heutigen Hund nicht mehr mit seinem Vorfahren den Wolf vergleichen kann, muss ich sagen, sind Wölfe auch durch und durch Rudeltiere und trotzdem kleben sie nicht permanent aneinander und gehen alleine auf Streife.
Wie soll ein normaler Menschen, der arbeitet einen Hund halten, wenn es in den Augen mancher Extremisten Tierquälerei sei den Hund über längere Zeit alleine zu lassen?Sind diese Leute eher der Meinung, dass die Hunde lieber im Tierheim bis zum bitteren Lebensende sein sollen, als doch einer Familie zugewiesen zu werden?
Ehrlich gesagt finde ich es eher fraglich, wenn sich Leute die Zeit haben, aufgrund von Arbeitslosigkeit, Rentenalter o.ä. einen Hund anschaffen und ihn dann von morgens bis abends betuddeln und vermenschlichen ohne Ende. Nicht die Möglichkeit haben dem Hund Erziehung beizubringen ( Hundeschule ) oder dem Hund vernünftiges Futter zu kaufen oder andere schön Dinge, die dem Hund und dem Mensch das Leben erleichtern.
Es wird nur darauf rumgehackt, dass ein Mensch der viel arbeitet ein Tierquäler sei und ähnliches. Das sind aber auch wirklich nur die Menschen, die selber die Zeit und das Geld besitzen ihren Hund so zu halten oder die gar keinen haben und nur so reden, weil sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.
Die wenigstens Leute haben aber viel Freizeit und trotzdem Geld um den Hund vernünftig zu halten.
Ich bin der Auffassung ein Hund kann, muss und sollte daran gewöhnt sein durchaus alleine zu bleiben. Es ist eine Frage der Erziehung, die Hunde die verrückt spielen und durchdrehen, die sind es meist nicht gewohnt oder haben vermutlich wenig Erziehung genossen.
Das Erziehen ist das A und O, ähnlich wie bei Kindern. Wir Menschen sollten das "Alphatier" sein für den Hund und nicht andersherum.
Wenn ich arbeite, kann ich mit meinem Hund in die Hundeschule, kann ihm artgerechtes Futter kaufen, kann ihm Spielzeug kaufen, kann mit ihm im Auto irgendwo in Wald, Flur und Wiesen fahren etc. Natürlich alles nach der Arbeit oder in der Arbeitsfreien Zeit z.B. am Wochenende.
Ich finde es ebenso unzimperlich zu sagen, wenn man keine Zeit für einen Hund hat und ihn länger alleine lässt, sollte er weggeben werden. Wo kommt er schlimmstenfalls hin? Ins Tierheim! So Tierheime sind toll und ich find's Klasse, dass es dort viele Helfer und Ehrenamtliche gibt. Trotzdem ist kein Mensch dort Rund um die Uhr für das Tier da. Die haben Ihre Gassi-Geh Zeiten, Fütterungszeiten, Spielzeiten, wer ist nachts für ein Tier da, wenn es ihm nicht gut geht und jault? Wer geht genau auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres ein? ( Bei Hunderten von Tieren in vielen Tierheimen, sehr schwierig..)Das Tier hat ständig wechselnde Leute um sich herum, jeder ist charakterlich und Verhaltensmäßig anders, jeder macht andere Dinge mit dem Tier. Was ist an einem Tierheimleben besonders toll? Ein Hund kann dazu ERZOGEN ( klar dass er das nicht unbedingt von alleine oder gleich kann ) werden übere längere Zeit alleine zu bleiben, jeden Tag. Oder könnt ihr in die Köpfe von Hunden schauen und wisst, dass dem Hund das total quält wenn er alleine ist? Er zeigt euch natürlich jeden Tag an der Haustür wie beleidigt er war und würdigt euch keines Blickes... ( Ironie )
Wer in die Hundeschule geht mit seinem Hund und lernt seinen Hund besser zu verstehen, der sieht sofort, wenn sich sein Hund unwohl fühlt, sich verkrampft, angst hat oder ähnliches.
Natürlich ist es nicht unbedingt super den Hund 9 oder gar 10 std alleine zu lassen. Das einzige Problem was ich sehe,wenn der Hund längere Zeit alleine ist, wäre dass der Hund mal "muss". Wenn der Hund gutes, verträgliches Futter bekommt, kann man aber sogar die Stuhlgang-Zeiten genauer bestimmen. Morgens frühstückt der Hund, dann ein bisschen später eine große Runde und abends das Gleiche. So kann der Hund morgens und abends ablassen. So kann man durchaus kontrollieren wie oft der eigene Hund denn nun wirklich macht. Und für Erwachsene Hunde ist es nicht schädlich, wenn sie längere Zeit aushalten. Beobachten lautet die Devise. Wenn man dem Hund permanent das Gleiche gute Futter gibt und ihn über längere Zeit beobachtet und das am Anfang als Welpe täglich und er wirklich nur morgens und abends "muss", warum sollte er dann auf einmal in die Wohnung/Haus machen wenn man dann nicht da ist? ( Wie gesagt: Stichwort Erziehung )
Ich bin so froh, dass es viele Menschen gibt, die die Tiere aus dem Tierheim holen und Ihnen ein richtiges Zuhause geben. Egal ob diese arbeiten oder nicht.
Ich finde der Hund gehört mit zu den Tieren, die am meisten artgerecht gehalten werden. Was ist zum Beispiel mit Katzen, die Leute aus purem Egoismus ins Haus/Wohnung sperren, weil sie Angst haben die wird geklaut oder überfahren? Was ist mit Nagern, Reptilien oder Vögeln, die in Käfigen gehalten werden, die in der Zoohandlung sowieso viel zu klein sind?Was ist mit Tieren, die willkürlich vermehrt werden, weil es ja so süß und niedlich ist kleine Tierbabys zu haben? Oder oder oder...das ist definitiv nicht artgerecht und nicht Ansatzweise der natürliche Instinkt dieser Tiere. Und das finde ich persönlich schlimmer, als ein Hund der tagsüber mehrere Stunden alleine sein KANN ( weil er's gelernt hat ) und sich abends riesig freut, wenn man nach Hause kommt und er einen die Wolken vom Himmel holt, wenn man sich ihm dann widmet.
Meine sachliche Meinung basiert nicht auf irgendwelche Nachforschungen zwecks Bücher, Psychologen oder sonstige Beeinflussungen. Es sind Erfahrungen, die ich selber erlebt bzw auch gesehen habe. Ich habe also nicht die Weisheit geschluckt, es sind meine persönlichen Erfahrungen auf die ich vertraue und aufbaue.
Ich versuche einfach realistisch zu denken. Es wird immer weniger möglich sein einen Hund zu halten und sich ihm fast den ganzen Tag zu widmen. Wer das denkt ist unrealistisch. Bei vereinzelten Personen mag dies möglich sein, aber ich würde niemals auf so eine treue Seele und ein Familienmitglied verzichten wollen, nur weil ich arbeite.
Ihr könnt mich hier zerreißen so viel ihr wollt, das stört mich nicht. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit und dies ist meine Meinung, genau wie viele die Meinung haben, dass das Tierquälerei ist, behaupte ich eben einfach das Gegenteil.
Ich musste das hier auch einfach mal loswerden. Als ich einige Kommentare gelesen habe, hatte ich ein Mitteilungsbedürfnis, genau wie ihr.

Adios

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17. August 2007 um 12:42

Hallo liebe julietta1801...
Ich habe seit etwas mehr als drei Jahren eine Yorkhire-Dame und hatte anfangs auch diese Bedenken!Doch ich habe mich dann für den Hund entschieden,da ich jemanden brauchte der immer für mich da ist!
Ich habe sie als Welpen gekommen und nach drei Wochen das erste Mal alleine gelassen!
Sie hat das bis zum heutigen Tag sehr gut verkraftet und noch nie etwas zerstört!
Sie schläft in der Zeit während ich nicht da bin und ist dann aktiv wenn ich komme!
Da ich vollzeit beschäftigt bin ist es also nicht selten, dass sie 8 Stunden alleine ist!Aber wie gesagt ihr geht es gut dabei!
Ich denke aber auch das es dabei auf den Hund ankommt!Wie es bei einem großen Hund ist kann ich dir nicht sagen!
So ich hoffe meine Erfahrungen können dir bei deiner Entscheidung helfen!
Ich jedenfalls habe es noch nie bereut,dass ich meine Lilly habe!Ich liebe sie über alles!
Liebe Grüße von der Patinka...

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17. August 2007 um 14:19

Hey.
ich arbeite zwar noch nicht aber wir hatten auch 14 jahre lang einen hund und bekommen in 1 monat einen neuen.
meine eltern haben zusammen mit einem mitarbeiter ein büro und da wird er dann als mitgenommen. wenn der hund das gewohnt ist, legt er sich normalerweiße hin und wartet bist du gehst. wenn du das von klein auf machst, kennt er es ja nicht anderst.
meine tante hat auch ein geschäft und ihr hund ist auch immer dabei.
das ist denk ich auf jeden fall besser für den hund, als alleine zu bleiben, denn man sollte den hund nicht länger als 4 stunde alleine zuhause lassen.
LG kleinerzeh

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17. August 2007 um 21:25
In Antwort auf suzume_12716623

Hallo liebe julietta1801...
Ich habe seit etwas mehr als drei Jahren eine Yorkhire-Dame und hatte anfangs auch diese Bedenken!Doch ich habe mich dann für den Hund entschieden,da ich jemanden brauchte der immer für mich da ist!
Ich habe sie als Welpen gekommen und nach drei Wochen das erste Mal alleine gelassen!
Sie hat das bis zum heutigen Tag sehr gut verkraftet und noch nie etwas zerstört!
Sie schläft in der Zeit während ich nicht da bin und ist dann aktiv wenn ich komme!
Da ich vollzeit beschäftigt bin ist es also nicht selten, dass sie 8 Stunden alleine ist!Aber wie gesagt ihr geht es gut dabei!
Ich denke aber auch das es dabei auf den Hund ankommt!Wie es bei einem großen Hund ist kann ich dir nicht sagen!
So ich hoffe meine Erfahrungen können dir bei deiner Entscheidung helfen!
Ich jedenfalls habe es noch nie bereut,dass ich meine Lilly habe!Ich liebe sie über alles!
Liebe Grüße von der Patinka...

Hund alleine lassen
Ich habe ebenfalls eine Yorkie-Dame. Sie hat auch von Anfang an lernen müssen, dass ich für mehrere Stunden täglich weg muss. Das sind zw. 6-8 Stunden. Aber an jedem 2.Wochenende hatte sie mich ganz. Je schneller ein Hund sich dran gewöhnt, desto besser. Ich möchte auch niemals mehr auf sie verzichten müssen!
Nur Mut! Vielleicht darfst du sie mit zur Arbeit mitnehmen.
LG
angoracat

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17. August 2007 um 22:04

NP...
Also ich habe seit 5 jahren einen Hund und es gab nie Probleme das ich 8 Stunden lang net da bin.
1. der Hund wurde langsam dran gewöhnt und 2. bekommt er ne Menge auslauf vor der Arbeit und danach. Morgens gehe ich dafür 1,5 Stunden mit ihm und wenn ich von der Arbeit komme ne halbe Stunde und Abends um 23 Uhr gehts noch mal ne Stunde mit raus, dazu ist der Hund einmal die Woche in der Hundeschule wo er toben kann und am We kann er im Garten flitzen.
Für unseren Hund ist es echt kein Problem.
Aber es kommt auch auf die Rasse an die du dir holen willst? Ob es eine aktive oder nicht so aktive bewegungsfreudige Rasse ist. meiner Pennt lieber den ganzen Tag und hat seine Ruhe^^.
Was für eine Rasse willste Dir denn holen? einen Welpen??

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19. August 2007 um 12:10

Keinen jungen Hund nehmen !
Wenn Du so lange arbeitest, solltest Du Dir einen erwachsenen Hund nehmen, der schon alleine bleiben kann und schon etwas ruhiger ist. Also so etwa ab 3 Jahre.
Natürlich muss das neue Familienmitglied sich erst mal eingewöhnen also solltet Du Dir wenigstens 2 Wochen frei nehmen und Dein Partner evtl. danach, damit der Hund sich an Euch und sein neues Zuhause gewöhnen kann und dann nach einigen Tagen langsam mit dem Alleine lassen anfangen (erst 1/4 Std., dann 1/2 und dann Stundenweise steigern).Übrigens sind Hunde aus dem TH oft daran gewöhnt, stundenlang alleine zu sein bzw. dass sich keiner um sie kümmert. Sie sind oft sehr unkompliziert, wenn sie erst einmal gemerkt haben, dass sie bleiben und nicht wieder weggegeben werden und ihr Mensch auch immer wieder zurück kommt. Allerdings ist es wichtig, vor der Arbeit eine ganze Weile raus und möglichst pünktlich nach der Arbeit wieder nach Hause zu kommen und dann gleich wieder raus zu gehen, denn der Hund muss dann doch auch sein Geschäft machen und braucht Bewegung und Aufmerksamkeit. Einkaufen z.B. muss also so geplant werden, dass der Hund vorher ausgelastet wird und nicht gleich wieder alleine zu Hause sitzt.
LG

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19. August 2007 um 16:17
In Antwort auf mireia_12922353

Hund alleine lassen
Ich habe ebenfalls eine Yorkie-Dame. Sie hat auch von Anfang an lernen müssen, dass ich für mehrere Stunden täglich weg muss. Das sind zw. 6-8 Stunden. Aber an jedem 2.Wochenende hatte sie mich ganz. Je schneller ein Hund sich dran gewöhnt, desto besser. Ich möchte auch niemals mehr auf sie verzichten müssen!
Nur Mut! Vielleicht darfst du sie mit zur Arbeit mitnehmen.
LG
angoracat

Wie
wäre es denn wenn du ir einen älteren hund zulegst (allein wegen der erziehung und bindungsphase, wenn du dafür keine zeit hast würde ich von einem welpen abraten)und zugleich nochmal nachschaust ob es in deiner nähe keinen "hundekindergarten" gibt. meine Familie betreibt selbst einen Hundekindergarten und ich finde das ist eine super alternative für einen berufstätigen hundehalter, der hund ist gut versorgt und du kannst guten gewissens zur arbeit gehen. und ich finde es auch nicht im sinne des hundes, sich einen 10 wochen alten hund in die wohnung zu sperren und 8 stunden allein zu lassen, das verkraftet er nicht! und wenn dann ist es eine ausnahme.
also wie gesagt wenn ürde ich dir zu einem älteren hund raten und evtl. mal nach betreuungseinrichtungen gucken.

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19. August 2007 um 19:33
In Antwort auf indy_11946043

Wie
wäre es denn wenn du ir einen älteren hund zulegst (allein wegen der erziehung und bindungsphase, wenn du dafür keine zeit hast würde ich von einem welpen abraten)und zugleich nochmal nachschaust ob es in deiner nähe keinen "hundekindergarten" gibt. meine Familie betreibt selbst einen Hundekindergarten und ich finde das ist eine super alternative für einen berufstätigen hundehalter, der hund ist gut versorgt und du kannst guten gewissens zur arbeit gehen. und ich finde es auch nicht im sinne des hundes, sich einen 10 wochen alten hund in die wohnung zu sperren und 8 stunden allein zu lassen, das verkraftet er nicht! und wenn dann ist es eine ausnahme.
also wie gesagt wenn ürde ich dir zu einem älteren hund raten und evtl. mal nach betreuungseinrichtungen gucken.

Hey
Ihr Lieben!

Vielen Dank für eure ganzen Tipps! Finde das schon sehr beruhigend, dass hier auch einige Berufstätige nen Hund haben! Zur Arbeit mitnehmen könnte ich ihn leider nicht, da ich im Krankenhaus arbeite. Was andererseits wiederum ein Vorteil ist, weil ich ja Schicht arbeite und mein Freund und ich oft zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Haus sind, so wäre der Hund dann auch nicht täglich 8 Stunden allein. wie ihr mir auch geraten habt, war es eh meine Überlegung, einen älteren Hund zu nehmen. Dass das mit Welpen nicht geht, wenn man nicht ständig daheim ist, weiß ich noch zu gut von früher, als meine Family unseren Hund geholt hat. Der braucht einfach seine Eratzmami. Ich hätte halt am ehesten einen aus dem Tierheim geholt, der auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und eher ruhig ist. Bin euch so dankbar, ihr habt mich echt ermutigt. Jetzt muss ich nur noch abwarten, bis mein Freund und ich endlich ne Whnung etwas außerhalb der Stadt gefunden haben, wo wir und der Hund dann auch genug Platz haben!

Liebe Grüße

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21. August 2007 um 19:14
In Antwort auf makina26

NP...
Also ich habe seit 5 jahren einen Hund und es gab nie Probleme das ich 8 Stunden lang net da bin.
1. der Hund wurde langsam dran gewöhnt und 2. bekommt er ne Menge auslauf vor der Arbeit und danach. Morgens gehe ich dafür 1,5 Stunden mit ihm und wenn ich von der Arbeit komme ne halbe Stunde und Abends um 23 Uhr gehts noch mal ne Stunde mit raus, dazu ist der Hund einmal die Woche in der Hundeschule wo er toben kann und am We kann er im Garten flitzen.
Für unseren Hund ist es echt kein Problem.
Aber es kommt auch auf die Rasse an die du dir holen willst? Ob es eine aktive oder nicht so aktive bewegungsfreudige Rasse ist. meiner Pennt lieber den ganzen Tag und hat seine Ruhe^^.
Was für eine Rasse willste Dir denn holen? einen Welpen??

Liebe Makina...
... ein Hund ist ein soziales Wesen!!!
Nur weil der Hund allein bleiben kann ohne seinen Kummer kund zu tun, bedeutet es trotzdem für den Hund eine TIERQUÄLEREI!!!

Jeder der seinen Hund länger als 4 Stunden regelmäßig allein lassen muss, sollte sich eine andere Lösung überlegen. Ich meine nicht, dass man keinen Hund haben kann aber dann muss man jemanden finden, der den Hund für die übrigen Stunden beschäftigt und ihm vor allem GESELLSCHAFT bietet.

Das Menschen so etwas machen ist für mich fürchterlichster Egoismus. Schäm dich und mach dir mal Gedanken ob du 8 Stunden ohne Ansprache, ohne Medien, ohne Buch oder sonstige Ablenkung sein wollt.
Und das nicht nur eimal sondern regelmäßig 5-6 Mal die Woche. Dann dürft ihr für 1,5 Stunden raus, seht eure Bezugsperson auf der Couch für zugegebener Maßen noch ein bis 4 Std., dann verschwindet sie ins Bett. Wieder 12 Std. ohne irgendwas außer vielleicht dem Schnarchen aus dem Schlafzimmer, da die Bezugsperson ja einen harten aber wenigstens artgerechten Tag hatte.

Diese Tiere verarmen seelisch, auch wenn sie nichts machen, was auf ihr Unglück hinweist.

Man kann Kompromisse finden aber man sollte sich gefälligst nicht einreden, nur weil der Hund die "Füße still hält" gehts ihm gut!



Wisthle

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21. August 2007 um 19:20
In Antwort auf mireia_12922353

Hund alleine lassen
Ich habe ebenfalls eine Yorkie-Dame. Sie hat auch von Anfang an lernen müssen, dass ich für mehrere Stunden täglich weg muss. Das sind zw. 6-8 Stunden. Aber an jedem 2.Wochenende hatte sie mich ganz. Je schneller ein Hund sich dran gewöhnt, desto besser. Ich möchte auch niemals mehr auf sie verzichten müssen!
Nur Mut! Vielleicht darfst du sie mit zur Arbeit mitnehmen.
LG
angoracat

Auch dir...
... kann ich nur sagen:

reflektiert ihr was ihr da tut? Nicht böse gemeint aber doch sehr ernst!

Was ist denn jedes zweite Wochenende an Zeitqualtiät bzw. Quantität im Verlgeich mit den vielen, vielen einsamen Stunden wo sich die Hunde irgendwo einsam in der Wohnung aufhalten ohne irgend eine Beschäftigungsmöglichkeit.
Tut euch selbst mal einen GEfallen und setzt euch auch nur einmal 8 Stunden in eure Wohnung ohne irgendwas benutzen oder machen zu dürfen. Wahlweise könntet ihr ja auch mal in eurem Urlaub eine Woche lang auf Besuch, Anruf oder sonstige sozialen Kontakte verzichten um mal zu erfühlen was sowas wirklich in letzer Konsequenz beudeutet!
Wie gesagt 4 STd. täglich sind zu ertragen aber das ist auch das Maximum.

Wisthle

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21. August 2007 um 19:23
In Antwort auf julietta1801

Hey
Ihr Lieben!

Vielen Dank für eure ganzen Tipps! Finde das schon sehr beruhigend, dass hier auch einige Berufstätige nen Hund haben! Zur Arbeit mitnehmen könnte ich ihn leider nicht, da ich im Krankenhaus arbeite. Was andererseits wiederum ein Vorteil ist, weil ich ja Schicht arbeite und mein Freund und ich oft zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Haus sind, so wäre der Hund dann auch nicht täglich 8 Stunden allein. wie ihr mir auch geraten habt, war es eh meine Überlegung, einen älteren Hund zu nehmen. Dass das mit Welpen nicht geht, wenn man nicht ständig daheim ist, weiß ich noch zu gut von früher, als meine Family unseren Hund geholt hat. Der braucht einfach seine Eratzmami. Ich hätte halt am ehesten einen aus dem Tierheim geholt, der auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und eher ruhig ist. Bin euch so dankbar, ihr habt mich echt ermutigt. Jetzt muss ich nur noch abwarten, bis mein Freund und ich endlich ne Whnung etwas außerhalb der Stadt gefunden haben, wo wir und der Hund dann auch genug Platz haben!

Liebe Grüße

Der Platz...
... für den Hund ist secondär.
Die Gesellschaft für ihn ist viel wichtiger.
Wie kommt man darauf, dass nur weil der Hund (unter Umständen) weniger Stress macht als älterer Hund, das es ihm weniger ausmacht? Sowas bedeutet nur Resignation.
Überlege dir wirklich, wenns unbedingt ein Hund sein musss eine Betreuungsmöglichkeit und keine albernen Schönredereien im Bezug auf das Alter.

Wisthle

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21. August 2007 um 22:30
In Antwort auf mireia_12922353

Hund alleine lassen
Ich habe ebenfalls eine Yorkie-Dame. Sie hat auch von Anfang an lernen müssen, dass ich für mehrere Stunden täglich weg muss. Das sind zw. 6-8 Stunden. Aber an jedem 2.Wochenende hatte sie mich ganz. Je schneller ein Hund sich dran gewöhnt, desto besser. Ich möchte auch niemals mehr auf sie verzichten müssen!
Nur Mut! Vielleicht darfst du sie mit zur Arbeit mitnehmen.
LG
angoracat

8
STUNDEN?
jeden tag? der arme hund! sorry, aber findest du das artgerechte haltung? ein hund ist ein rudeltier und braucht sein rudel und gesellschaft um sich rum. was bitte macht dein hund die 8 stunden? kommst du nach hause und musst renovieren? ich kann mir nicht vorstellen würd fast sagen ich weiß das es deinem hund 10000% nicht gut geht bei dem was du tust. hast du keine möglichkeit den hund zu deiner mutter zu bringen? oder zu anderen verwandten die der hund kennt? ich lasse meine beiden max 2,5 stunden allein und das auch nur selten da ich mir keine hunde angeschafft habe um sie zuhause allein einzusperren, ich gehe auch arbeiten 6 stunden am tag, aber habe immer vor anschaffung eines neuen hundes damit auseinandergesetzt wo die tiere sind wenn ich arbeiten bin.

lg
sarah

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22. August 2007 um 11:31
In Antwort auf sindy_12948406

Der Platz...
... für den Hund ist secondär.
Die Gesellschaft für ihn ist viel wichtiger.
Wie kommt man darauf, dass nur weil der Hund (unter Umständen) weniger Stress macht als älterer Hund, das es ihm weniger ausmacht? Sowas bedeutet nur Resignation.
Überlege dir wirklich, wenns unbedingt ein Hund sein musss eine Betreuungsmöglichkeit und keine albernen Schönredereien im Bezug auf das Alter.

Wisthle

Einen Hund
3 bis 4 Stunden am Tag allein zu lassen, ist vertretbar. Alles darüber hinaus kann mal vorkommen, aber nur in ganz seltenen Ausnahmefällen.
Einen Hund mehr als 6 Stunden allein zu lassen, und das am Besten auch noch täglich, das geht gar nicht.
Da hätte man sich lieber ein Aquarium zugelegt als ein RUDELtier.
Es ist auch egal ob man den Hund schrittweise an 8 Stunden einsamkeit gewöhnt hat, oder er es von jetzt auf nun lernen musste. Die Stundenzahl bleibt.

Der Hund ist auf sein Rudel angewiesen. Daß es nicht 24 Stunden am Tag für ihn da ist, das ist klar. Aber man darf kein Lebewesen in die Isolation drängen.

Ich habe das Glück von zu Hause aus arbeiten zu können.
Wäre dies nicht so, hätte ich bestimmt keinen Hund.

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2. September 2007 um 12:46

@simai3
ja, du hast schon irgentwie recht, aber nenn mir bitte einen normalen hundehalter der 14h am tag mit seinen hund spazieren geht???!!!
ich denke 3h spazieren reicht völlig aus und außerdem ignoriert man ihn doch nicht wenn man grad mal nicht spazieren ist! man kann ihn streicheln, mit ihm spielen etc!
also irgenwie hast du schon übertrieben!
ich finde es auch nicht gut, wenn manche ihren hund 8h alleine lassen, aber du kannst nicht sagen sie kümmern sich nur 3h um ihn!

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3. September 2007 um 13:55

Beruf und Hund - geht das ?
Wir hatten früher auch einen Hund, bei meinen Eltern. Als ich allein lebte und mit meinem Freund zusammen, war ich immer mindestens 8 Std bei der Arbeit. Ich habe nie dran gedacht, mir einen Hund anzuschaffen. Ich finde das ich Tierquälerei, ihn 8 Stunden in der Wohnung sich selbst zu überlassen.

Jetzt habe ich Familie und arbeite von zuhause aus, dass auch nur halbtags. In 4 Wochen bekommen wir unseren Welpen. Ich freue mich schon.

Wenn Du arbeitest, solltest Du Dir keinen Hund anschaffen.

Ich kenne ein paar Frauen, die nehmen ihre Hunde mit ins Büro. Aber das ist ja wirklich eine Ausnahme.

Gruss, Ivy

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14. Oktober 2009 um 21:44
In Antwort auf indy_11946043

8
STUNDEN?
jeden tag? der arme hund! sorry, aber findest du das artgerechte haltung? ein hund ist ein rudeltier und braucht sein rudel und gesellschaft um sich rum. was bitte macht dein hund die 8 stunden? kommst du nach hause und musst renovieren? ich kann mir nicht vorstellen würd fast sagen ich weiß das es deinem hund 10000% nicht gut geht bei dem was du tust. hast du keine möglichkeit den hund zu deiner mutter zu bringen? oder zu anderen verwandten die der hund kennt? ich lasse meine beiden max 2,5 stunden allein und das auch nur selten da ich mir keine hunde angeschafft habe um sie zuhause allein einzusperren, ich gehe auch arbeiten 6 stunden am tag, aber habe immer vor anschaffung eines neuen hundes damit auseinandergesetzt wo die tiere sind wenn ich arbeiten bin.

lg
sarah

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Ehhhhm, Sorry , aber ich habe selber drei hunde (Kangal,Samojede,Pyrenäenbergh und) und mit den gehen wir morgens von 8 bis 10 und dann sind die 4 stunden alleine , dann bekommen die Futter und dann sind die fast mehr als 8 Stunden alleine und den geht es super gut und das ist keine Tierquälerei und die schlafen wirklich 8 stunden im Garten.

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18. Oktober 2009 um 11:04

Hundesitter
Hallo zusammen,

ich hab 2 große Hunde, die unter der Woche tagsüber alleine sind, da ich den ganzen Tag arbeiten muss. Klar ist mir das anfangs schwer gefallen (zuvor war ich freiberuflich tätig und sie waren den ganzen Tag bei mir - wobei ich eher weniger Zeit für sie hatte). Aber: Ich hab direkt von anfang an eine Hundesitterin engagiert, die sie mittags zum Spazieren abholt.

Und nach der Arbeit gibts bei mir klare Prioritäten: Erst die Hunde. Entweder gehts auf eine grosse Runde mit Hundekumpels oder zum Joggen oder halt zu den Pferden. Meine beiden Mädels machen mir nicht den Eindruck, als ob ihnen das viel ausmacht.

Prinzipiell ist gegen Hund und Job nichts einzuwenden - wenn die zwischendurch mal raus können. Ich hab übrigens auch nur eine Wohnung ohne Garten.

Wenn meine Hundesitterin mal nicht da ist, dann können sie auch mal mit ins Büro, das finden sie aber beide doof. Sie können sich da nicht so frei bewegen wie sie wollen und müssen den ganzen Tag unterm Schreibtisch liegen. Keine schöne Lösung - zu Hause sind sie viel entspannter.

Ich schliesse mich der Meinung an; lieber ein zuhause mit Berufstätigen als den ganzen Tag stupide im Tierheimzwinger!

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18. November 2009 um 9:59

Hund und arbeit - das geht mal überhaupt nicht
wo bleibt da noch zeit für einen hund? soll er täglich stundenlang zuhause ausharren und warten bis jemand nach hause kommt?

ich finde schon den gedanken zeimlich egoistisch, zumal ein hund ein rudeltier ist und sein rudel ständig umsich braucht und eine feste routine.

ganz abgesehen davon daß er tagsüber gassi muss, wenn du nicht da bist.

solche vorhaben zeigen dass ein hund nur als accessoire und zeitvertreib gehalten wird, sofern ich bei einer berufstätigkeit nicht einmal zeit sehen.

meist wird das tier dann zur belastung, da es ja auch dann raus muss wenn du garade keine lust hast, erschöpft von der arbeit bist, am pc sitzt , haus putzen, kochen musst oder krank bist.

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23. November 2009 um 23:11
In Antwort auf alana_12557812

Hund und arbeit - das geht mal überhaupt nicht
wo bleibt da noch zeit für einen hund? soll er täglich stundenlang zuhause ausharren und warten bis jemand nach hause kommt?

ich finde schon den gedanken zeimlich egoistisch, zumal ein hund ein rudeltier ist und sein rudel ständig umsich braucht und eine feste routine.

ganz abgesehen davon daß er tagsüber gassi muss, wenn du nicht da bist.

solche vorhaben zeigen dass ein hund nur als accessoire und zeitvertreib gehalten wird, sofern ich bei einer berufstätigkeit nicht einmal zeit sehen.

meist wird das tier dann zur belastung, da es ja auch dann raus muss wenn du garade keine lust hast, erschöpft von der arbeit bist, am pc sitzt , haus putzen, kochen musst oder krank bist.


also.. ich arbeite mit tieren, vor allem mit hunden. ich kann also sagen, ein bisschen ahnung hab ich schon & ich kriege einen anfall wenn ich lese 'bei einem kleinen hund ist das okay.'
wie bitte? wie kommt man auf sowas? ich nenne euch mal ein beispiel: chihuahuas.. kennt jeder von euch, oder? sind klein, süß... kleine 'tussen-hunde' ihr glaubt wohl, die kann man allein lassne, weil sie ja so klein sind. was hat das denn mit der größe zu tun? jede hunderasse hat eine andere geschichte hinter sich. das heisst auch, jede hunderasse hat so ihre eigenschaften.. & chihuahuas z.B. brauchen viel aufmerksamkeit, wollen ungern allein gelassen werden. so gesehen sind das kleine hilflose hündchen die frauchens schutz suchen. es ist wirklich so.. & bevor ihr euch hunde anschafft, solltet ihr genau über die rasse bescheid wissen.. & nicht den hund nehmen, den ihr so hübsch findet..

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26. November 2009 um 17:57

Hallo
Ich les mir die anderen beiträge erst gar nicht durch ist wahrscheinlich eh nur eine ganze Menge Kritik.... Also ich kann meine mitnehmen und bin auch Vollzeit bechäftigt. Wenn sie mal nicht mit kann, manage ich das entweder so, dass mein Freund da ist, oder sie ist bei meinen Eltern (haben auch einen hund). Es gibt so viele Möglichkeiten... es gibt hundesitter, Hunde Tagesstätten und und und... hundepensionen nehmen auch Hunde für halbe Tage. Allerdings sollte das nicht jeden Tag sein, also einmal in der Woche ist das okay aber du bist die bezugsperson für den hund und je anchdem welche Rasse, leiden Hunde sehr darunter von dem Frauchen getrennt zu sein. Die Anschaffung benötigt sehr viel Überlegeung, schließlich kriegt man ja auch nicht einfach so ein kind...

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18. Dezember 2010 um 14:12
In Antwort auf lani_12842660

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Ehhhhm, Sorry , aber ich habe selber drei hunde (Kangal,Samojede,Pyrenäenbergh und) und mit den gehen wir morgens von 8 bis 10 und dann sind die 4 stunden alleine , dann bekommen die Futter und dann sind die fast mehr als 8 Stunden alleine und den geht es super gut und das ist keine Tierquälerei und die schlafen wirklich 8 stunden im Garten.

Hallo zusammen...
ich bin 14 und will auch einen hund...
doch leider muss ich in 2 jahren arbeiten...
meine eltern sind berufstätig...
mein stiefvater fährt schon um 6:30 uhr früh...
und kommt erst wieder um 5 uhr...
meine mutter fährt erst um 7 uhr
und kommt aber schon wieder um 2 uhr...
ich muss um 6:30 außer haus und kommemeist um 2 wieder...
ich würde mit dem hund bevor ich in die schule muss noch mindestens eine halbe stunde spazieren gehen...
und wenn ich heim komme dann nochmal eine halbe stunde und dann am abend eine bis eineinhalb stunden...
und das toben und spielen fehlt dann natürlich auch nicht..
am abend wird dann noch kräftig gekuschelt...
doch wenn ich jetzt dann arbeiten muss in 2 jahren geht das dann??
ich weiß noch nicht wo aber was ich werden will das weiß ich schon... TIERARZTHELFERIN....
da kann ich doch wenn ich die lehre mach je nach praxis den hund doch dann mitnehmen...
oder wenn ich dann auch jemanden hab der dann mal vorbeisieht und mit dem hund dann spazieren geht..
würde das gehen oder schade ich dem hund damit??
ich möchte unbedingt einem hund aus dem zwinger befreien...
die schauen alle so traurig hinter den gitterstäben hervor..

bitte bitte helft mir!!!!!
danke schon mal im vorraus..
liebe grüße Svenja...

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9. Oktober 2012 um 21:01

Hallo
Hallo !
Mein Beitrag kommt zwar etwas spät, aber ich bin per Zufall auf diesen Beitrag gestoßen.
Ich habe mir nicht alle Kommentare zu diesem Beitrag durchgelesen, aber ich finde es ganz schön heavy was manche vom Stapel lassen und möchte auch gerne mal meinen Standpunkt dazu sagen.
Zuerst einmal Julietta finde ich es sehr gut, dass du dir vorher viele Gedanken machst, aber entscheide es für dich/euch und hol dir keinen Rat von wildfremden Leuten. Du siehst ja was dabei raus kommt, die Leute geben dir keinen Rat sondern hacken aufeinander rum.
Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema Tier und Hund und man kann noch so viele Seminare besucht haben, Bücher gelesen haben oder ein erfahrener Tierpsychologe sein, es erzählt dir doch nicht jeder das Gleiche.
Woran soll man sich nun halten?
Rudeltier hin oder her, das ist zwar schon richtig, allerdings sind die "heutigen" Hunde sehr lernbereit, menschenbezogen und gewöhnen sich an einiges. Obwohl man den heutigen Hund nicht mehr mit seinem Vorfahren den Wolf vergleichen kann, muss ich sagen, sind Wölfe auch durch und durch Rudeltiere und trotzdem kleben sie nicht permanent aneinander und gehen alleine auf Streife.
Wie soll ein normaler Menschen, der arbeitet einen Hund halten, wenn es in den Augen mancher Extremisten Tierquälerei sei den Hund über längere Zeit alleine zu lassen?Sind diese Leute eher der Meinung, dass die Hunde lieber im Tierheim bis zum bitteren Lebensende sein sollen, als doch einer Familie zugewiesen zu werden?
Ehrlich gesagt finde ich es eher fraglich, wenn sich Leute die Zeit haben, aufgrund von Arbeitslosigkeit, Rentenalter o.ä. einen Hund anschaffen und ihn dann von morgens bis abends betuddeln und vermenschlichen ohne Ende. Nicht die Möglichkeit haben dem Hund Erziehung beizubringen ( Hundeschule ) oder dem Hund vernünftiges Futter zu kaufen oder andere schön Dinge, die dem Hund und dem Mensch das Leben erleichtern.
Es wird nur darauf rumgehackt, dass ein Mensch der viel arbeitet ein Tierquäler sei und ähnliches. Das sind aber auch wirklich nur die Menschen, die selber die Zeit und das Geld besitzen ihren Hund so zu halten oder die gar keinen haben und nur so reden, weil sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.
Die wenigstens Leute haben aber viel Freizeit und trotzdem Geld um den Hund vernünftig zu halten.
Ich bin der Auffassung ein Hund kann, muss und sollte daran gewöhnt sein durchaus alleine zu bleiben. Es ist eine Frage der Erziehung, die Hunde die verrückt spielen und durchdrehen, die sind es meist nicht gewohnt oder haben vermutlich wenig Erziehung genossen.
Das Erziehen ist das A und O, ähnlich wie bei Kindern. Wir Menschen sollten das "Alphatier" sein für den Hund und nicht andersherum.
Wenn ich arbeite, kann ich mit meinem Hund in die Hundeschule, kann ihm artgerechtes Futter kaufen, kann ihm Spielzeug kaufen, kann mit ihm im Auto irgendwo in Wald, Flur und Wiesen fahren etc. Natürlich alles nach der Arbeit oder in der Arbeitsfreien Zeit z.B. am Wochenende.
Ich finde es ebenso unzimperlich zu sagen, wenn man keine Zeit für einen Hund hat und ihn länger alleine lässt, sollte er weggeben werden. Wo kommt er schlimmstenfalls hin? Ins Tierheim! So Tierheime sind toll und ich find's Klasse, dass es dort viele Helfer und Ehrenamtliche gibt. Trotzdem ist kein Mensch dort Rund um die Uhr für das Tier da. Die haben Ihre Gassi-Geh Zeiten, Fütterungszeiten, Spielzeiten, wer ist nachts für ein Tier da, wenn es ihm nicht gut geht und jault? Wer geht genau auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres ein? ( Bei Hunderten von Tieren in vielen Tierheimen, sehr schwierig..)Das Tier hat ständig wechselnde Leute um sich herum, jeder ist charakterlich und Verhaltensmäßig anders, jeder macht andere Dinge mit dem Tier. Was ist an einem Tierheimleben besonders toll? Ein Hund kann dazu ERZOGEN ( klar dass er das nicht unbedingt von alleine oder gleich kann ) werden übere längere Zeit alleine zu bleiben, jeden Tag. Oder könnt ihr in die Köpfe von Hunden schauen und wisst, dass dem Hund das total quält wenn er alleine ist? Er zeigt euch natürlich jeden Tag an der Haustür wie beleidigt er war und würdigt euch keines Blickes... ( Ironie )
Wer in die Hundeschule geht mit seinem Hund und lernt seinen Hund besser zu verstehen, der sieht sofort, wenn sich sein Hund unwohl fühlt, sich verkrampft, angst hat oder ähnliches.
Natürlich ist es nicht unbedingt super den Hund 9 oder gar 10 std alleine zu lassen. Das einzige Problem was ich sehe,wenn der Hund längere Zeit alleine ist, wäre dass der Hund mal "muss". Wenn der Hund gutes, verträgliches Futter bekommt, kann man aber sogar die Stuhlgang-Zeiten genauer bestimmen. Morgens frühstückt der Hund, dann ein bisschen später eine große Runde und abends das Gleiche. So kann der Hund morgens und abends ablassen. So kann man durchaus kontrollieren wie oft der eigene Hund denn nun wirklich macht. Und für Erwachsene Hunde ist es nicht schädlich, wenn sie längere Zeit aushalten. Beobachten lautet die Devise. Wenn man dem Hund permanent das Gleiche gute Futter gibt und ihn über längere Zeit beobachtet und das am Anfang als Welpe täglich und er wirklich nur morgens und abends "muss", warum sollte er dann auf einmal in die Wohnung/Haus machen wenn man dann nicht da ist? ( Wie gesagt: Stichwort Erziehung )
Ich bin so froh, dass es viele Menschen gibt, die die Tiere aus dem Tierheim holen und Ihnen ein richtiges Zuhause geben. Egal ob diese arbeiten oder nicht.
Ich finde der Hund gehört mit zu den Tieren, die am meisten artgerecht gehalten werden. Was ist zum Beispiel mit Katzen, die Leute aus purem Egoismus ins Haus/Wohnung sperren, weil sie Angst haben die wird geklaut oder überfahren? Was ist mit Nagern, Reptilien oder Vögeln, die in Käfigen gehalten werden, die in der Zoohandlung sowieso viel zu klein sind?Was ist mit Tieren, die willkürlich vermehrt werden, weil es ja so süß und niedlich ist kleine Tierbabys zu haben? Oder oder oder...das ist definitiv nicht artgerecht und nicht Ansatzweise der natürliche Instinkt dieser Tiere. Und das finde ich persönlich schlimmer, als ein Hund der tagsüber mehrere Stunden alleine sein KANN ( weil er's gelernt hat ) und sich abends riesig freut, wenn man nach Hause kommt und er einen die Wolken vom Himmel holt, wenn man sich ihm dann widmet.
Meine sachliche Meinung basiert nicht auf irgendwelche Nachforschungen zwecks Bücher, Psychologen oder sonstige Beeinflussungen. Es sind Erfahrungen, die ich selber erlebt bzw auch gesehen habe. Ich habe also nicht die Weisheit geschluckt, es sind meine persönlichen Erfahrungen auf die ich vertraue und aufbaue.
Ich versuche einfach realistisch zu denken. Es wird immer weniger möglich sein einen Hund zu halten und sich ihm fast den ganzen Tag zu widmen. Wer das denkt ist unrealistisch. Bei vereinzelten Personen mag dies möglich sein, aber ich würde niemals auf so eine treue Seele und ein Familienmitglied verzichten wollen, nur weil ich arbeite.
Ihr könnt mich hier zerreißen so viel ihr wollt, das stört mich nicht. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit und dies ist meine Meinung, genau wie viele die Meinung haben, dass das Tierquälerei ist, behaupte ich eben einfach das Gegenteil.
Ich musste das hier auch einfach mal loswerden. Als ich einige Kommentare gelesen habe, hatte ich ein Mitteilungsbedürfnis, genau wie ihr.

Adios

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11. Oktober 2012 um 22:28

Antowort
Ja das ist auf jeden Fall im Rahmen.

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15. Oktober 2012 um 18:52

Beruf & Hund, wie macht ihr das?
Hallo Julietta,
da kann ich dich verstehen, wenn du 12 Jahre einen Hund hattest, dann kommt wieder so eine Sehnsucht auf. Bevor du dir aber einen anschaffst, bespricht dich doch mal mit deinen Chefleuten, ob du ihn nicht mit ins Büro nehmen kannst?
Wenn du natürlich als Verkäuferin arbeitest, ist das schon eher ein Problem. Oder gibt es da im Büro eine Lösung?
Und dann in München! Ohjee, da wäre ein Winzling was.
Ein großer Hund eher nicht so.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Entscheidung.

LG Gisela
http://gisiblog.blogspot.de/

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24. August 2014 um 14:50
In Antwort auf alana_12557812

Hund und arbeit - das geht mal überhaupt nicht
wo bleibt da noch zeit für einen hund? soll er täglich stundenlang zuhause ausharren und warten bis jemand nach hause kommt?

ich finde schon den gedanken zeimlich egoistisch, zumal ein hund ein rudeltier ist und sein rudel ständig umsich braucht und eine feste routine.

ganz abgesehen davon daß er tagsüber gassi muss, wenn du nicht da bist.

solche vorhaben zeigen dass ein hund nur als accessoire und zeitvertreib gehalten wird, sofern ich bei einer berufstätigkeit nicht einmal zeit sehen.

meist wird das tier dann zur belastung, da es ja auch dann raus muss wenn du garade keine lust hast, erschöpft von der arbeit bist, am pc sitzt , haus putzen, kochen musst oder krank bist.

Doch das geht!
Also willst du damit sagen, das eigentlich nur Arbeitslose und Rentner einen Hund halten können? Also willst du lieber das viele Hunde lieber in einem Tierheim hinter "Gittern" Leben sollen ohne eine feste Bezugsperson? Es gibt immer Menschen die mit dem Tieren spazieren gehen und sie dann misshandeln! Das Tierheim kann so etwas nicht immer sofort Kontrollieren und nachweisen! Lieber ein Hund der am Tag 4-6 Stunden alleine ist, dann aber den Rest des Tages die volle Aufmerksamkeit bekommt als ein Hund der im Tierheim den Rest seines Lebens verbringt!

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14. Oktober 2014 um 17:20
In Antwort auf sindy_12948406

Liebe Makina...
... ein Hund ist ein soziales Wesen!!!
Nur weil der Hund allein bleiben kann ohne seinen Kummer kund zu tun, bedeutet es trotzdem für den Hund eine TIERQUÄLEREI!!!

Jeder der seinen Hund länger als 4 Stunden regelmäßig allein lassen muss, sollte sich eine andere Lösung überlegen. Ich meine nicht, dass man keinen Hund haben kann aber dann muss man jemanden finden, der den Hund für die übrigen Stunden beschäftigt und ihm vor allem GESELLSCHAFT bietet.

Das Menschen so etwas machen ist für mich fürchterlichster Egoismus. Schäm dich und mach dir mal Gedanken ob du 8 Stunden ohne Ansprache, ohne Medien, ohne Buch oder sonstige Ablenkung sein wollt.
Und das nicht nur eimal sondern regelmäßig 5-6 Mal die Woche. Dann dürft ihr für 1,5 Stunden raus, seht eure Bezugsperson auf der Couch für zugegebener Maßen noch ein bis 4 Std., dann verschwindet sie ins Bett. Wieder 12 Std. ohne irgendwas außer vielleicht dem Schnarchen aus dem Schlafzimmer, da die Bezugsperson ja einen harten aber wenigstens artgerechten Tag hatte.

Diese Tiere verarmen seelisch, auch wenn sie nichts machen, was auf ihr Unglück hinweist.

Man kann Kompromisse finden aber man sollte sich gefälligst nicht einreden, nur weil der Hund die "Füße still hält" gehts ihm gut!



Wisthle

Ich denke dass es keine Tierquälerei ist !
Diese Antwort kommt zwar sehr spät, aber trotzdem
Ich bin zwar jünger, aber meine Familie überlegt sich auch einen Hund anzuschaffen. Da der dann auch öfters alleine wäre, haben wir nachgeschaut (auf mehreren Hundeseiten und bei Leuten mit Hunden nachgefragt) , ob der Hund für ein paar Stunden (oder manchmal auch mehr) alleine bleiben kann. Alle haben ja gesagt, deswegen denke ich geht das schon. Wie gesagt, ich bin auf keinen Fall Hundeprofi und hatte auch noch nie einen Hund, aber was ich gehört habe, geht das schon. Am besten du fragst einfach bei jemandem nach, der sich sehr gut mit Hunden auskennt oder rufst z.B. beim Tierheim an. Da können dir auch Leute auskunft geben, die es wirklich wissen müssen, denn hier weiß man es ja nie.
Lg, Liv

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11. November 2015 um 22:25

Das ist kein Problem!!!
Hallo du,ich bin die Katharina!!
Also ich sehe kein Problem darin,dass du dir wieder einen Hund zulegst!!Dennoch,wenn du dir ein Baby-Wuffi zulegen möchtest,solltest du unbedingt mit deinem Chef reden!!Falls er einverstanden ist währe das natürlich fantastisch,sollte er aus welchem Grund auch immer nicht einverstanden sein dann würde ich dir UNBEDINGT an's Herz legen,dass du dir einen älteren Hund zulegst!!!!Natürlich ist es WICHTIG,dass er schon abgerichtet ist und auf die grundlegenden Befehle beherrscht!!!Außerdem sollte er es schon gewohnt sein alleine zu Hause zu bleiben,dass macht es dir um einiges einfacher!!!Schau dir ein paar Hunde an und lass dir unbedingt ein bisschen Zeit bei deiner Entscheidung!!!Und erkundige dich sehr genau über jeden einzelnen Hund!!!!Und dann kannst nur du entscheiden welcher Hund für dich(euch)der richtige ist!!!!

Ganz liebe Grüße Katharina!!!

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20. November 2015 um 9:47

Hund und Beruf.
Hallo,

zum Thema Hund .
Als ich 6 Monaten arbeitslos war , wurde die perfekte Zeit für Hund . MEine WOhnung ist gross , habe aber leider keinen Hof. Habe seit 2,5 Jahre die schönste Goldie (golden retriever) Der Welt. Die Erste 4 bis 6 Monaten braucht der Hund sehr viel Aufmerksamkeit, Liebe und Disziplin. Ihr seid zwei im Haus. Es wäre möglich .

Wünsche euch viel Erfolg.



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19. August 2017 um 21:36

Weil der Hund auch 24 Stunden am Tag betreut werden muss weil er sonst gaaaanz furchtbar leidet.... 
im Durchschnitt sind wir 16 bis 17 Stunden am Tag wach, von denen wie dann etwa 6 bis 10 Stunden arbeiten.
Dösen kann fast jedes Tier gut und wenn man sich einen passenden Hund holt und er es so kennt ist es sicher keine  Tierquälerei !

lieber die Hunde Jahre lang alleine im Toerheim lassen in dem sie immer wieder von anderen Menschen für kurze Zeit betreut werden aber die meiste Zeit alleine in ihrem Zwingee sitzen, zwar bellen können aber das wars dann auch 

die Leute die keinen Hund haben wissen es ja sowieso immer am besten...

Ist ja nicht so, als hätten auch welche zwei Hunde oder mehr die dann miteinander spielen können oder mit Soiwlzwig spielen können und sonst was....

Ich habe meine zwei Hunde auch zuhause, seit ich umgezogen bin habe ich keinen großen Garten mehr in den sie immer können aber die kommen sehr gut alleine zurecht und bellen nicht und machen nichts kaputt...

aber ja, schlimm dass ich meine beiden Aufgenommen habe auch wenn ich wusste, dass sie am Tag alleine sind, über den einzelnen Zwinger im Heim hätten sie sich sicher mehr gefreut !!!!
 

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23. August 2017 um 9:48

Hallo,
ich kann Dich gut verstehen - mir ging es genauso.
Mein Gedanke war, mir sofort einen Hund anzuschaffen, sobald es die Situation zulässt. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und gefühlt hatte jeder in meinem Umfeld einen - nur ich nicht.

Nun, dann hatte ich allerdings zunächst viele Jahre einen Partner, der Tiere nicht mag
Und dann kam der Schock: Diagnose Hundeallergie! Ich hätte fast geheult. Das konnte doch nicht sein!!!
Zum Thema "Anti-Allergiker-Hunde" gibt es verschiedene Aussagen. Ich habe an vielen Stellen gelesen, dass das angeblich Quatsch sei mit "antiallergischen" Hunden, da man ja nicht auf die Haare, sondern den Speichel allergisch wäre.

Nun gut. Nach der Trennung von oben genanntem Partner wurde der Wunsch immer schlimmer. Ich bin dann trotz der Allergie "nur mal zum Schauen" ins Tierheim gegangen und traf meinen kleinen Schatz
Es war Liebe auf den ersten Blick! Ein frecher, aber total liebenswerter Pudelmischling.

Aufgrund meiner Bedenken wegen der Allergie, die wirklich schlimm war (schreckliche Atemnot bei JEDEM Hund, den ich kannte), habe ich den Kleinen erst einmal nur besucht. Jeden einzelnen Tag für 1-2 Stunden. Ich habe bei ihm nie etwas gespürt und ihn dann adoptiert.

Mittlerweile habe ich ihn drei Jahre und nicht einmal ein Symptom gespürt. Ich glabe wir sind einfach füreinander bestimmt

So, nun aber zu Deinem eigentlichen Thema
Ich bin selbständig und arbeite zu 90% im Homeoffice. Trotzdem bin ich natürlich ab und zu beruflich oder privat länger als 5-6 Stunden weg. Für diese Fälle habe ich mir VOR der Adoption drei Stellen gesucht, wo ich ihn hinbringen kann. Meine Eltern (haben selbst zwei Hunde), sowie zwei sehr gute Hundepensionen.
Dann habe ich mir das schriftliche Einverständnis von meinem damaligen Vermieter geholt.
DANN erst habe ich ihn aus dem Tierheim geholt.
Ich muss dazu sagen, dass mein Hund sehr, sehr pflegeleicht ist und überall hingeht. Er liebt es bei den anderen Hunden. Allerdings weiß ich von vielen anderen Hundebesitzern, dass derren Hunde niemals in einer Hundepension bleiben würden.

Um ehrlich zu sein: Mit einem normalen Vollzeitjob außer Haus kann ich es mir nicht vorstellen. Nicht nur wegen des Alleinelassens, sondern auch zeitlich. Ein Hund braucht schon so zwei Stunden am Tag (Gassi, spielen, erziehen, Fellpflege, Tierarztbesuche, etc.). Ggf. sogar mehr - je nach Hund.
Einen Welpen hätte ich mir ehrlich gesagt trotz Homeoffice nicht zugetraut.
Wenn man zu zweit ist, dann verteilt sich die "Arbeit" mit dem Hund natürlich. Ich mache alles alleine.

Noch etwas zum Thema "Stadthund": Also ich persönlich könnte mir das nicht vorstellen. ICh sehe ja, wie meiner die Natur genießt - und wie er drauf ist, wenn ich doch mal in der Stadt mit ihm unterwegs bin. Da wirkt er fast schon "depressiv". Gut, er ist das einfach nicht gewöhnt. Dennoch tun mir die Stadthunde ein wenig Leid. Hier würde ich dann darauf achten, einen zu nehmen, der es nicht anders gewöhnt ist.

Liebe Grüße
MissA.
 

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8. September 2017 um 13:23

Ein normaler Hund schläft 16 von 24 Stunden. Wenn er davon 6-8 Stunden in meiner Abwesenheit schläft, ist das doch nicht schlimm. 
Und man beschäftigt sich ja auch mit dem Hund wenn man nicht grade auf der Hunderunde ist: Fellpflege, Kuschelzeit, spielen, Gehorsamsübungen, Tricks einüben...

Ich denke schon, dass man auch als Vollzeit arbeitender Mensch einem Hund ein schönes Leben bieten kann!

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