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Behandlungsfehler / grobe Fahrlässigkeit bei Tierarzt in Köln-Kalk

17. April 2009 um 14:42 Letzte Antwort: 23. August 2014 um 1:53

Nachfolgendem Beitrag stelle ich mal als Warnung
an alle Tierhalter rein, denn es ist sehr wichtig
1.)sehr darauf zu achten, daß man an einen guten Tierarzt gerät,
2.)die Behandlungsmethoden ggf. selbst noch einmal zu recherchieren, denn auch unter Tierärzten gibt es schwarze Schafe:

Vor einiger Zeit schien sich der Hund einer guten Freundin von mir nicht so
recht wohlzufühlen, so daß wir mit ihm zum Tierarzt ( den Namen darf ich bestimmt nicht hier reinstellen,
da ich aber möchte, daß anderen ähnliche Erfahrungen erspart bleiben, gebe ich ihn auf Anfrage in einer persönlichen Mail -
an astridguen@aol.com - gerne raus; nur so viel: Es handelt sich um eine große Tierarztpraxis in Köln-Kalk ) gingen, wo eine starke
Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert wurde. Dagegen bekam meine Freundin
Tabletten mit, ohne Beipackzettel, lediglich mit der Anweisung, ihm morgens und
abends jeweils eine halbe zu geben. Ein paar Tage lang schien es ihm wirklich
besser zu gehen, bis er dann ganz plötzlich einen Herzstillstand erlitt. ( Darauf wiesen laut Veterinäramt alle äußerlichen Anzeichen hin ), und das, obwohl bei der erst kurz zuvor noch stattgefundenen Untersuchung festgestellt worden war, daß mit seinem Herzen alles in Ordnung sei.

Als meine Freundin daraufhin das Medikament im Internet recherchierte (
dummerweise erst dann, aber man vertraut ja den Ärzten immer so lange, bis man
solche negativen Erfahrungen macht ), stellte sie folgendes fest:

1.) Da das Medikament nicht ganz ungefährlich ist, müssen die Tiere vor seiner
Verabreichung gründlichst untersucht werden,
2.) Die Dosis, die er bekam, war viel zu hoch und passend für einen Hund von der
Größe eines Rottweilers, nicht für einen Golden Retriever Mix
3.) Hunde, die an einer unbehandelten NNR-Insuffienz leiden, dürfen dieses
Medikament auf keinen Fall bekommen, und dies war bei ihm der Fall ( es wurde
bei ihm über die Ernährung versucht, zu regeln ), was in der oben genannten
tierärztlichen Gemeinschaftspraxis auch bekannt war ( die NNR-Insuffizienz hatte besagte Tierärztin selbst festgestellt ), man hätte also nur mal in
seine Akte sehen müssen.

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21. Mai 2009 um 20:08


Nach dem lesen musste ich erstmal schlucken. Konnte man den Hund wieder zurückholen? Wurde etwas gegen den Arzt/ die Ärztin unternommen? Das ist schon sehr hart. Da kann ich froh sein, dass unser Welli eine tolle Tierärztin hatte.







Buschel, wir vermissen dich!

Lg
Marisabel

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23. August 2014 um 1:53

Solche "ärzte" sollten nicht praktizieren dürfen
der arme hund, deine freundin soll die ärztin auf jeden fall anzeigen, denn wenn sich die anzeigen häufen bekommt sie wenigstens irgendwann berufsverbot. ich hoffe für euch der hund hat sich erholt, würde meinen hund sicher freuen wenn du uns den namen hier als privatnachricht schreiben könntest.

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