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Bearded Collie Welpe springt alle an - Hilfe !!!

16. Dezember 2010 um 9:53

Seit September haben wir einen Bearded Collie Welpen welcher nun knapp 6 Monate ist.

Unser Olsen freut sich auf der Strasse über alles und jeden und springt sämtliche Passanten freudig an.

Erschwerend kommt noch hinzu das Olsen durch unser Geschäft schon sehr bekannt ist und die Leute schon von weiten rufen "Ach da kommt Olsen".

Sobald er Anlauf nimmt um freudige Begrüssungen entgegen zu nehmen halte ich ihn an der Leine zurück, aber duch die derzeit engen Wege (voll mit Schnee) ist es nicht einfach ihn fern zu halten.

Wenn er mich an springt ziehe ich natürlich das Knie hoch ,aber das kann man ja nun nicht von jedem Fußgänger verlangen.

Ein ständiges NEIN kommt in seinen Ohren auch nicht an.

Wer weiss Rat ?

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16. Dezember 2010 um 18:21

Anna

ich habe auch einen Welpen er is 15 wochen er macht das auch Sobald einer kommt Bgrüssung und an springen ich habe ein Buch gekauft über Hundeerziehung
Gruß Anna






















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16. Dezember 2010 um 19:05

Jaja...
.... die Jungspunde... sowas habe ich auch gerade hier

Also zuerst einmal: Dein Olsen ist noch jung. 6 Monate, hat im Moment richtig viel dummes Zeug im Kopf. Wird wahrscheinlich bald geschlechtsreif. Pupertät. Und. Und. Und. Hab Geduld

Er wird wohl mitlerweile gelernt haben. "Ah da kommen Leute, die auch noch meinen Namen rufen. Da gibts Aufmerksamkeit usw KLASSE, KLASSE, KLASSE!!!! "

Zuerst einmal fände ich es wichtig, dass Olsen lernt, dass Hochspringen einfach nicht geht! Fang am besten bei dir an. Was das mit dem Knie soll, hab ich jetzt nicht so verstanden.... Hab das so auch noch nie gehört. Wichtig ist erst einmal, dass der Hund lernt, wenn er hochspringt kommt nicht das, was er erwartet. Also in den meisten Fällen ist das Aufmerksamkeit oder ein Spiel. D.h. ignoriere ihn. Kein gerempel garnichts. Wegdrehen. Ein strenges "Nein" dazu. (Bitte nicht dieses "ständige" Nein! Das wird monoton --> irgendwann interessierts den Hund auch dann nicht mehr!) Sei konsequent. Er wird den Spaß daran verlieren.

Weiterhin ist es auch mal wichtig, dass Olsen lernt, dass Passanten nicht angesprungen werden. Wichtig fände ich als erstes, dass er lernt, dass er nicht entscheidet: "frauchen wir gehen jetzt zu den Leuten, sodass ich die anspringen kann!" Versuche einfach mal die Aufmerksamkeit des Hundes auf dich zu lenken und an Leuten vorbeizugehen. Er muss ein wenig das interesse an den Leuten verlieren. Bei dir muss es viiiiiel besser sein!!! Mach was richtig tolles mit ihm!

Wenn das klappt, kannst du zurück zu den Passanten. Die werden in der ersten Zeit vllt etwas irritiert sein, weil ihr nicht zu ihnen geht aber dein Hund geht vor!
Vielleicht kannst du auch versuchen ein paar Leute die du ja offensichtlich kennst mit einzuweihen. D.h. Olsen bekommt erstmal keine Aufmerksamkeit, solange er so aufdringlich ist. D.h. sie ignorieren deinen Hund. Du versuchst ihn runter zu bringen mit einem "Sitz" o.ä. und erst dann bekommt er seine Aufmerksamkeit. Dreht er völlig ab und du bekommst ihn nicht runter geh aus der Situation raus.
Es ist einfach wichtig dass er lernt: "wenn ich pöbele, hochspringe etc. gibts keine Aufmerksamkeit sondern Ignoranz".
Wie gesagt hab Geduld. Die Anderen können dir sicherlich auch weiterhelfen. Dein Hund ist ja noch jung. Wir arbeiten auch gerade daran. Baue alles in kleinen Schritten auf. Es wird seine Zeit dauern.

liebe Grüße

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16. Dezember 2010 um 19:09
In Antwort auf gladys_12152748

Jaja...
.... die Jungspunde... sowas habe ich auch gerade hier

Also zuerst einmal: Dein Olsen ist noch jung. 6 Monate, hat im Moment richtig viel dummes Zeug im Kopf. Wird wahrscheinlich bald geschlechtsreif. Pupertät. Und. Und. Und. Hab Geduld

Er wird wohl mitlerweile gelernt haben. "Ah da kommen Leute, die auch noch meinen Namen rufen. Da gibts Aufmerksamkeit usw KLASSE, KLASSE, KLASSE!!!! "

Zuerst einmal fände ich es wichtig, dass Olsen lernt, dass Hochspringen einfach nicht geht! Fang am besten bei dir an. Was das mit dem Knie soll, hab ich jetzt nicht so verstanden.... Hab das so auch noch nie gehört. Wichtig ist erst einmal, dass der Hund lernt, wenn er hochspringt kommt nicht das, was er erwartet. Also in den meisten Fällen ist das Aufmerksamkeit oder ein Spiel. D.h. ignoriere ihn. Kein gerempel garnichts. Wegdrehen. Ein strenges "Nein" dazu. (Bitte nicht dieses "ständige" Nein! Das wird monoton --> irgendwann interessierts den Hund auch dann nicht mehr!) Sei konsequent. Er wird den Spaß daran verlieren.

Weiterhin ist es auch mal wichtig, dass Olsen lernt, dass Passanten nicht angesprungen werden. Wichtig fände ich als erstes, dass er lernt, dass er nicht entscheidet: "frauchen wir gehen jetzt zu den Leuten, sodass ich die anspringen kann!" Versuche einfach mal die Aufmerksamkeit des Hundes auf dich zu lenken und an Leuten vorbeizugehen. Er muss ein wenig das interesse an den Leuten verlieren. Bei dir muss es viiiiiel besser sein!!! Mach was richtig tolles mit ihm!

Wenn das klappt, kannst du zurück zu den Passanten. Die werden in der ersten Zeit vllt etwas irritiert sein, weil ihr nicht zu ihnen geht aber dein Hund geht vor!
Vielleicht kannst du auch versuchen ein paar Leute die du ja offensichtlich kennst mit einzuweihen. D.h. Olsen bekommt erstmal keine Aufmerksamkeit, solange er so aufdringlich ist. D.h. sie ignorieren deinen Hund. Du versuchst ihn runter zu bringen mit einem "Sitz" o.ä. und erst dann bekommt er seine Aufmerksamkeit. Dreht er völlig ab und du bekommst ihn nicht runter geh aus der Situation raus.
Es ist einfach wichtig dass er lernt: "wenn ich pöbele, hochspringe etc. gibts keine Aufmerksamkeit sondern Ignoranz".
Wie gesagt hab Geduld. Die Anderen können dir sicherlich auch weiterhelfen. Dein Hund ist ja noch jung. Wir arbeiten auch gerade daran. Baue alles in kleinen Schritten auf. Es wird seine Zeit dauern.

liebe Grüße

Achso....
was ich ganz vergessen habe....
LOBEN! IMMER sobald er was richtig macht. Springt er an dir hoch, du ignorierst ihn und er sitzt danach brav neben dir oder so. LOBE ihn sovort! Wenn er brav war, kannst du dann auch mit ihm spielen. Aber eben nicht auf sein Hochspringen reagieren.
Wenn das ignorieren überhaupt nichts hilft! (Achtung das brauch eine zeit lang. Nicht nach dem ersten ignorieren sage: "der hund machts nicht besser"!)
Kannst du auch versuchen, dem Hund eine Konsequenz aufzuzeigen. D.h. springt er hoch, gehts auf die Decke. O.ä.
Aber ohne Lob geht natürlich garnichts.

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25. Dezember 2010 um 21:26

Ich würde mich an eine kompetente Person wenden
z. B. einen Tiertrainer oder Hundeschule.

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27. Dezember 2010 um 19:41

Danke
für Eure informativen Antworten.
Die Geschichte mit der "Auf mich lenken Nummer" habe ich bereits probiert, Olsen schaut mich kurz an und ist dann ruck zuck wieder an seinem Zielobjekt interessiert obwohl ich die letzten Tage den Eindruck habe das es besser wird.

Ansonsten ist er schon ein schlaues Kerlchen, mit Leckerlies trainieren wir a la Martin Rütter in der Wohnung vorallem das "Komm" Kommando. Sitz, Platz klappt bereits auch draussen super.
Er schnallt es allerdings draussen sofort wenn ich trainieren will und die Leckerlies alle sind - dann kommt Olsen auch nicht mehr.

Vielleicht hat noch jemand Ahnung was Olsen sein Problem ist und zwar wenn ich anfangen will zu rennen dann springt er mir permanent vor die Füsse und bellt wie ein Verrückter.
Ich deute es nicht so das er dann spielen will, da das bellen nicht freundlich klingt in dem Moment.

Im Frühjahr würde ich gern mit ihm walken oder joggen gehen aber derzeit wird das wohl eher ein Stolperjogging.

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27. Dezember 2010 um 22:12

Meine
lisa hat das früher auch gemacht .ich habe dann einen schlüsselbund neben ihr geschmissen (man kann auch so ein klinper ding beim futterhaus kaufen) sie hat nach ein paar mal nachgelassen . seitdem war ruhe ! sobald ich nur klimper kommt sie zu mir und springt niemanden an .

lg bine

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31. Dezember 2010 um 12:06
In Antwort auf yasmin_11946227

Danke
für Eure informativen Antworten.
Die Geschichte mit der "Auf mich lenken Nummer" habe ich bereits probiert, Olsen schaut mich kurz an und ist dann ruck zuck wieder an seinem Zielobjekt interessiert obwohl ich die letzten Tage den Eindruck habe das es besser wird.

Ansonsten ist er schon ein schlaues Kerlchen, mit Leckerlies trainieren wir a la Martin Rütter in der Wohnung vorallem das "Komm" Kommando. Sitz, Platz klappt bereits auch draussen super.
Er schnallt es allerdings draussen sofort wenn ich trainieren will und die Leckerlies alle sind - dann kommt Olsen auch nicht mehr.

Vielleicht hat noch jemand Ahnung was Olsen sein Problem ist und zwar wenn ich anfangen will zu rennen dann springt er mir permanent vor die Füsse und bellt wie ein Verrückter.
Ich deute es nicht so das er dann spielen will, da das bellen nicht freundlich klingt in dem Moment.

Im Frühjahr würde ich gern mit ihm walken oder joggen gehen aber derzeit wird das wohl eher ein Stolperjogging.

Hallo Leisetreter


Ja da kommt nun dein lieber schottischer Hütehund heraus
ich denke mal, du hast dich vor der Anschaffung mit der Geschichte der Rasse beschäftigt.
Nur nochmal kurz: Die Beardies waren/sind schottische Hütehunde die gebraucht wurden/werden um die Schafe in den Highlands selbstständig auswindig zu machen, selbstständig zusammen zu treiben und selbstständig zum Schäfer ins Tal zurück zu bringen (Den Stil nannte man/nennt man "Huntaway). (Der manchmall hervorkommende Dickkopf wird durch dieses selbstständige Arbieten erklärt )
Da sie im Gegensatz zum Border-Collie mit sehr wenig Auge arbeiten (Loose-eye), müssen sie nahe heran, um die Schafe zu bewegen. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Weiterhin waren/sind die Highlands in Schottland mit vielen Büschen etc. besiedelt, worin sich Schafe oftmals versteckten. Der Beardie ist also dafür bekannt, die Schafe durch Bellen aus ihrem Versteck heraus zu bringen.
So jetzt kannst du das Ganze auf dich beziehen. Er springt nahe an dir herum, wenn du dich bewegst, fängt an zu bellen...

Wie Mooni nun schon sagte, gibt es 2 Möglichkeiten:
1) Du bekommst das Ganze durch Unterordnung in den Griff. Ich kenne viele Hütehund, vorallem viele Borders, bei denen das super geklappt hat. Auch wenn das eine schmale Gradwanderung ist. Denn entscheidet man sich dazu, dem Hund nicht die Möglichkeit zu geben, seinen über Jahrzehnte angeborenen Trieb auszuleben, kann der Hund zum Problemhund werden, WENN ER NICHT RICHTIG GEFORDERT WIRD! Kann, muss aber nicht! Wie gesagt ich kenne viele Hunde, bei denen das funktioniert hat. Die werden dann aber anstatt an den Schafen im Agility, als Suchhund oder in der Rettungshundestaffel ausgebildet....

2) Du suchst dir eine ordentliche Anlaufsstelle für Hütehunde. Mittlerweile gibt es viele Hundeschulen, die Hütekurse anbiten. Aber weiterhin auch Schäfer, die Hunde ausbilden und alles wirklich zu einem Erschwinglichen Preis, da es den Meisten nicht um Profit geht, sondern darum, den Trieb der Rasse zu erhalten und zu helfen. Aber achtung! Natülich gibts auch hier schwarze Schafe.
Solltest du dich zum Hüten entscheiden, was du nicht musst, ist eine gute Anlaufstelle für die ersten Informationen der abcdev.de Die Arbeitsgemeinschaft Border-Collie Deutschland e.V.
Hört sich jetzt zwar nur nach Border an, bietet aber viele gute Informationen über Hüten allgemein und auch gute Hüteadressen.

liebe Grüße

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31. Dezember 2010 um 15:08


Hallo Mooni,
schön, dass ich dir auch noch weiterhelfen konnte

Nur als Beardetkenner würde ich mich jetzt nicht bezeichnen. Ich kenne die Rasse an sich so gut wie überhaupt nicht. Gut ich weiß wie sie aussehen und kenne ein paar, hab sie auch schon beim Arbeiten an den Schafen gesehen, aber mein Hund ist es nicht unbedingt
Ich habe mich nur mit ihren Hüteeigenschaften beschäftigt. Und diese auch nur mit denen des Borders verglichen.
Auf dem Gebiet Border-Collie bin ich wesentlich besser bewandelt.

Grüßle

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31. Dezember 2010 um 17:22

Ich glaube....
.... ich hatte einfach das Glück, viele super tolle und geniale Arbeitshunde live bei der Arbeit am Vieh zu sehen. Seitdem lassen mich die Hütehunde nichtmehr los. Ob die altdeutschen Hütehunde (Strobel, Gelbbacke etc), die australischen (Kelpie und Cattle Dog) aber vorallem die schottischen Hütehunde (und hier der Border-Collie) finde ich einfach faszinierend.
Das meiste habe ich mir aber wirklich durch Bücher beigebracht. Vieles erlesen und dann beim Schäfer in unserer Nähe an seinen Border-Collies selbst beobachtet. Und dann war mein absolutes Highlight wohl meine Reise nach Schottland, für 2 Wochen auf eine Farm. Täglich mit dem Schäfer und seinen 3 Borders zu seinen insgesamt 900 Schafen....
Mein erster Hund wurde somit auch direkt ein Border-Collie (Lina, die 48 cm große mit 17 kg... du erinnerst dich? ). Eigentlich bin ich durch sie erst so wirklich zu den Hütehunden gekommen. Das war vor 6 Jahren. Und dann wollte ich auch mit ihr an die Schafe, das hat sich allerdings als Flopp herausgestellt.
Obwohl Linas Vater Trialklasse 2 gelaufen ist, hat sie glaube ich alle Hüteveranlagerungen von ihrer Mutter. Nämlich: KEINE! Wir haben das Ganze dann zum Wohle der Schafe gelassen. Lina hielt nichts vom Umlenken des Jagdtriebes in den Hütetrieb Sie jagte lieber. Das habe ich wohl aber auch irgendwie mir zuzuschreiben. ich hab einfach viel zu spät mit ihr angfangen.
Heute beschäftigen wir uns lieber mit Agi ( ), ihrer großen Liebe. Dazu ein bisschen Obedience und Discdogging.
Neben Lina hab ich jetzt seit 3 Monaten noch meine 2. Zuri. Sie geht auf jeden Fall an die Schafe und ich kanns kaum noch abwarten Sie stammt aus einer Vielversprechenden Verpaarung die ich 2 Jahre lang gesucht habe. Ja ich freue mich riesig....

Du sagst, deine Eltern haben viele Huskys? Wie viele haben sie denn? Und was machen sie mit ihnen? Sind das klassische Schlittenhunde?
Würde mich freuen auch noch was zu lernen, denn das ist so ein Gebiet, von dem hab ich wirklich 0 Ahnung!!!

Liebe grüße

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31. Dezember 2010 um 17:32
In Antwort auf gladys_12152748

Hallo Leisetreter


Ja da kommt nun dein lieber schottischer Hütehund heraus
ich denke mal, du hast dich vor der Anschaffung mit der Geschichte der Rasse beschäftigt.
Nur nochmal kurz: Die Beardies waren/sind schottische Hütehunde die gebraucht wurden/werden um die Schafe in den Highlands selbstständig auswindig zu machen, selbstständig zusammen zu treiben und selbstständig zum Schäfer ins Tal zurück zu bringen (Den Stil nannte man/nennt man "Huntaway). (Der manchmall hervorkommende Dickkopf wird durch dieses selbstständige Arbieten erklärt )
Da sie im Gegensatz zum Border-Collie mit sehr wenig Auge arbeiten (Loose-eye), müssen sie nahe heran, um die Schafe zu bewegen. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Weiterhin waren/sind die Highlands in Schottland mit vielen Büschen etc. besiedelt, worin sich Schafe oftmals versteckten. Der Beardie ist also dafür bekannt, die Schafe durch Bellen aus ihrem Versteck heraus zu bringen.
So jetzt kannst du das Ganze auf dich beziehen. Er springt nahe an dir herum, wenn du dich bewegst, fängt an zu bellen...

Wie Mooni nun schon sagte, gibt es 2 Möglichkeiten:
1) Du bekommst das Ganze durch Unterordnung in den Griff. Ich kenne viele Hütehund, vorallem viele Borders, bei denen das super geklappt hat. Auch wenn das eine schmale Gradwanderung ist. Denn entscheidet man sich dazu, dem Hund nicht die Möglichkeit zu geben, seinen über Jahrzehnte angeborenen Trieb auszuleben, kann der Hund zum Problemhund werden, WENN ER NICHT RICHTIG GEFORDERT WIRD! Kann, muss aber nicht! Wie gesagt ich kenne viele Hunde, bei denen das funktioniert hat. Die werden dann aber anstatt an den Schafen im Agility, als Suchhund oder in der Rettungshundestaffel ausgebildet....

2) Du suchst dir eine ordentliche Anlaufsstelle für Hütehunde. Mittlerweile gibt es viele Hundeschulen, die Hütekurse anbiten. Aber weiterhin auch Schäfer, die Hunde ausbilden und alles wirklich zu einem Erschwinglichen Preis, da es den Meisten nicht um Profit geht, sondern darum, den Trieb der Rasse zu erhalten und zu helfen. Aber achtung! Natülich gibts auch hier schwarze Schafe.
Solltest du dich zum Hüten entscheiden, was du nicht musst, ist eine gute Anlaufstelle für die ersten Informationen der abcdev.de Die Arbeitsgemeinschaft Border-Collie Deutschland e.V.
Hört sich jetzt zwar nur nach Border an, bietet aber viele gute Informationen über Hüten allgemein und auch gute Hüteadressen.

liebe Grüße

Hallo ihr Zwei Hütehund Spezialisten !!
Dank Eurer Erklärung ist mir gerade ein Superlicht auf gegangen und die Verhaltensweise auch das zwicken ins Bein (habe soeben ein kleines Loch in meiner Hose entdeckt) passt dazu.

Bei uns ergab sich die Anschaffung von Olsen eher zufällig und ich muss mich nun mal mit dem Grundwesen von Hütehunden befassen. Asche über mein Haupt.

Eigentlich hatten wir uns einen Tibet Terrier Welpen gesucht (da ich bereits vor Jahren einen hatte, bekam sie als sie 8 Jahren war und für die Zucht zu alt) bei diesem stellte sich aber raus das die Vorderpfote nicht okay war und eingeschläfert wurde. Wir hatten unseren Sohnemann zum aus suchen mit, nach dem wir ihn monatelang auf einen Hund und die damit verbundene Verantwortung vorbereitet haben.

Um so grösser war das Leid das der Tibet krank war. Im Internet haben wir dann unseren Olsen gefunden der letzte von 9 Welpen welcher noch nicht vermittelt war. Die Grundlegenden Wesenseigenschaften haben wir natürlich vorher erkundet aber das ein oder andere lernt man eben doch erst , dank auch Euch,später dazu.

Auch wenn Olsen uns nun als Schafe sieht ist er ein super Fußballer und hat bereits 2 Bälle gekillt , dann werden wir die Aktivitäten im Sport Bereich eben ändern.

In den letzten Wochen blieb durch den Beruf leider null Zeit in eine neue Hundeschule zu gehen aber im neuen Jahr werden wir sie uns nehmen.
Bei der bereits besuchten Hundeschule ging die Erziehung über die Leine heisst ständiges rucken bei Fehlern und ich war nur 1x da weil mir keine Fragen bezüglich dessen beatwortet werden konnten was ich denn zu Hause machen soll denn da hat Olsen ja keine Leine um und ich habe mich hinterher belesen da diese Methode absolut schädlich für Hals und Wirbelsäule ist.

So noch mal danke für die ausführlichen Antworten.

Wir wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr mit Euren Doggies.



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1. Januar 2011 um 15:10

Jein....
Also ich weiß worauf du hinaus möchtest.
Also eigentlich ist der Begriff Hütehund ja umfassend. Dazu gehören eben alle Hunde, die dem Meschen bei der Arbeit am Vieh helfen. Grob gesagt.
Ich unterteile Hütehunde normalerweise immer in 3 Gruppen. (Nur im Kopf, da das erklären länger dauert und es normalerweise niemanden interessiert )
Also drei Gruppen:
1) Herdengebrauchshunde (altdt. und deutsche Schäferhunde + die meisten franz. Hütehundrassen)
2) Koppelgebrauchshunde ( vorallem angelsächsische Hütehundrassen. Also: Borders z.b. aber auch der Beardie und auch der Kelpie!)
3) Treibhunde (Australien Shepherd, Cattle Dog, english Shpeherd und auch der Kelpie! )

Jetzt zu den Unterschieden.

1)
Die Herdengebrauchshunde kann man eigtl als beweglichen Zaun bezeichnen. Das heißt, die holen keine Schafe ein, wie das die Koppelgebrauchshunde z.b. tun. Herdengebrauchshunde arbeiten in der Wanderschäferei. D.h. sie ziehen mit ihrem Schäfer über die Länder und helfen das Land zu beweiden. Ein wesentlicher Unterschied ist es, dass wir hier von Schafen reden, die an den Menschen gewöhnt sind. Sie sehen den Schäfer als Leitschaf an. D.h. der Hund muss nicht, wie normalerweise immer angenommen wird, der "Boss" sein und er muss auch nicht als Vermitler zwischen Schafsherde und Schäfer fungieren. Der Hund ist ledeglich dazu da, die Herde an 2 Seiten abzugrenzen. Er darf niemals hinter die Schafe, und darf auch NIEMALS zwischen Schafe und Schäfer gelangen, da diese sonst den Kontakt zum "Leitschaf" verlieren würden! . Die Hunde stecken das Gebiet zu beiden Seiten ab. Das nennt man in der "Fursche" gehen. (Wichtig, denn die Schafe können ja nich über sämtliche bewirtschaftete Felder trampeln )Auch dürfen die Hunde NIEMALS in die Schafsherde hinein. Sie kennen kein Cast (Um die Herde im großen Bogen laufen, sie arbeiten ohne Auge "loose-eye, sie kennen kein Vorstehen....) Sie sind eben nicht die "typischen" Hütehunde die man so kennt.

2)
Die Koppelgebrauchshunde haben von Anfang an zuerst mal ein VÖLLIG ANDERES Arbeitsgebiet! Sie gehören oftmals zu Farmen, die riiiiiiesiiige Weidegebiete haben. Da die Schottische Landschaft durch karge Gräser und Büsche gekennzeichnet ist, lohnt sich dort eigentlich nur die Schafswirtschaft. Durch diese großen Weiden folgt gleichzeitig aber auch, dass wir hier von fast vollkommen wild lebenden Tieren reden. D.h. ABSOLUT scheu! Sehen die nen Menschen näher kommen, sind die weg!!!! Da gibts keine Wanderschafshaltung. D.h. unsere Deutschen Hunde, wären dort vollkommen fehl am Platz.... Die Schafe sind etwa 90 % ihres Lebens sich selbst überlassen. Die Hunde werden dazu gebraucht, diese Schafe zu sortieren, einzuholen etc. (Diese Schafe leben auch nicht in diesen riesen Herden von 500 Stück wie hier bei uns, sie bilden Familienverbände.... )
Da diese Schafe so schreckhaft sind, brauchen wir einen ruhig arbeitenden Hund. Normalerweise wird hier der Border-Collie oder der Kelpie genannt. Beide sollten von Geburt an die Veranlagerung zum "Cast" haben. Also das Laufen eines riesigen Bogens um die Herde herum, damit die Schafe nicht erschrecken. Weiterhind arbeiten sie mit extrem viel Auge, ohne dass sie sich festglotzen. Die gebückte Haltung die sie dabei einnehmen und das fixieren der Schafe + Vorstehen, bringt diese in Bewegung. Eine ordentliche Portion Sheep sense (der Hund weiß immer genau, was das Schaf im nächsten Moment tun wird und handelt bereits bevor es sich bewegt) und nen erfahrenen Schäfer dazu und man hat den perfekten Hund für diese Gegend! Gut man braucht noch ne 2 jährige (oder länger) Ausbildung bis der Hund ordentlich arbeitet.....
Also diese Hunde sind nicht der bewegliche nette Zaun. Sie sollen nicht hin und her laufen. Sie sollen die Schafsherde von möglichst einem Punkt aus so ruhig wie möglich treiben. man spricht dann von einer guten "Balance". Weiterhin sind die Hunde der BOSS! Und wenn die Schafe das nicht akzeptieren (Mutterschafe und Böcke oftmals) setzen diese Hunde sich durch. Ein Hund der sich nicht durchsetzt und Gegenwehr nicht wegsteckt, geht nicht an die Schafe.... Durch ihre präzise Arbeitsweise entwickelte sich dann auch langsam eine "sportart" die Trials.... Soviel dazu

3) Treibhunde.
Ich muss zugeben, das Gebiet, dass mich am wenigstens interessiert. Also sie bringen die Schafe nicht zurück oder laufen an den Seiten, sie befinden sich oftmals zwischen den Cowboys auf den Pferden und treiben die Schafe vor sich her. ABER natürlich können diese Hund auch die Schafe zurück bringen. Sie arbeiten nur einfach anders als die Eye-dogs... Sie sind oftmals ruppiger, springen auf die Rinder, in sie rein etc. Rindern kann man nicht hüten. Das ist denen egal. zumindest den Meisten Aber man kann ihre Richtung gegebenenfalls mit ein wenig Kraft und Prügel und Gebälle verändern. Rinder sind nicht so an den Menschen gewöhnt, dass sie ihm folgen aber sie sind auch nicht so schreckhaft, dass sie vor dem Hund wegrennen. Die Arbeit am Vieh wird darum auch als die "schwerste" und anspruchsvollste angesehen. Der Hund muss so einiges wegstecken. Und es kommt auch immer mal vor, dass hier Hunde sterben.

So viel dazu.
Und ja ich denke auch, dass Border-Collies z.b. lernen könne, in der Fursche zu gehen. Denn diese Hunde sind einfach genial ! Nein, mal im Ernst, ich denke, dass sowas antrainiert werden kann. Man muss ihm wohl irgendwie das Casten austreiben, da dass nicht erwünscht ist. Aber es kann auch sein, dass die sensiblen Borders nicht mit den Schafen klarkommen, die an Hunde und Menschen gewöhnt sind. Aber ich glaube das ist einfach eine Sache des Fleißes. Genauso kann man einem Cattle Dog wahrscheinlich auch beibringen einzig und allein als Koppelgebrauchshund zu arbeiten. Wenn er ein wenig Sheep sense mitbringt, weich arbeitet und respekt zeigt und eine ordentliche Ausbildung genossen hat, ist das wohl möglich. Aber jeder Hund ist wohl ihn seinem Gebiet am besten....

Also ich denke, du sieht jetzt warum ich "Jein" gesagt habe. Natürlich sind Kelpies und Cattle Dogs Treibhung aber sie müssen auch ab und zu mal Vieh einholen. Und gerade der Kelpie ist sehr beliebt als Koppelgebrauchshund. Er arbeitet ebenfalls mit der sehr viel Auge.
Also die beiden Rassen sind Treibhunde aber eben auch Koppelgebrauchshund und somit sind sie Hütehunde
In Fachkreisen wird das Wort "Hütehund" aber ledeglich bei Herdengebrauchshunden verwendet. Alles andere wird meisten mit dem Begriff Koppelgebrauchshund zusammen gefasst...

So ich hoffe ich hab jetzt nicht zu vieles gesagt, was du schon wusstest. Aber ich musste das Ganze im Zusammenhang erklären, damit du weißt worauf ich hinauswill

liebe grüße und ein frohes neues Jahr

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1. Januar 2011 um 15:29


Also als ich mit Lina an die Schafe bin war sie schon anderthalb Jahre alt. Eigentlich viel zu spät dafür....
Gut ich habs trotzdem mal versucht. Bei einer guten Freundin die selbst eine Hundeschule hat und auch Koppelgebrauchshunde ausbildet.
Als wir dann bei den Schafen waren stellt sich mit der Zeit immer mehr heraus, dass Lina zwar Spaß an der Sache hat, aber einfach 0 Talent! Keine Veranlagerung zum Casten (Gut, dass kann man antrainieren haben wir auch versucht aber nie wirklich geschafft). Weiterhin hatte sie zwar Auge, aber zu viel! Sie hat sich gerne festgeklotzt und war unbeweglich hinter den Schafen. Ein Moment der Unachtsamkeit und sie begann die Schafe zu hetzen... Einmal das Erfolgserlebnis und sie hatte es drin...
Vielleicht wäre es mit einem erfahrenen Schäfer, der den Hund später selbst geführt hätte noch was geworden. Aber wir haben es dann zum Wohle der Schafe gelassen.
Vielleicht war Jagen das falsche Wort, sie hat nicht wirklich gejagt. "Ledeglich" gehetzt.... Ja ich denke ich war einfach zu spät dran. Aber es fehlte ihr auch nicht. Wir sind auch so glücklich

Zu den Huskys, ja ich dachte an die Sibirian Huskys Und auch die kenne ich nur aus dem Fernsehn.
Aus welcher Fernsehsendung ist denn diese Donna????

Okay du sagst deine Eltern haben zw 30 und 50 Huskys.... Wie finanzieren die das?! Durch Spenden? Kann mir nich vorstellen, dass man sowas aus eigener Tasche bezahlen kann. Aber schön, dass ihr diese Hunde aufnehmt.

Ihr bekommt Huskys, in die Wölfe eingekreuzt wurden?! Was macht ihr mit denen?! Sind die gut vermittelbar? Sind die wie die anderen oder "merkt man" da den Wolf richtig????

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1. Januar 2011 um 20:49

Edgar?!
Der arme Hund!!!!!

Gut wir haben auf dem Platz nen Mops der "Fund" heißt. Nur JEDER denkt immer der Hund würde "Hund" heißen, wenn das Herrschen den Namen rumbrüllt
"Huuuuuund!!!!!"

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3. Januar 2011 um 18:56

Hallo Mooni
Gut ok. Du hast recht,
die "reinen" Treibhunde sind was ganz Anders. Wie du gesagt hast: robuster, arbeiten anders, müssen einiges wegstecken, wahrschienlich oft kompakter im Körperbau und und und...
Wenn ich an den Vergleich Rottweiler Border-Collie denke, den du nanntest, gebe ich dir auch recht. (Gilt wahrscheinlich auch für die Sennenhunde)
ABER ich weiß nicht, ob du schonmal nen Border am Vieh arbeiten gesehen hast?! (Einen der die Herde treibt )Vielleicht oder wahrschienlich sind die Treibhunde vom Wesen her wirklich anders und müssen daher eine ganz andere Erziehung genießen.
Du sagst, die Hunde müssen für voll genommen werden... Und glaub mir, den Border-Collie den ICH gesehn habe, wurde sowas von voll genommen, da würden manche "richtigen" Treibhunde nicht mirkommen!
Vielleicht haben es die Treibhunde leichter sich durchzusetzten (Größe und Statur) aber die Border-Collies die ich kannte/kenne nehmen ihre Arbeit so ernst, wie sonst nichts. Da ist nicht wirklich noch ein Unterschied in Sachen Durchsetzungsvermögen.
Border-Collierüde Sam arbeitete seit er 6 Jahre war, am Vieh. Und der kannte garnichts!!! Er setzte sich immer durch! In 99% der Fälle!!!!! Und das 1% das üprig bleibt, ist für den Fall, dass sein Besitzer ihn zurückholen musste, wenn ein Bulle nurnoch am Austreten war. Glaub mir, dieser Hund war sowas von mutig, der hätte sich Eine nach der Anderen geben lassen! Der wäre auch dort gestorben!
Und die anderen 3 Hunde des Besitzer stehen dem in Nichts nach.
Diese Hunde, die von Natur aus gelernt haben niemals ein Schaf zu beißen, ledeglich zu "zwicken (Alles andere bedeutete den Tod, wie du sicherlich weißt ) haben heute aber auch gelernt, wie sie sich an verschiedenen Tieren durchzusetzen haben. (die passen ihre Arbeit der Tierart an) Es gibt Borders die üben sooo viel Druck aus, da wiedersteht nicht mal ein Rind...
Bedenke auch, dass zum Hüten auch das Treiben als normaler Arbeitsablauf dazugehört Genauso wie das selbstständige Denken... Will-to-please heißt ja nicht, dass der Hund nicht mitdenkt
Die Hunde meiner Züchterin, insbesondere Zuris Vater war vom Wesen her der typ. Border-Collie. Unterwürfig, leicht erziehbar, anhänglich. Beim Arbeiten an den Ziegen jedoch drehte das sich um 100%. Das war kein Spaß. Ich sah, wie der 3 mal hintereinander mit einem Bock in Konfrontation ging, 3 mal bekam der sowas von FAST eine über. Der gab nicht auf! Der wurde nur noch energischer, bis der Bock nachgab. Dabei arbeiten die Borders mit so einer Eleganz, dass sie so gut wie jeden Stoß ausweichen und sowas mit Beissen bzw Knappen zurückschlagen wenn der normale Arbeitsablauf nichtmehr ausreicht.... Da ist dann auch nichtmehr viel von "Ich bin Border und höre IMMER auf Frauchen" üprig. Dieser Hund denkt so schnell und selbstständig mit, da hat die Züchterin gerade fertig gedacht, da hat der Hund bereits gehandelt...
Gut, die "richtigen" Treibhunde arbeiten anders, haben nicht diese "Hütehundeigenschaften" und sind deswegen vielleicht nicht zu den Hütehunden zu zählen.
FÜR MICH gehören aber auch Border-Collies zu den Treibhunden, da sie mich bereits des öfteren in dieser Position überrascht und überzeugt haben. Sie sind einfach Allrounder in Sachen Vieh...

Und zum Thema HerdenSCHUTZhund, na ja, da muss ich dich vollkommen enttäuschen!
Ich weiß so gut wie nichts über diese Rasse, außer, dass es viele Besitzer so handhaben, diese Hunde von Klein auf AUSSCHLIEßLICh bei den Schafen (oder anderen Tieren) aufwachsen zu lassen. Eben damit sie IHRE Herde danach so bedinungslos beschützen. Aber ich lerne sehr gerne!!!!!

Wie gesagt, bei Hunden kenne ich mich eigtl nur mit den Hütehundrassen aus und den grundlegenden Dingen. Ich beschäftige mich ja erst seit etwa 6 Jahren mit den Hunden. (Bin ja erst 22 )

lieben Gruß

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4. Januar 2011 um 16:33

Meine liebe Mooni...
..... dann sind wir ja gleicher Meinung und haben nur ein wenig aneinander vorbei geredet

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