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BARFen

14. Dezember 2010 um 17:46

Peterr2009 hat in einem anderen Thread das Thema Barfen angesprochen, hab mir gedacht, ich mach einfach mal ein neues Thema draus...
Finde das ist ein sehr interessantes aber auch sehr "wissensintensives" Füttern über das ich mir noch nicht so im Klaren bin.

Also wer von euch Barft?! Habt ihr schonmal drüber nachgedacht? Was haltet ihr davon???


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14. Dezember 2010 um 18:26


Ich schliesse mich schnett an und bekenne mich zur Faulheit

Ausserdem hätte ich Angst, das meine Dogs mit irgendetwas unterversorgt werden... da kommt ja ausser dem rohen Fleisch noch einiges dazu...
Und Salmonellen wären auch noch ein Thema, was mich davon abhält.

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15. Dezember 2010 um 0:18


Ich füttere meine Hunde seit Jahren ausschließlich mit Frischfutter. Das kann man "Barf" nennen, muss man aber nicht.

Sofern der Hund gesund ist und ausgewogen ernährt werden kann, finde ich es gar nicht so schwierig. Man sollte sich schon einmal einen groben Überblick über die Ernährungsbedürfnisse des Hundes informieren (grundsätzlich natürlich die Menge in etwa festlegen, hierbei speziell den Fleischanteil, vielleicht auch einmal zu Beginn einen Übersichtsplan was alles so im Laufe von 2 Wochen mal im Napf landen sollte), aber ansonsten erledigt alles weitere in aller Regel die Abwechslung.

Mir wird immer wieder erstaunt von Leuten ohne Hund gesagt "Der stinkt ja gar nicht." Natürlich stinken meine Hunde nicht... aber ich weiß was die meinen, die sowas sagen. Denn ich kenne genügend Hunde (Fertigfutterhunde), die einen doch merklichen Eigengeruch verströmen... meine Hunde riechen dagegen nach dem womit sie sich umgeben. Ist das Hundebett frisch gewaschen riechen sie ein bisschen nach Waschpulver, haben sie unterwegs Rehkacke-Parfum gefunden müffeln sie eben danach

Das Fell ist außerdem herrlich weich

Es gibt von Swanie Simons die informative und günstige Barf-Broschüre, u.A. auch bei Amazon zu bekommen.

http://www.amazon.de/BARF-Biologisch-Artgerechtes-Rohes-Futter/dp/3939522007

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15. Dezember 2010 um 0:19


Das Zeitargument wird gerne genannt... ich brauche bei 2 Hunden für die Zubereitung des Futters morgens und abends je 5 Minuten. Die Zeit sollte man eigentlich noch übrig haben... oder nicht?

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15. Dezember 2010 um 0:25
In Antwort auf beulah_12672764


Ich schliesse mich schnett an und bekenne mich zur Faulheit

Ausserdem hätte ich Angst, das meine Dogs mit irgendetwas unterversorgt werden... da kommt ja ausser dem rohen Fleisch noch einiges dazu...
Und Salmonellen wären auch noch ein Thema, was mich davon abhält.

Salmonellen
Hast du Sorge um deine Hunde oder um dich, wenn du von Salmonellen sprichst?

Sollte es um die Hunde gehen: Die Sorge ist eher unbegründet. Hunde haben eine sehr viel schnellere Verdauung als Menschen (haben auch einen deutlich kürzeren Verdauungstrakt), was Salmonellen wenig Angriffsfläche lässt. Eventuell spielt da auch die stärkere Magensäurekonzentration mit rein. Keine Ahnung. Fakt ist, dass ich hier teilweise über 4 Tage aufgetautes Geflügelfleisch im Kühlschrank stehen habe, was dann 2 mal täglich noch mind. 30 Minuten außerhalb aufwärmt bevor eine Portion davon abgenommen wird und im Napf landet - nichts mit Salmonellen, in über 5 Jahren nicht.

Das wurde mir auch von verschiedenen Tierärzten bestätigt: Salmonellosen beim Hund sind zwar nicht unmöglich, aber extrem selten. Und von einer Salmonelleninfektion bei einem roh ernährten Hund hat noch keiner was gehört. Das sind eher Trockenfutterhunde die an Salmonellen erkranken... (kein Witz)

Und was einen selbst angeht kann man ja mit entsprechenden Hygienemaßnahmen (und auch die muss man nicht übertreiben) vorsorgen. Meine Hunde haben im Kühlschrank für ihr Futter ihr eigenes Fach, so kommen meine Lebensmittel mit dem rohen Fleisch gar nicht in Kontakt. Und die Arbeitsplatte wird ggf. mal mit Essigessenz gereingt, aber mehr auch nicht.

Alles halb so wild

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22. Dezember 2010 um 18:01
In Antwort auf angsthund

Salmonellen
Hast du Sorge um deine Hunde oder um dich, wenn du von Salmonellen sprichst?

Sollte es um die Hunde gehen: Die Sorge ist eher unbegründet. Hunde haben eine sehr viel schnellere Verdauung als Menschen (haben auch einen deutlich kürzeren Verdauungstrakt), was Salmonellen wenig Angriffsfläche lässt. Eventuell spielt da auch die stärkere Magensäurekonzentration mit rein. Keine Ahnung. Fakt ist, dass ich hier teilweise über 4 Tage aufgetautes Geflügelfleisch im Kühlschrank stehen habe, was dann 2 mal täglich noch mind. 30 Minuten außerhalb aufwärmt bevor eine Portion davon abgenommen wird und im Napf landet - nichts mit Salmonellen, in über 5 Jahren nicht.

Das wurde mir auch von verschiedenen Tierärzten bestätigt: Salmonellosen beim Hund sind zwar nicht unmöglich, aber extrem selten. Und von einer Salmonelleninfektion bei einem roh ernährten Hund hat noch keiner was gehört. Das sind eher Trockenfutterhunde die an Salmonellen erkranken... (kein Witz)

Und was einen selbst angeht kann man ja mit entsprechenden Hygienemaßnahmen (und auch die muss man nicht übertreiben) vorsorgen. Meine Hunde haben im Kühlschrank für ihr Futter ihr eigenes Fach, so kommen meine Lebensmittel mit dem rohen Fleisch gar nicht in Kontakt. Und die Arbeitsplatte wird ggf. mal mit Essigessenz gereingt, aber mehr auch nicht.

Alles halb so wild


Also ich barfe meinen Hund auch allein schon weil er sonst fast 3-4 Kilo Trockenfutter am Tag brauchen würde und das geht ins Geld
Habe einen Deutschen Doggen Rüden mit 90kg.

Für mich ist barfen also sogar günstiger und es ist für den Hund besser! Ich hätte eher Angst dass er unterversorgt ist wenn ich ihm solch Fertigfutter geben würde, was da allein scon für eine Liste an Inhaltsstoffen ist und meistens nur um die 5% Fleisch, was der Rest dadrin ist möchte ich garnicht wissen.
Und das es unhygenisch ist kann ich auch nicht behaupten meiner hat sogar seinen eigenen Eisschrank dort habe ich immer Futter für eine Woche, ich pack das dann einfach in heißes Wasser und dannist das ruckzuck aufgetaut
Dazu bekommt er dann halt Mal Reis mal Kartoffeln Nudeln , wennich das esse mache ich ihm gleich eine Portion mit
und eine packung Quark aufmachen kostet ja auch nicht soviel Zeit, somit ist das Argument, dass das ja soviel Zeit kostet , finde ich persönlich nicht wirklich schlagfertig

LG

Schneggly

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23. Dezember 2010 um 10:13

BARF
Hallo Mooni

Ich denke, dein "ich-habe-keine-Ahnung-wovon-ihr-redet-Argument" zählt ^^ Was man nicht kennt kann man nicht machen *gg*

http://www.hundefutter-infos.de/barf.php

Dieser Link wurde in dem Thread gepostet, in dem das BARFen angesprochen wurde. Ich finde ihn sehr aufschlussreich. Wird gut beschrieben, was BARFen überhaupt ist und warum es besser sein soll als Industrie-Futter.
Allerdings muss ich aus eigener Erfahrung sagen: Alle drei Hunden, an die ich mich erinnern kann, sind über 10 Jahre alt geworden. Unsere Mix-Hündin aus meinen Kleinkindtagen wurde... uhm... 15, glaub ich. Ihre Tochter, die wir behalten haben wurde 13 oder 14, unser Westi 11 oder 12, sowas um den Dreh.
Alle drei wurden mit Industrie-Futter gefütter und haben nur ab und an mal Essensreste bekommen oder am Tisch nebenbei. (Ja, ich weiß, dass man das nicht machen soll *schief grins*) Ich denke, das ist ein guter SChnitt, den wir haben, auch OHNE BARF.

Liebe Grüße
Leshantra

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26. Dezember 2010 um 19:47
In Antwort auf doina_12459220


Also ich barfe meinen Hund auch allein schon weil er sonst fast 3-4 Kilo Trockenfutter am Tag brauchen würde und das geht ins Geld
Habe einen Deutschen Doggen Rüden mit 90kg.

Für mich ist barfen also sogar günstiger und es ist für den Hund besser! Ich hätte eher Angst dass er unterversorgt ist wenn ich ihm solch Fertigfutter geben würde, was da allein scon für eine Liste an Inhaltsstoffen ist und meistens nur um die 5% Fleisch, was der Rest dadrin ist möchte ich garnicht wissen.
Und das es unhygenisch ist kann ich auch nicht behaupten meiner hat sogar seinen eigenen Eisschrank dort habe ich immer Futter für eine Woche, ich pack das dann einfach in heißes Wasser und dannist das ruckzuck aufgetaut
Dazu bekommt er dann halt Mal Reis mal Kartoffeln Nudeln , wennich das esse mache ich ihm gleich eine Portion mit
und eine packung Quark aufmachen kostet ja auch nicht soviel Zeit, somit ist das Argument, dass das ja soviel Zeit kostet , finde ich persönlich nicht wirklich schlagfertig

LG

Schneggly

Wow,
wer hat dir den Schwachsinn erzählt, dass du 3-4kg Trockenfutter für deinen 90kg schweren Doggenrüden pro Tag brauchst???
Die Tagesration an Trockenfutter für deine Dogge wäre 0,7-0,9kg!
Meine IW-Rüden haben auch jeder ca. 75-80kg! Die bekommen zusammen pro Tag 1,3kg TF in das ich eine Dose NF mische! Das Ganze bekommen sie aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten!
Hin und wieder bekommen sie auch Essensreste mit ins Futter, je nachdem was übrig ist!
Und morgends wenn ich frühstücke, bekommen sie jeder ein Butterbrot!

Habe heuer mal alles aufgeschrieben was mir die zwei riesigen Hunde, inclusive Steuer, Impfkosten, Entfloh-Entwurmungskosten und Futter, kosten?? Pro Tag kosten mich beide Hunde nicht mehr als eine Schachtel Zigaretten, nämlich 4,30!!

LG

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27. Dezember 2010 um 15:17

Schweinefleisch
Beim rohen Schweinefleisch ist nicht Parvovirose das Problem, sondern eine mögliche Ansteckung des Hundes mit dem Aujeszky-Virus, dem Herpesvirus der Schweine (Wild- und Hausschweine). Diese Erkrankung ist für Hunde und Katzen immer tödlich!

Darum Schwein nie roh füttern - sicher ist sicher (das gilt auch für Salami und Co).

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31. Dezember 2010 um 11:53

Parvo vs Aujeszky
Hallo,

nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, die Krankheiten werden von unterschiedlichen Viren ausgelöst und haben komplett unterschiedliche Symptome.

Parvovirose wird vom Caninen Parvovirus ausgelöst und führt zu einer schweren, oft lebensbedrohlich oder tödlich verlaufenden Durchfallerkrankung, ist aber behandelbar.

Die Aujeszky-Krankheit wird vom Herpesvirus der Schweine (Suines Herpesvirus 1) ausgelöst, und verläuft immer (!) tödlich innerhalb weniger Tage nach der Infektion. Eine Behandlung der Krankheit ist nicht möglich. 2-4 Tage nach der Infektion kommt es durch eine Entzündung des zentralen Nervensystems zu Unruhe, Juckreiz und Lähmungserscheinungen, was dann nach 1-3 Tagen mit dem Tod endet.

Inzwischen werden auch Fälle von Infektionen beim Hund berichtet, bei denen kein direkter Kontakt zwischen Schwein und Hund stattgefunden hat - der Hund soll sich am Kot von Wildschweinen angesteckt haben. Ob es stimmt sei dahingestellt, aber ich halte es für wichtig, von der Gefahr zu wissen.

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31. Dezember 2010 um 15:14


Gern geschehen.

Parvovirose wird nicht durch rohes Schweinefleisch ausgelöst, zumindest wäre mir das komplett neu. Parvovirose hat wirklich gar nichts mit Schweinen zu tun. Oder mit Herpesviren. Das Virus ist (eigentlich artspezifisch) gefährlich für Hunde, Katzen und Nerze. Die Übertragung findet direkt von Tier zu Tier statt, oder über infiziertes Futter etc.

Gegen Parvo kann man impfen, es wird mit einem Lebendimpfstoff gearbeitet, der in Studien bis zu 7 Jahren schützte (die Studien dauerten nie länger an), vermutlich aber sogar einen lebenslangen Impfschutz aufbaut (über Gedächtniszellen wie beim Menschen auch mit z.B. der Mumps, Masern, Röteln-Impfung).

Wie gesagt - 2 verschiedene Paar Schuhe: 2 verschiedene Viren, 2 verschiedene Krankheiten. Sie haben absolut nichts miteinander zu tun.

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2. Januar 2011 um 21:07


also mein hund kriegt das nicht...weil ich denke das das nicht sooo gut ist,klar ist das sehr naturell aber ich hab auch schon gehört das da ja auch leber und so dabei ist und darin werden ja die ganzen schadstoffe und so verarbeitet und ob das dann wiederum gesund ist...???kein plan...jedenfalls ist es meiner ansicht nach doch irgendwie die natürlichste ernährung...schließlich stammt der hund vom wolf ab aber naja muss jeder für sich selbst wissen

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2. Januar 2011 um 23:41
In Antwort auf maegan_12549072


also mein hund kriegt das nicht...weil ich denke das das nicht sooo gut ist,klar ist das sehr naturell aber ich hab auch schon gehört das da ja auch leber und so dabei ist und darin werden ja die ganzen schadstoffe und so verarbeitet und ob das dann wiederum gesund ist...???kein plan...jedenfalls ist es meiner ansicht nach doch irgendwie die natürlichste ernährung...schließlich stammt der hund vom wolf ab aber naja muss jeder für sich selbst wissen


Stimmt, Getreideabfall mit Fleischresten, tierischen Nebenerzeugnissen und künstliche Vitamine ist viel gesünder

Leber ist gesund, sehr sogar. Aber eben weil es ein Entgiftungsorgan ist und weil sie reichlich fettlösliche Vitamine enthält soll sie nur in Maßen, nicht in Massen gefüttert werden. Wer Leber nicht füttern will oder mag, für den gibt es als Alternative z.B. Lebertran. Mussten früher viele Kinder schlucken, weil es so gesund (und so eklig) ist.

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9. Januar 2011 um 15:15

Wir schwören auf Barfen
Wir füttern seit Anfang an mit Frischfleisch. Unser Hund war noch nie wirklich krank, hat ein glänzendes Fell und ich habe auch ein besseres Gefühl, als wenn ich Fertigfutter vorsetze. Achte nämlich selber sehr auf natürliches und ausgewogene Nahrungsmittel. Zum Fleisch füge täglich noch ein bischen Rapsöl dazu, ab und zu kommen noch gekochte Eier, Kartoffeln, Joghurt etc. dazu. In regelmäßgen Abständen gibt es dann mal noch ein Markknochen, Hühnerhälse etc. für den Kalziumbedarf. Zum Kauen gibt es nur natürliche Kauartikel wie Hühnermägen, Schweinsohren, Sehnen etc.

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