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Angst vor Hunden - Müssen die Hunde an die Leine?

2. September 2009 um 12:50 Letzte Antwort: 7. November 2009 um 23:10

Hallo,

wie ich gerade schn merke, sind hier viele Hundeliebhaber. Ich habe aber riesen Angst vor Hunden. In der Kindheit hatte ich auch einen gehabt und seit er mich gebissen hatte....

Auf jeden Fall, bin ich noch einigermaßen noch zurecht gekommen. Bis heute. Ich wohne in einem Dorf und kam gerade mit meinen beiden Kindern (3 und 1) vom Kindergarten.
Es ist wie ein Pfad entlang eines Flusses.
Da kam mir eine Frau mit einem Hund entgegen und der Hund war nicht an der Leine. Als wir uns endlich traffen, ist der Hund zu mir gekommen, an meinen Beinen zu riechen oder so. Und habe zu ihr gesagt, soll sie ihren Hund an die Leine nehmen, dass ich Angst vor Hunden habe und kleine Kinder bei mir sind. Und darafhin hat sie mich angemacht. Dass der Hund niemanden was tut und so ein quatsch. "Gehts noch?" kam sofort und wo würde denn sowas stehen, dass er an die Leine muss....
Ich hab fast geheult und sie hat sich noch lustig über mich gemacht und den Hund nicht einmal von mir weggenommen.

Ich verstehe, wenn man sagt, dass der Hund nichts tut. Aber ich habe halt Angst. Und die Angst bekämpfen will ich auch nicht. Ich bin schon zufrieden, wenn ich den oder die mir aus dem Weg gehen.

Finde aber es war eine Unverschämtheit, wie sie mich angemacht hat.

Was könnt ihr mir dazu sagen?

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2. September 2009 um 14:31

Hunde...
müssen nicht an die Leine, es sei denn, in der Stadt / Gemeinde herrscht Leinenzwang.
Sorry, aber man sieht einem Menschen auf den ersten Blick ja nicht an, ob er Angst hat oder nicht. Warum hast du erst gewartet bis sie und ihr Hund bei euch waren? Warum hast du denn nicht, wenn du schon siehst, dass Frauchen bzw. Hund ohne Leine in deine Richtung laufen, bereits freundlich gerufen, dass sie ihren Hund bitte anleinen würde, wegen Angst, Kinder,... Wenn einer nix sagt, denkt man doch, dass das mit dem Hund in Ordnung ist.
Warum willst du deine Angst nicht bekämpfen??? Das versteh ich aber mal gar nicht. Bist du dir im Klaren, dass sich deine Angst auf deine Kinder übertragen kann?
Sicher gibt es immer wieder uneinsichtige Hundehalter, aber man kann mit jedem wohl reden.

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3. September 2009 um 13:07
In Antwort auf jera_12546584

Hunde...
müssen nicht an die Leine, es sei denn, in der Stadt / Gemeinde herrscht Leinenzwang.
Sorry, aber man sieht einem Menschen auf den ersten Blick ja nicht an, ob er Angst hat oder nicht. Warum hast du erst gewartet bis sie und ihr Hund bei euch waren? Warum hast du denn nicht, wenn du schon siehst, dass Frauchen bzw. Hund ohne Leine in deine Richtung laufen, bereits freundlich gerufen, dass sie ihren Hund bitte anleinen würde, wegen Angst, Kinder,... Wenn einer nix sagt, denkt man doch, dass das mit dem Hund in Ordnung ist.
Warum willst du deine Angst nicht bekämpfen??? Das versteh ich aber mal gar nicht. Bist du dir im Klaren, dass sich deine Angst auf deine Kinder übertragen kann?
Sicher gibt es immer wieder uneinsichtige Hundehalter, aber man kann mit jedem wohl reden.


Da muss ich dir wiedersprechen....
Ich treffe schon öfters Hunde, aber die kommen mir nicht zu nah. Ich glaube heute sehe ich die Sache auch anders hab mir viel überlegt. Es liegt am Frauchen. Eben nicht, man kann nicht mit jedem reden. Sie hat ja angefangen mich anzuschreien.
vom sehen kenne ich sie. Sie wohnt paar Häuser weiter von meinen Eltern. Und nicht nur einmal ist ihr Hund da in der Gegend allein rumgelaufen...

Was meine Angst angeht, will ich mich nicht mit ihr außereinander setzten. Warum sollte ich? Mir geht es auch so gut. Finde ich ist ein blödsinn, ich hab ja nicht vor mir ein Hund anzuschaffen. Viele haben ja auch Angst vor Spinnen. Soll man da auch Therapie machen oder was? Nein, man fasst am besten keine an. So einfach ist das.

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3. September 2009 um 13:40

War nicht so pädagogisch von der Hundebesitzerin
Aber wenn du so panisch reagierst, wenn ein harmloser Hund nur bei dir schnuppert und du rumtheaterst in Gegenwart deiner Kinder, so finde ich das mehr als bedenklich. Warum willst du nicht diese unnatürliche hysterische Angst bekämpfen? Ich finde, das bist du deinen Kindern schuldig.
Aus meiner Erfahrung steigert sich das mit den zunehmenden Lebensjahren; Kynophobie ist eine Krankheit, die therapeutisch in den Griff bekommen wird.

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3. September 2009 um 18:52
In Antwort auf joanne_12265349


Da muss ich dir wiedersprechen....
Ich treffe schon öfters Hunde, aber die kommen mir nicht zu nah. Ich glaube heute sehe ich die Sache auch anders hab mir viel überlegt. Es liegt am Frauchen. Eben nicht, man kann nicht mit jedem reden. Sie hat ja angefangen mich anzuschreien.
vom sehen kenne ich sie. Sie wohnt paar Häuser weiter von meinen Eltern. Und nicht nur einmal ist ihr Hund da in der Gegend allein rumgelaufen...

Was meine Angst angeht, will ich mich nicht mit ihr außereinander setzten. Warum sollte ich? Mir geht es auch so gut. Finde ich ist ein blödsinn, ich hab ja nicht vor mir ein Hund anzuschaffen. Viele haben ja auch Angst vor Spinnen. Soll man da auch Therapie machen oder was? Nein, man fasst am besten keine an. So einfach ist das.

Arachnophobie
kann man damit nicht direkt vergleichen.
Wenn du deine Angst hätscheln willst, musst du bedenken, dass sich das nervöse Getue auf deine kids überträgt. Damit erreichst du nur, dass diese in Zukunft auch gestresst reagieren.

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3. September 2009 um 23:28

...
Also vorweg, finde ich diese Halterin auch etwas dreist, aber manchmal ist es auch eine Frage des Umgangstons, womit ich dir jetzt noch nichts unterstellen will.
Ich find deine Haltung allerdings auch dreist. Du hattest einen Hund, der schlecht erzogen war und du hattest selbstverschuldet (weil euer Hund) schlechte Erfahrungen und alle Hunde sollen jetzt darunter leiden, dass du nicht in der Lage warst, einen Hund zu führen? Therapier deine Angst, dann muss sich auch kein Tier in seinem Revier einengen lassen. Du bist doch nicht bereit, etwas dafür zu tun, ohne Angst auf die Felder zu können, nicht die Hunde. Ich hätte meinen Hund lediglich abgerufen, aber garantiert nicht angeleint, wenn du es mir zugerufen hättest. Ich will, dass mein Hund zwangfrei an Menschen vorbei gehen kann, ohne diese gesondert zu beachten.

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4. September 2009 um 20:14


Also diese Haltung muss ich leider aus meiner Sicht als - asozial - bezeichnen: Zitat: "dessweiteren MUSS ein hundebesitzer rein gar nichts solang der hund nicht gefährlich ist- er KANN wenn er darum gebeten wird."

Hier hat keiner einen Anspruch - aber : der Hundehalter muss einleiten, da er die 'Störquelle' ist.

Den dämlichen Spruch ' der tut nichts', kann man an die Wand klatschen: DAS WEISS KEIN HUNDEHALTER ZU 100 %!!!!!

Wir hatten einen Hund, bei dem hätte ich es fast sagen können, Katzen, andere Hunde, Kinder, eine Seele: aber: gefeit ist keiner!!! Deswegen kommt mir das nicht über die Lippen!!

Wie oft haben denn Hundehalter dämlich aus der Wäsche geschaut, wenn der Hund dann doch das Kind gebissen hat ("Das versteh ich gar nicht, der hat doch noch nie was gemacht", sonst ist der ganz lieb, blablabla")
Sobald Kinder im Spiel sind und eine Person gebeten wird, ihren Hund anzuleinen, sollte sie dies umgehend tun.

Wer als Hundefreund, die Angst anderer Menschen nicht nachvollziehen kann, dem sollte verboten sein, ihnfrei laufen zu lassen.

Das gleiche jeden Morgen: Der angeleinte Wolfshund beißt mich halb vom Fahrrad , nur weil Herrchen zu blöd ist, Abstand vom Radweg zu halten- warum muss das sein?
Demnächst gibts was zu hören!! - Warum so ignorantes Verhalten?
Damit machen wir uns Hundehalter ja enorm beliebt. Super gemacht!

Deine Kinder werden nicht ängstlich den Hunden gegenüber durch dein Verhalten.
Setz dich in Kontakt mit einem guten Hundehalter und zeige deinen Kindern, wie sie auf Hunde zu gehen sollen ( erst Hand hinheben, nicht gleich streicheln etc), damit sie ein normales Gespür für evtl gefährliche Situationen entwickeln können und die Mimik und Gestik eines Hundes studieren können.

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4. September 2009 um 20:21


>>desweiteren weiß ich absolut nicht, was man auf solch einem trampelpfad zu suchen hat, wenn man angst vor hunden hat. ist doch klar, dass sowas beliebte hudestecken sind, wenn dort kein verkehr ist!

mit ihrem verhalten hat sie den vorfall ja auch mehr als provoziert...<<

also das ist ja wohl der größte Schwachsinn - siehste ein oder?

Denn dann dürfte ich ja bei uns nicht mal...in die Fussgängerzone, auf asphaltierte Spaziergängerwege, in den Park, in den Bus, die S-Bahn......

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5. September 2009 um 12:58

Also............
Also ich weiss nicht ich finde wenn jemand schon zu mir sagt "ich habe angst vor hunden, bitte machen sie ihn an die leine" dann tu ich das auch.ich finde das gehört sich so und diese hundehalterin war mehr als unverschämt.ich wohne auch in einem kleinen dorf und habe meine hündin immer an der leine weil hier viele kinder sind die angst haben,auf dem feld hat sie dann die weiten für sich und kann rennen rennen rennen. ich finde es nicht unsere aufgabe dann eine fast schon "schocktherapie"durch zuführen, sondern das ist die aufgabe einen Therapeuten.Wir Hundehalter lieben unsere tiere und können uns kaum vorstellen wie heftig es für menschen ist die auf einmal panik bekommen schweissauabrüche atemnot etc..wenn ihnen ein hund entgegen kommt.ein kleines mädchen in unserer strasse kam mir mal entgegen mein hund war zu diesem zeitpunkt nicht an der leine, sie hat so geschrien, keine luft mehr bekommen und hätte fast gespuckt vor angst, das war der zeitpunkt wo ich sagte ich nehme mein hund ab jetzt in wohngebieten an die leine.so sehr ich meinen hund liebe aber man muss auch die menschen verstehen, die kleine ist in therapie aber die angst hat sie immer noch...

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5. September 2009 um 19:25

Ich wurde auch schon mal gebissen ...
von einem bernhardiner staffordshire mix. Hab deswegn aber keine Angst vor Hunden, da diese Tiere wundervoll sind und ich mich diesem Hund eben nicht "fachgerecht" genähert habe ( hab ihn um die ecke auch garneth gesehn). Natürlich ist das bei jedem Menschen anders, aber ich würde wenigstens ein bisschen an der Angst arbeiten, allein wegen der Kinder. Damit ich als Vorblid ihnen zeigen kann wie man mit Hunden umgeht und dass man davor keine Angst haben muss. So hysterisch reagieren würde ich neben Kindern sowieso nicht. Und wegen der Hundehalterin: Sie hätte den Hund an die Leine nehmen sollen, auch wenn sie weiß dass er nix tut, damit so eine Situiation garnicht zustande kommt....

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6. September 2009 um 18:49

Mmh
da würde ich sagen: das ist trotzdem wurscht: ich darf mich frei bewegen, das ist ja noch gott sei dank so.

ich könnte ja auch davon ausgehen, dass überwiegend Wanderer den nutzen.

die Grundlage bleibt: hier muss bei Aufforderung angeleint werden, wo kämen wir denn sonst hin?

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6. September 2009 um 18:59


<<Meinetwegen nenn mich intolerant oder "assozial", darüber kann ich echt nur lachen... Wer lesen kann ist klar im Vorteil sag ich nur dazu *_* Finds immer wieder amüsant, wie Leute sich erlauben, über Personen die sie nicht kennen zu urteilen>>

Jupp@ wer lesen kann ist klar im Vorteil m denn: ich beurteile nicht dich als Person als asozial, sondern deine Haltung zum Anleinen ! ( da wärn wir wieder beim Lesen
That makes the difference.

@eltern da stimm ich dir zu, diese Lockerflockerhaltung heutzutage ist echt grausam.

Nur: der Fall hier ist ja ein ganz anderer, von daher musste ich die andere Seite jetzt überhaupt nicht beleuchten, da die hier nichts zur Sache tut. Hier war es doch: Aufforderung, nichts passiert, wäre was passiert - schlecht.


<<Natürlich hätte die Hundehalterin es in dem Fall tun sollen, grade weil Kinder dabei waren, aber sie war nicht dazu verpflichtet. Verpflichtet ist sie nur, wenn sie einen Gefährlichen Hund (der bereits auffällig geworden ist und somit Maulkorb/ Leinenpflicht hat) oder einen Listenhund hat. >>
Ich denke mal, dass jeder für sich die Frage ganz einfach beantworten kann: in was für einem Land wollen wir leben (?)
Also wollen wir nicht alle ein bisschen Rücksicht aufeinander nehmen??

Oder möchten wir demnächst so tolle US-Parks haben, wo man nur noch dort frei lauffen lassen kann, getrennt nach großen und kleinen Hündchen.

Rücksichtsnahme, das Schlagwort zu dem Fall hier, und da kann ich es nicht verstehen, wenn man einer Aufforderung nicht folgt.

Das ist doch so einfach, warum stemmen sich so viele dagegen?

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6. September 2009 um 20:16

Das
ich habe kleine kidner argument ist arm.
mit deinem verhalten legst du deinen kindern genau das gleiche problem, das du hast -die hundeangst- in die wiege.
gut ist das mit nichten.
trotzdem hast du recht, ein hudn hat nicht zu leuten zu gehen. meinem hund verbiete ich das grundsätzlich. auch wenn mal jemand ruft, etc. weil eben auch mal mensch wie du, die wirklich angst haben, dabei sind.

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6. September 2009 um 21:54

Oh man...
ich hab selbst einen hund aber ich erwarte mir, dass ein hundehalter seinen hund anleint bzw. zu sich ruft wenn das jemand verlangt. hysterie bringt nichts und schon gar nichts vr kindern das ist klar aber trotzdem.

mein hund darf zu niemandem gehen und den einfach abschnüffeln. ich hab z.b angst vor rottis (auch wenn ich jeden anderen hund liebe) und will auch nicht das die zu mir gehen.

wo ist das problem für einen hundehalter den hund zu7 sich zu rufen?????????

ausserdem ist der satz "der tut nix" einfach nur sch******. hatte schon immer hunde aber ich würde NIE für einen hund die hand ins feuer legen. es ist ein tier und niemand weiß wie es plötzlich reagiert.

lg manu

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7. September 2009 um 4:05

Rücksichtnahme...
Ich finde es unglaublich wieviel Rücksichtslosigkeit hier von einigen demonstriert wird. Kein Wunder, dass es so viele Hundehasser gibt es und es immer mehr werden.

Wenn ich mit meinen Hunden einem anderen Menschen begegne, egal ob mit Hund oder ohne, egal ob mit Kind, Kinderwagen, Fahrrad, Krücke,... ich rufe meine Hunde ran und/oder gehe mit ihnen an den Rand.
Das gehört sich einfach so, aus eben dem Grund, dass man nie wissen kann, ob das Gegenüber vielleicht Angst vor Hunden hat.

Klar, wenn man Mühe hat seinen Hund ranzurufen weil er schlecht erzogen ist, dann findet man alle möglichen Dreistigkeiten und Unverschämtheiten um sich aus der Affaire zu ziehen - den Kürzeren ziehen dabei die Mitmenschen, die mit dem unerzogenen Hund konfrontiert werden.

Was soll das?! Ein Hund der nicht hört gehört an eine Leine! Und ein Hund der gut hört kann jederzeit eben mal schnell rangerufen oder an der Seite abgelegt werden, wenn einem Menschen entgegenkommen.

Aber dieses Minimum an Rücksichtnahme scheint oft einfach zuviel verlangt zu sein, sowohl von zahlreichen Hundehaltern als auch von z.B. Radfahrern die ohne Sinn und Verstand durch die Gegend brettern, lautlos von hinten angeschossen kommen, dabei fast einen oder mehrere Hunde überfahren (oder auch nicht nur fast - einmal musste ich erleben wie ein kleiner Hund mutwillig von einem Radfahrer überfahren wurde!) und als Krönung muss man sich als Hundehalter auch manchmal noch anpöbeln lassen.

Was ist nur mit unserer Gesellschaft los?! Mir scheint, dass fehlende Rücksicht, Umsicht und Empathie ein grundlegendes Problem zu sein scheinen, und Besserung ist leider nicht in Sicht.

An die Fragestellerin:
Ich denke du solltest bewusst an deiner Angst vor Hunden arbeiten, einfach damit du weniger Sorgen im Alltag hast - denn es leben nun mal ziemlich viele Hunde in Deutschland und die meisten von denen werden mehrmals täglich ausgeführt. Wenn du alleine die Angst nicht in den Griff bekommst, dann suche dir Hilfe, das ist nichts was dir unangenehm sein müsste.
Aber nicht nur für dich selbst solltest du daran arbeiten, auch für deine Kinder wäre es gut. Mir tun Kinder leid, die ohne etwas daran ändern zu können die Ängste ihrer Eltern erleben und übernehmen. Sie verlieren dadurch wie du etwas an Lebensqualität, denn von einer Angst regiert zu werden ist einfach ungesund. Respekt vor fremden Tieren - ja, der ist angebracht. Aber Angst - nein, die schränkt nur ein.

Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass nicht überall Hunde immer angeleint sein müssen. Wie die Regelung in der Gemeinde aussieht in der du lebst, müsstest du beim Ordnungsamt erfragen. Wobei ich immer noch finde, dass unabhängig vom Leinenzwang oder nicht-Leinenzwang ein Hund bei Begegnungen mit anderen Menschen oder Tieren entweder angeleint werden sollte, oder sich deutlich sichtbar in der Kontrolle seines Menschen befinden sollte - z.B. im Fuß.

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16. September 2009 um 17:59


ich bin echt überrascht was ich hier lese...

da kann man sehen, wie doch die menschen unterschiedlich sind. was für einen selbstverständlich und dem anderen unverschämt ist.
hier den beitrag zu schreiben, war für mich eine kurzschlußreaktion. aber was hier alles geschrieben wird, unglaublich.
wenn es jemanden noch interessiert, hier noch einpaar genauigkeiten, weil sonst zuviel schon fantasiert wird.

diese abkürzung gehe ich seit august täglich 4 mal mit meinen kindern und wir haben nur dieses einemal einen hund angetroffen.
mein ton bei der bitte den hund anzuleihnen war ruhig und nett, ich hatte auch das wort bitte benutzt. worauf sie nicht mal den hund weggerufen hatte.

ich weiß auch gar nicht warum ich das hier noch weiter schreibe....

vielen dank an die, die mir geantwortet und verständnis gezeigt haben.

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4. Oktober 2009 um 13:50


Habe gerade Deinen Text und auch einige der Antworten dazu gelesen...
Irgendwie erschüttert mich die Frechheit einiger Hundebesitzer immer wieder...
Wieso glauben manche Hundebesitzer immer wieder, dass ihnen ein Wald oder eine Wiese gehöre, nur weil sie dort öfter spazieren gehen??? Das ist das gleiche, wie Raucher, die meinen, überall und immer qualmen zu dürfen, weil SIE das so wollen.
Eine Wiese und einen Wald mit Hunden teilen, gerne. Aber entweder müssen die Hund hören (und sie der Hundebesitzer zu sich rufen, wenn er merkt, der Hund läuft zu fremden Personen), oder die Tiere müssen eben an die Leine. Wenn beides nicht der Fall ist, müssen die Hunde leiden, wenn sie von einem vorsichtigen oder ängstlichen Menschen Pfefferspray abbekommen... Und das Geschrei ist wieder groß... Aber wieso sollen Menschen Angst haben - nur weil Hundebesitzer ihren Tieren diese vermeindliche "Freiheit" geben müssen???

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21. Oktober 2009 um 13:36
In Antwort auf jera_12546584

Hunde...
müssen nicht an die Leine, es sei denn, in der Stadt / Gemeinde herrscht Leinenzwang.
Sorry, aber man sieht einem Menschen auf den ersten Blick ja nicht an, ob er Angst hat oder nicht. Warum hast du erst gewartet bis sie und ihr Hund bei euch waren? Warum hast du denn nicht, wenn du schon siehst, dass Frauchen bzw. Hund ohne Leine in deine Richtung laufen, bereits freundlich gerufen, dass sie ihren Hund bitte anleinen würde, wegen Angst, Kinder,... Wenn einer nix sagt, denkt man doch, dass das mit dem Hund in Ordnung ist.
Warum willst du deine Angst nicht bekämpfen??? Das versteh ich aber mal gar nicht. Bist du dir im Klaren, dass sich deine Angst auf deine Kinder übertragen kann?
Sicher gibt es immer wieder uneinsichtige Hundehalter, aber man kann mit jedem wohl reden.


Ich habe auch zwei Hunde. Ich lasse sie aber nie von der Leine. Wie leben in einer Stadt und ich mag es auch nicht, dass Hundebesitzer ihre Hunde nicht anleinen.
Vorgestern zb kam mir ein unangeleinter Hund entgegen. Keine Spur vom Herrchen. Irgendwo von hinten kam dann "der tut nix". Von wegen der fing an zu knurren und mein Hund lässt sich sowas auch nicht gefallen. Ich hab dann einfach nichts gesagt und wollte weitergehen und hab meinen hund ander leine gezogen, damit er mitkommt. Da pappt mich genau dieser Hundebesitzer an ich sollte doch solange da stehen bleiben bis er kommt um den Hund anzuleinen. Sonst würde der Hund ja mit meinem mitlaufen. Das ist auch unverschämt. Nur weil sein Hund nicht hören kann und er es nicht einsieht den an die Leine zu machen macht er mich blöd auf der Staße an. Aber ich sage bei solchen Situationen nichts. Ich habe keine Lust auf Diskusionen. Ich hab dann brav da gewartet und weil mir das zu doof war dass die Hunde sich anknurren, wollte ich meinen hochnehem (kleiner Jacky) und weiter gehen. Dann will mich der Hundebesitzer auch noch belehren, dass man sowar auf keinen Fall machen sollte bla bla bla... Alsob ich nicht wüsste wie ich meinen Hund zu behandeln habe. Ich weiß dass es nicht so gut ist sie hochzunehmen. Aber ich lass die jetzt doch nicht sich beissen bis der Blödmann da endlilch angekommen ist. Sowas ärgert micht immer. Es sind echt Ausnahmefälle...
Wie bekomme ich denn raus ob bei uns ein Leinenzwang herrscht?

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7. November 2009 um 23:10

Nicht immer auf die Hunde schieben !!!!
Hallo du,
ich bin selbst in jungen Jahren von einem Hund gebissen worden.. hatte dann auch angst. Aber irgendwie fand ich Hunde auch immer toll.
Nun habe ich selbst einen Hund..er ist ein bernersennen hund und super Kinderlieb.
Mein Bruder ist noch klein und die beiden sind die größten Kumpels. Mein Hund kommt auch mit zum Kindergarten die Kids abholen.
Schau dir doch einfach mal ein Training in der Hundeschule an.. da wirst du schnell merken das diese Tiere einfach toll sind.
Es liegt ja nicht an dem Hund sondern an der Erziehung.

Ich muss ehrlich sagen das ich die reaktion der frau verstehen kann... wenn mir sowas passiert schüttel ich auch mit dem kopf.
Was kann denn mein Hund dazu ?!
Das ist leider ein Problem was du in die Hände bekommen musst..es wäre schade wenn deine Kinder durch deine Angst selbst ängste bekommen.

VG

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