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Angst vor Hunden - Freund hat einen, was soll ich tun?

26. März 2009 um 14:27

Hallo,

meine Angst vor Hunden ist in den letzten Jahren leider immer mehr gewachsen (je nach Hund doch sehr unterschiedlich). Zunächst war es eher Respekt, aber mitlerweile doch teilweise wirklich schon Angst, sodass ich am liebsten panisch weglaufen würde (was wohl nicht so klug wäre). Das dumme ist, dass Hunde sowas ja merken, aber diese Angst kann man auch nicht überspielen.

Das Problem ist v.a., dass mein Freund zwei Hunde hat. Sind letztens mit denen Gassi gegangen, da haben sie mich zum ersten mal gesehen (im Garten, vor dem Eingangsbereich des Hauses). Die Große hat nix gemacht, wollte anscheinend auch gleich mal gestreichelt werden. Mit ein bisschen Überwindung und Zureden von meinem Freund habe ich das auch gemacht. Aber dann kam auch das kleine "Biest" (mittelgroße Mischung, keine Ahnung), das mich abwechselnd angebellt und angeknurrt hat, dabei auch schon mittelmäßig die Zähne gezeigt (und mit dem Schwanz gewedelt). Ich stand natürlich total verängstigt da, Hände und Schultern eingezogen usw. Leider war hinter mir Hecke, sodass ich nicht noch weiter zurückweichen konnte. Dummerweise hat mein Freund den Hund auch nicht zurückgehalten, sicher nicht das super Verhalten, aber na ja.
Nach einiger Zeit hat der Hund dann von mir abgelassen (im Garten noch) und beim Spaziergang war nix weiter. Auch als ich wieder den Garten bzw. das Haus betreten habe, war nix mehr. Mein Freund meinte nur so locker, der will jetzt doch nur gestreichelt werden. Aber ganz ehrlich, wahnsinnig bin ich nicht. Was weiß ich, wie der Hund empfindet?! Er hat zwar an meiner Hand schnuppern dürfen, aber mehr auch nicht.

Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Wenn ich dem Hund wieder gegenüber stehe, werde ich wieder genauso Angst haben. Und vielleicht knurrt er mich auch wieder an.
Woran sehe ich, dass der Hund tatsächlich jetzt lieb ist und gestreichelt werden will? Gibt es bestimmte Bewegungen/Verhalten, das zeigt, dass ich ihn eher in Ruhe lassen sollte oder er schnappt doch noch?
Könnte es auch schon helfen, wenn mein Freund den Hund von mir wegzieht und "aus" befielt? Das werde ich nächstes mal auf jeden Fall von ihm verlangen. Oder ist der Hund verängstigt und mein Freund müsste sich anders verhalten (um dem Hund die Angst zu nehmen?)

Ich hoffe auf zahlreiche Antworten.

Gruß
Liadan

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26. März 2009 um 22:12

Wow
Danke für die lange Antwort!

Ich werde den Hund in Zukunft einfach weiter beobachten (war ja das erste Treffen). Anfassen aus o.g. Gründen und meiner Angst wohl eher noch nicht.

Ich muss sagen, dass ich nicht generell Angst vor Hunden habe. Vielleicht nehme ich ja unterbewusst ein wenig von der Hundesprache wahr, bei einigen Hunden habe ich gar kein Problem, wenn sie auf mich zukommen. Bei vielen wird mir natürlich schon mulmig, v.a. wenn sie unangeleintbeim Spaziergang oder sonstwo auf mich zukommen. Besitzer irgendwo 100m weiter hinten.

Das Verhalten von meinem Freund fand ich auch daneben. :/ Werd ihm das beim nächsten mal auch noch mal sagen. Aber ja, im Prinzip war seine Haltung so "der macht eh nix". Trotzdem nicht gerade angenehm.

Denk Link werde ich mir gleich mal ansehen. Ich glaube meine Mutter hat einige Hundebücher, werde sie erstmal fragen.

Danke für die Tips!

Gruß
Liadan,
die jetzt auf jeden Fall immer Leckerli dabeihaben wird

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27. März 2009 um 13:12

Man sollte den Tieren nie direkt in die Augen schauen
Das wird als Aggression interpretiert. Dann solltest du dich in die Hocke begeben, damit du dich der Grösse des Hundes anpasst und nicht so riesenhaft wirkst. Streicheln würde ich anfangs vermeiden, Leckerli ist immer gut, denn die meisten Hunde sind bestechlich!

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