Home / Forum / Tiere / Angst vor Hund meines Freundes

Angst vor Hund meines Freundes

25. Januar 2017 um 21:52 Letzte Antwort: 12. März 2017 um 19:49

Hey Leute

Also erst einmal: Mein Freund, mit dem ich erst seit Kurzem zusammen bin, hat einen Hund zu Hause. Das ist jetzt kein kleiner Kläffer, sondern schon ein ganzes Stück größer. Und ich bin jemand, der ohne Haustiere aufgewachsen ist und im Allgemeinen mit Tieren nicht klarkommt. Bei Katzen habe ich mich nach "Jahren", und ja ich möchte diese Jahre wirklich betonen, denn es sind bestimmt 10 Jahre (bei drei Freundinnen mit Katzen, bei denen ich oft war und bin) und ich komme immer noch nicht wirklich mit diesen klar. Wenn sie auf meinen Schoß springen, versuche ich sie ganz seicht und vorsichtig, damit ich ihnen auch ja kein Haar krümme, herunterzuschubsen. Streicheln ist total okay, aber naja, alles Weitere... NOPE.

Aber nun geht es hier um Hunde. Und ich finde sie echt nicht so angenehm wie Katzen oder Kaninchen. Sie bellen und wedeln fröhlich mit ihrem Schwanz, sind manchmal echt verspielt. Und eben so ein Tier hat nun mein Freund. Und ich habe Angst. Am Anfang ging es ja noch, der Hund konnte sich zu uns ins Zimmer legen und ich habe sogar ein paar Mal bereits die Hand nach ihm ausstrecken können, nur um ihn kurz und verängstigt am Kopf zu streicheln.

Man sollte den Hunden nicht wirklich zeigen, dass man Angst hat, aber ich kriege da echt einen leichten Anflug von Panik. Vor allen, als er, vielleicht weil ich meine Tage hatte ?? versuchte mich zu besteigen/rammeln. Ich springe da nun wirklich weg, fühle mich peinlichst berührt, verwirrt, angewidert... Das passiert mal und der Hund ist noch relativ jung, zwei Jahre glaube ich. Und das war jetzt nicht nur ein Mal. Danach ist es eben noch manchmal passiert und ich kriege immer mehr Angst vor ihm. Ich möchte meinen Freund deswegen gar nicht mehr wirklich besuchen. Es ist auch einfach SEIN Hund, und NICHT der Familienhund, deswegen möchte der Hund auch meist bei ihm sein. Und gerade, weil der noch jung ist und er sich dafür entschieden hat, einen zu haben, würde er ihn auch später, wenn er in eine eigene Wohnung ziehen würde, einfach mitnehmen. Er könnte ihn nicht bei seiner Familie zurücklassen...

Aber ich kann mich mit dem echt nicht anfreunden. Mein Freund sagt denn auch immer im Befehlston "Nein!" und bringt ihn von mir weg, aber das beruhigt mich einfach nicht. Ich kenne mich jetzt auch nicht sooo gut mit Hunden aus, aber ich habe mich versucht zu informieren und es wird gesagt, es ist ein Dominanzverhalten oder ähnliches? Und ich kann mich da nun wirklich nicht behaupten oder mich dem Tier widersetzen, weil ich mit denen halt nicht klarkomme.

​Wir treffen uns meistens bei ihm, weil sein Zimmer gemütlicher ist als meins. Er findet es auch nicht schlimm, zu mir zu kommen mal, aber wir können dem nun nicht wirklich für immer entkommen. Aber ich kann mich auch so schwer dieser Angst stellen. Ich fand Hunde noch nie so toll, würde auch niemals einen haben wollen. Aber er hat nun einen und für mich ist das eine Qual. :/

​Hat da irgendjemand Tipps, wie ich mich doch mit dem Hund anfreunden könnte, ohne Angst zu haben und wieder angesprungen zu werden? Mein Freund weiß, das ich Angst habe und nun versuche, den Hund zu meiden. Aber wie soll das weitergehen?

​Liebe Grüße und Danke schon einmal.

Mehr lesen

27. Januar 2017 um 12:30

Wovor hast du genau Angst? Hattest du denn mal ein schlimmes Erlebnis mit einem Hund? Bist du mal gebissen worden? 
Das Problem ist ja, dass Hunde, anders als Katzen, bei neuen Leuten oft besonders aufgedreht sind und sich freuen und manchmal auch etwas wild reagieren können. Aber i.d.R. passiert da ja nichts weiter. Der Hund meiner Schwester war so, ist aber ruhiger geworden. 
 

Gefällt mir
27. Januar 2017 um 14:33

Wenn du als Kind keinerlei Erfahrungen mit Tieren gemacht hast, ist es natürlich verständlich, dass du erst einmal vorsichtig reagirst, wenn du mit einem Hund mehr Kontakt hast.

Junge Hunde sind immer etwas quirliger und aufgedrehter als alte Hunde. Sie wollen die Person die neu ''ins Rudel kommt'' begrüßen und kennenlernen. Wenn sie an der Hochspringen (nicht rammeln!), wollen sie dir eigl ihre Unterwürfigkeit zeigen, indem sie dir um den Mund lecken. Rangniedrigere Hunde in einem Rudel legen sich vor den Rudelführer auf den Boden und lecken seine Lefzen ab. Weil der Hund beim Menschen durch hinlegen nicht an dessen Mund kommt, springt er natürlich an ihm hoch. Er ist zu diesem Zeitpunkt also nich dominant und draufgängerisch!

Das besteigen kann Dominanzverhalten bedeuten, ist aber auch sexuell bedingt. Ob der Hunde wirklich gerochen hat, dass du ''läufigt'' bist (deine Tage hattest ), kann ich nicht beurteilen. Junge Hunde sind in solchen Dingen auch wie wir Menschen. Entdecken ihre Sexualität und können dieses Verlangen noch nicht richtig kontrollieren.

Sofern der Hund dich noch nicht angeknurrt oder gebissen hat, ist ja noch alles gut. Dann musst du dich vllt nur mehr an ihn gewöhnen. Du musst nur bestimmt mit ihm umgehen, damit er merkt wer der Boss ist. Auch wenn das heißt, dass du in manchen Momenten deine Angst verbergen musst.

Frage doch deinen Freund, ob er dir dabei helfen könnte und ihr den Hund gemeinsam erzieht, damit du dir sicher sein kannst, dass er dir nichts tut. Das Ziel muss ja nicht sein, dass du am Ende mit dem Hund zusammen im Bett kuschelst. Du sollst einfach keine Angst mehr vor ihm haben und in seiner Nähe enstpannen. Ein Hund in einer Beziehung kann ein toller 3. Wegbegleiter sein  Ich wünsche dir viel Erfolg!

Gefällt mir
28. Januar 2017 um 19:05

Ja, aber eben, dass er an mir hochspringt um an mir zu "rammeln" oder ähnliches ist ja eher das Problem. Er hatte mir an dem Tag, wo ich meine Tage hatte, auch zuerst zwischen den Beinen geschnüffelt, danach hat er mich dann angesprungen... Ich hatte in dem Fall auch noch nicht wirklich meine Tage, aber es war mehr oder weniger der Tag davor, beziehungsweise, als ich an dem Tag abends wieder zu Hause war, hatten sie denn angefangen.

​Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich nicht. Vielleicht eine, aber keine wirklich Nennenswerte. Die war eher peinlich, als erschreckend oder traumatisierend. Aber da ich nie wirklich Kontakt zu Hunden hatte, wie bei Katzen, bin ich da eben total fehl am Platz.

​Nein, der Hund knurrt auch nicht und beißt auch nicht zu. Er hat auch mal an meiner Hand geschleckt und lässt sich auch von mir streicheln, insofern wie ich es eben für ein paar Sekunden schaffe.

Problem ist auch, dass wenn er auf mich zuläuft, ich dann schon panisch weggehe oder mich hinter meinem Freund verstecke. Für den Hund wirkt das wahrscheinlich eher wie ein Spiel, nach dem Motto "Fang mich doch", oder nicht? D:

​Das mit dem Hochspringen kann ich mir merken, erst einmal. Ich muss erst einmal versuchen, nicht wegzulaufen, und vielleicht auch mal versuchen, ihn zu streicheln oder ähnliches. Mir ist klar, dass ein Hund als Haustier und Begleiter schon eine tolle Sache sein kann. Wünschen tue ich es mir allerdings nicht wirklich. Sollte ich mit meinem Freund aber wirklich so lange zusammenbleiben, gibt es keinen Weg drum herum. Und dafür sollte ich dann schon besser gewappnet sein. :/
 

Gefällt mir
29. Januar 2017 um 15:26

Ich werde ihn auch niemals vor die Wahl stellen, der Hund oder er. Aber ich habe eben Angst, okay? Ich fühle mich unwohl, und jeder wächst anders auf und verhält sich anders. Wenn du mit Tieren klarkommst, schön. Aber ich tue es eben nicht, beziehungsweise tue ich mich einfach schwer.

​Ich habe lediglich um ein paar Tipps gefragt, wie ich dem Hund langsam näherkommen kann, weil ich da echt Probleme mit habe. Wissen erlangen und von hier auf da Selbstbewusstsein zu haben und ohne Panik an das Problem heranzugehen funktioniert nicht. Die Schritte dazu fehlen mir. Und um die habe ich gefragt.

1 LikesGefällt mir
30. Januar 2017 um 14:00

Prinzipiell kannst du auch eine Therapie machen, weil es ja eine Phobie zu sein scheint. Das geht Schritt für Schritt. 

Gefällt mir
31. Januar 2017 um 15:14

Ich finde, du solltest dir ein Paar Bücher über Verhaltensweisen von- und den Richtigen Umgang mit Hunden zulegen und auch bei deinem Partner nachfragen, wie du dich in welchen Situationen verhalten solltest. Wenn sein Hund dich noch nie angegriffen hat, dann besteht ja ganz offensichtlich kein Grund zur Angst - außer der Angst vom Unbekannten. Und die einzige Möglichkeit, daran etwas zu ändern, ist sich mit dem Thema auseinander zu setzen. 

Ansonsten musst du dich früher oder später von der Beziehung verabschieden. Selbst, wenn sein Hund überraschenderweise in nächster Zeit sterben oder verschwinden würde, hat er sich bewusst für einen Hund entschieden und Menschen die das ein mal tun, tendieren dazu es wieder zu tun. 

1 LikesGefällt mir
9. März 2017 um 14:34

Ehrlich gesagt: ich glaube ihr zwei passt nicht zusammen. Dein Freund liebt Hunde, du magst sie nicht. Ich wäre nie mit jemand zusammengekommen, der keine Katzen mag und ganz ehrlich: wer keine Tiere mag, braucht mich auch nicht zu besuchen... Das "rammeln" kann man ihm abgewöhnen durch Erziehung, aber du lehnst ja Hunde generell ab. Es gibt genug Männer ohne Hund. vergiss es.

Gefällt mir
12. März 2017 um 19:49
In Antwort auf summersunshine85

Ehrlich gesagt: ich glaube ihr zwei passt nicht zusammen. Dein Freund liebt Hunde, du magst sie nicht. Ich wäre nie mit jemand zusammengekommen, der keine Katzen mag und ganz ehrlich: wer keine Tiere mag, braucht mich auch nicht zu besuchen... Das "rammeln" kann man ihm abgewöhnen durch Erziehung, aber du lehnst ja Hunde generell ab. Es gibt genug Männer ohne Hund. vergiss es.

@summersunshine85

Also naja ich lehne sie nicht ab, wo habe ich das gesagt? Ich sagte lediglich, ich habe nicht wirklich Ahnung über sie sondern einfach Angst.
Inzwischen hat sich die ganze Sache aber auch beruhigt. Ich bin mir nicht einmal wirklich sicher, ob er nun überhaupt "gerammelt" hat oder nicht, vielleicht ist er auch nur an mir hochgesprungen. Ich hatte eben anfangs mega Angst vor dem.
Ich kann ihn jetzt auch streicheln oder ein wenig abwehren, wenn er mir zu Nahe kommt und ich mich überrumpelt/unwohl fühle. Er springt auch an mir hoch was ich ein wenig zulasse. Habe auch bereits ein bisschen mit ihm spielen können. Ich denke er ist jetzt auch ruhiger in meiner Gegenwart, weil ich jetzt auch öfter da war und er gelernt hat wer ich bin und was in meiner Anwesenheit nicht so gut ist. ^^ Also ich habe jetzt kaum noch Angst vor ihm.

Das mit dem "ihr passt nicht zusammen" nur weil er einen Hund hat und ich damit nicht klarkam verstehe ich nicht wirklich und empfinde es als leicht beleidigend. Wobei ich hier nur gefragt hatte, ob es Tipps gibt, mich mit dem Hund zu verstehen und meine Angst zu lösen. Hat sich aber anscheinend von selbst gelöst anscheinend.

Gefällt mir
Teste die neusten Trends!
experts-club
Magic Retouch
Magic Retouch
Teilen