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Angst vor Donner

13. Juni 2013 um 9:56 Letzte Antwort: 25. Juni 2013 um 12:46

Ich habe einen Boxer der wahnsinnige Angst vor Gewitter hat. Er hechelt so schnell und stark, zittert wie verrückt. Bei Gewitter verkriecht er sich in die letzten Ecken. Das Problem ist, dass es immer schlimmer wird. Wenn wir spazieren sind und draußen ist ein Geräusch, welches wie ein Donnergrollen oder so ähnlich klingt, fängt er wieder an mit hecheln, zittern und er läuft keinen Meter weiter, nur noch nach hause. Kennt jemand das Problem? Was kann man dagegen tun?

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13. Juni 2013 um 15:15

Versuchs mal
mit den Rescue Tropfen (Bachblüten). Die gibts in der Apo, inzwischen sogar speziell für unsere Fellnasen.
Die sollen anscheinend Wunder bewirken bei Angsthäschen und wirken schnell (also auch akut) vor den Gassi-Gängen kannst Du ja etwas mehr Vorlauf einplanen.
Hoffe es hilft! Liebe Grüße!

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14. Juni 2013 um 1:24
In Antwort auf neurotoxin82

Versuchs mal
mit den Rescue Tropfen (Bachblüten). Die gibts in der Apo, inzwischen sogar speziell für unsere Fellnasen.
Die sollen anscheinend Wunder bewirken bei Angsthäschen und wirken schnell (also auch akut) vor den Gassi-Gängen kannst Du ja etwas mehr Vorlauf einplanen.
Hoffe es hilft! Liebe Grüße!

Rescue Tropfen
Hallo,

Rescue Tropfen werden nicht vorbeugend gegeben. Auch haben sie bei meinem extremen Paniker überhaupt gar nicht helfen können, leider. Aber das sollte jeder für sich austesten. Hier kann man ja zum Glück wirklich sagen: hilfts nichts, schadets nichts.

So wie du das Problem beschreibst, würde ich mit einer richtigen Verhaltenstherapie, ggf. anfänglich auch medikamentös unterstützt, an das Problem rangehen. Allerdings nur unter fachkundiger Anleitung, sowohl die Therapie als auch medikamentöse Unterstützung.
Vorher sollte der Hund aber zum Tierarzt, wo körperliche Ursachen möglicher übersteigerter Angstreaktionen ausgeschlossen werden sollten. (Schilddrüse [Unterfunktion bzw. mögliche beginnende Unterfunktion mit einem T4-Wert im unteren Referenzbereich], Nährstoffmängel,...)

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14. Juni 2013 um 12:03

Dosierung?
Hey, erstmal vielen Dank für eure Antworten. Ist das ein rein pflanzliches Mittel? Wie sieht es denn mit der Dosierung aus? Geht das nach Gewicht? Ich werde es auf jeden Fall heute noch aus der Apotheke holen. Hatte es auch schon mal mit Tabletten vom Tierarzt versucht. Die haben zwar geholfen, aber mein Hund war ca. 2 Tage nicht ansprechbar. er hat gar nicht mehr reagiert. Viele Liebe Grüße!

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14. Juni 2013 um 12:12

Hmm
Da du ja anscheinend lieber symptomatisch rangehen möchtest, anstatt an die Ursache zu gehen, könntest du es auch noch mit Zylkène in Kombination mit einem Thundershirt probieren.

Thundershirt:
http://www.padvital.de/hund-hat-angst/Thundershirt.html

Zylkène:
http://www.medpets.de/zylkene/


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14. Juni 2013 um 13:20

Also ich kenns auch vorbeugend
hat meine TA mira uch empfohlen zb an Silvester VOR 0:00 Uhr, oder bevor man in Urlaub fährt...Es ist ein rein homöopathisches Mittel, kannst es also beruhigt geben.
Dosierung steht auf dem Beipackzettel. ich kanns echt nur wärmstens empfehlen!!

Ist auch nicht teuer, ich glaub 9.00 Euro oder so... ich drück die Daumen dass es hilft

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18. Juni 2013 um 13:47

Anamnese und Training
Ich würde dir nahelegen einen guten Trainer aufsuchen.
Als erstes sollte eine genaue Anamnese durchgeführt werden, in der folgende Punkte abzuklären sind:

1. Wesenstypus des Hundes (taktil, mobilar oder neutral)
2. Wie steht es um Eure Mensch-Hund-Beziehung
3. Wo liegt die Reizschwelle und die Reizbewältigung (ist der Hund nur ängstlich oder handelt es sich um eine Panik?)

Basierend auf den Ergebnissen der Erstabklärung kann ein individuelles Trainings- und Therapieprogramm entwickelt werden.
Mögliche Formen können sein:
Reizüberflutung und Bewegung
Reizinputt in Kombination mit neutralen Hunden
Reizneutralitation über Reizverlagerung (zB.Futter)
oder das Arbeiten mit langsam gesteigerten Reizbelastungen
.... je nach Hund.

Das Wirken natürlicher oder chemischer Mittel möchte ich nicht absprechen, doch gebe ich zu bedenken, dass dies nur die Symtome behandeln kann - nicht die Ursache. Eins sollte dir klar sein: Du kannst dem Hund nicht die Angst nehmen! Du kannst nur Wege aufzeigen, diese Ängste zu bewältigen!

Viel Spass
Reivo

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19. Juni 2013 um 23:09
In Antwort auf miina_12893107

Anamnese und Training
Ich würde dir nahelegen einen guten Trainer aufsuchen.
Als erstes sollte eine genaue Anamnese durchgeführt werden, in der folgende Punkte abzuklären sind:

1. Wesenstypus des Hundes (taktil, mobilar oder neutral)
2. Wie steht es um Eure Mensch-Hund-Beziehung
3. Wo liegt die Reizschwelle und die Reizbewältigung (ist der Hund nur ängstlich oder handelt es sich um eine Panik?)

Basierend auf den Ergebnissen der Erstabklärung kann ein individuelles Trainings- und Therapieprogramm entwickelt werden.
Mögliche Formen können sein:
Reizüberflutung und Bewegung
Reizinputt in Kombination mit neutralen Hunden
Reizneutralitation über Reizverlagerung (zB.Futter)
oder das Arbeiten mit langsam gesteigerten Reizbelastungen
.... je nach Hund.

Das Wirken natürlicher oder chemischer Mittel möchte ich nicht absprechen, doch gebe ich zu bedenken, dass dies nur die Symtome behandeln kann - nicht die Ursache. Eins sollte dir klar sein: Du kannst dem Hund nicht die Angst nehmen! Du kannst nur Wege aufzeigen, diese Ängste zu bewältigen!

Viel Spass
Reivo

Natürlich kanst du denem hund die angst nehmen...
...dafür brauchst du keine anamnese die keine ahnung wieviel kohle kostet. Es klingt so als wenn dein hund dir nicht 100% vertraut. Da dies auch noch andere probleme mit sich bringen kann würd ich eher mal da ansetzen und z.b. spiele spielen die vertrauen bringen. Oder da in einen trainer investieren. Aber am gesamtpaket arbeiten und nicht den donner so hervorheben...

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20. Juni 2013 um 15:51
In Antwort auf anna_12927434

Natürlich kanst du denem hund die angst nehmen...
...dafür brauchst du keine anamnese die keine ahnung wieviel kohle kostet. Es klingt so als wenn dein hund dir nicht 100% vertraut. Da dies auch noch andere probleme mit sich bringen kann würd ich eher mal da ansetzen und z.b. spiele spielen die vertrauen bringen. Oder da in einen trainer investieren. Aber am gesamtpaket arbeiten und nicht den donner so hervorheben...

Vllt. ...
... hast du mein Kommentar nicht ganz verstanden?
Du kannst einen Hund NICHT die Angst NEHMEN!
Wie willst du das machen? Das geht noch nicht mal mit einem Menschen. Ein Hund oder ein Mensch hat Angst. Das ist im Prinzip auch gut, da Ängste schützen können. Problematisch wirds bei übertriebenen oder unbegründeten Ängsten. Aber diese kannst du nicht beiseitereden oder so. Du kannst nur dem Betroffenen (Tier oder Mensch) zeigen, wie er Ängste überwindet und die Auslöser (Reize) neutralisiert werden. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden (s. meine kleine Liste).
Ob das Problem wirklich in der MHB liegt, kann, muss aber nicht sein. Oft ist es so. Darin gebe ich dir recht. Für ein klares Bild ist aber eine Anamnese erforderlich. Ohne diese ist es ein Gestocher im Dunkel. Ein Arzt macht dies ja auch immer zuerst. Ein Ausschlussverfahren um ans Ziel zu kommen. Das setzt natürlich Kompetens, Können und Fachwissen vorraus. Sonst wirds heikel!
Zur Info: eine Breitbandanamnese kostet zB. bei mir 250,-. für ca.1,5std. inkl. Instruktion (theoretisch und prakt.) des HF und einer Nachkontrolle. Qualität hat halt seinen Preis.

Viel Spass
Reivo

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20. Juni 2013 um 16:10
In Antwort auf miina_12893107

Vllt. ...
... hast du mein Kommentar nicht ganz verstanden?
Du kannst einen Hund NICHT die Angst NEHMEN!
Wie willst du das machen? Das geht noch nicht mal mit einem Menschen. Ein Hund oder ein Mensch hat Angst. Das ist im Prinzip auch gut, da Ängste schützen können. Problematisch wirds bei übertriebenen oder unbegründeten Ängsten. Aber diese kannst du nicht beiseitereden oder so. Du kannst nur dem Betroffenen (Tier oder Mensch) zeigen, wie er Ängste überwindet und die Auslöser (Reize) neutralisiert werden. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden (s. meine kleine Liste).
Ob das Problem wirklich in der MHB liegt, kann, muss aber nicht sein. Oft ist es so. Darin gebe ich dir recht. Für ein klares Bild ist aber eine Anamnese erforderlich. Ohne diese ist es ein Gestocher im Dunkel. Ein Arzt macht dies ja auch immer zuerst. Ein Ausschlussverfahren um ans Ziel zu kommen. Das setzt natürlich Kompetens, Können und Fachwissen vorraus. Sonst wirds heikel!
Zur Info: eine Breitbandanamnese kostet zB. bei mir 250,-. für ca.1,5std. inkl. Instruktion (theoretisch und prakt.) des HF und einer Nachkontrolle. Qualität hat halt seinen Preis.

Viel Spass
Reivo

Vllt hab ichs fallsch ausgedrückt
Meiner ( boxermix) ist gestern auch wie verrückt durchs haus gedüst wg unwetter. Hat alle pfeifenden ecken angebellt und sich am ende unterm tisch versteckt.Hab ihn noch nicht so lange. Haben also noch kein donner zusammen erlebt. Hab ihn dann gerufen, ich aufs sofa er davor aufn fußboden, und ihm erklärt das das halt mal so ist. Bissel kuscheln Dann wars gut. Frauchen bleibt cool also er auch. Das meinte ich mit angst nehmen und mit vertrauen klappt es gut. Und dafür hab ich keine anamnese gebraucht ich möchte aber nicht abstreiten, das dies durchaus sinnvoll ist, wenn es sich echt nicht ändert und schon alle anderen ressourcen ausgeschöpft wurden... lg

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25. Juni 2013 um 11:45

Immer schlimmer...
Erstmal vielen Dank für alle Antworten!!!
Es war jetzt in letzter Zeit kein Gewitter mehr, darum konnte ich die Tropfen nicht versuchen. Jetzt ist es mittlerweile so schlimm, es regnet, das er jeetzt auch nicht mehr raus geht. Er verkriecht sich und zittert, trotz dass es nicht gweittert. Kann ich da auch die Rescue oder ähnliche Tropfen geben. Viele Grüße

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25. Juni 2013 um 12:46

Oh je...
der arme... klar kannst da die Tropfen auch geben!!
Hoffe es hilft!!

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