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Anfeindung wegen Hunderasse?

24. November 2009 um 16:54 Letzte Antwort: 26. November 2009 um 9:29

Hallo!
Warum auch immer sagen mit äußerlich (auch charakterlich) eher die "Kampfhunde"-rassen zu. Jetzt mag ich auch manche Exemplare des Miniatur Bullterriers und ich überlege mir so einen zuzulegen. Der Mini gehört zwar nicht zu den "Kampfhunderassen", aber welcher Laie wird schon den Unterschied fesstellen können.
Nun wollte ich mal fragen, ob ihr Erfahrungen habt, wie stark man mit einem vermeintlichen Kampfhund Angriffen von irgendwelchen Leuten ausgesetzt ist. Ich stelle es mir nämlich ziemlich lästig und nervenaufreiben vor, wenn man ständig irgendwelche Leute über den Hund aufklären muss oder angefeindet wird. Oder dass jemand den kleinen dann angreift und ich ihn beschützen muss^^
Naja ihr könnt ja mal sagen was ihr so mitbekommen habt.
Lieber Gruß

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24. November 2009 um 17:20

Naja...
Grundsätzlich können alle Hund lieb sein. Es kommt dabei vorallem auf die ERziehung an.
Persönlich würde ich sagen eher kein Kampfhund, aber wenn dir diese HUnde gefallen...
WENN würde ich den Hund mit 10- MAX (!!!!) 12 Monaten holen und am besten von Privatpersonen. Am besten wenn er schon im Rudel aufgewachsen ist. Dann mit ganz vielen, anderen Hunden schnellstens konfrontieren ALLERDINGS impfen vorher nicht vergessen (!!!!!) und bei der auswahl der Hund eher ältere und männliche Hunde als Kennenlernpartner nehmen da:
Welpen reagieren , wenn eine notsituation mit anderen HUnden zustande kommt, indem sie sich auf den Rücken werfen und piseln. Dann werden (besonders ältere HUnde) ihn/sie nicht angreifen.
Zusätzlich gibt es ganz oft so Spielgruppen in denen die HUnde mim Herrchen/FRauchen dann zusammen über Hürden laufen etc. (könnte auch gut sein!)
Achte beim Kauf darauf, dass der Hund eine natürliche scheu vor dir hat, er soll natürlich nicht in die Ecke gehen und Pfiepen, aber HUnde die einen gleich am anfang anspringen (dominat sind) solltest du gerade bei KAMPFHUNDEN nicht nehmen.

Zum ANGREIFEN:
ich hatte selbst einen Labrador-Bernasennen mix, der auf andere HUnde stets friedlich aggierte, allerdings, von manchen anderen Hunden "geärgert" wurde.
Appeliere immer, wenn du einen Hund hast, einen Besitzer mit Hunde ohne leine, eine Leine zu nehmen und nehme auch selbst immer eine!

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

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24. November 2009 um 17:30

Wichtig ist,
dass man speziell diese hunde sehr gut erzieht. nicht, weil sie aggressiver oder gestörter sind wie andere hunde, sondern gerade weil schon solche vorurteile bestehn. es macht schon ein unterschied ob ein golden retriever mal eben zu mutti mit kind abhaut weil er hallo sagen will, oder wenn ein 'kampfhund' mal eben zu mutti mit kind abhaut, weil er mal eben hallo sagen will.

damit musst du rechnen. dien hund muss, wenn du dir so einen hund zulegst, perfekt hören

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24. November 2009 um 17:53

Nochmal kurz
Danke für die schnellen Antworten.
Ich wollte noch schnell ergänzen, dass ich auf jeden Fall darauf achten werde dass ich alles nur Mögliche tun werde, um den Hund gut zu sozialisieren und auszulasten. Ich habe vor ihn schon von klein auf an möglichst viele anderen Tierarten und Hunderassen zu gewöhnen und ihm den richtigen und friedlichen Umgang mit ihnen beizubringen. Und natürlich soll er auch früh mit dem Straßenverkehr in Kontakt kommen, damit er auch da später keine Ängste aus Unerfahrenheit bekommt und aus Angst gestresst und vielleicht leichter reizbar ist (...) Naja und ausgelastet soll er auch sein mit Agility oder was auch immer.
Nur manche Menschen interpretieren ja das Verhalten des Hundes schon anders, nur weil er einer bestimmten Rasse angehört. Da habe ich auch schon einiges gehört. Dackel kläfft Cocker Spaniel an, welcher sich daraufhin neutral entfernt und weiterschnüffelt. Die Dackelbesitzerin schimpft aber auf den Cocker Spaniel: er hätte die eben Cockerwut und sei unverbesserlich
Und ich nehme halt an sowas könnte auch oft vorkommen^^

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25. November 2009 um 17:04
In Antwort auf liah111

Nochmal kurz
Danke für die schnellen Antworten.
Ich wollte noch schnell ergänzen, dass ich auf jeden Fall darauf achten werde dass ich alles nur Mögliche tun werde, um den Hund gut zu sozialisieren und auszulasten. Ich habe vor ihn schon von klein auf an möglichst viele anderen Tierarten und Hunderassen zu gewöhnen und ihm den richtigen und friedlichen Umgang mit ihnen beizubringen. Und natürlich soll er auch früh mit dem Straßenverkehr in Kontakt kommen, damit er auch da später keine Ängste aus Unerfahrenheit bekommt und aus Angst gestresst und vielleicht leichter reizbar ist (...) Naja und ausgelastet soll er auch sein mit Agility oder was auch immer.
Nur manche Menschen interpretieren ja das Verhalten des Hundes schon anders, nur weil er einer bestimmten Rasse angehört. Da habe ich auch schon einiges gehört. Dackel kläfft Cocker Spaniel an, welcher sich daraufhin neutral entfernt und weiterschnüffelt. Die Dackelbesitzerin schimpft aber auf den Cocker Spaniel: er hätte die eben Cockerwut und sei unverbesserlich
Und ich nehme halt an sowas könnte auch oft vorkommen^^

Das...
kann aber immer passieren.
Denk lieber darüber nach:
*ein Hund kann ziemlich alst werden: wirst du immer für ihn da sein?
*ein Hund frisst, will spielen und muss mal zum Arzt : hast du die nötige Kohle?
*und vorallem: auch ein HUnd kann doll krank werden und auch ein Hund stirbt, bist du bereit , falls es ihm schlecht gehen sollte die verantwortung zu haben das richtige für ihn zu entscheiden? (z.B: einschläferung)
*ein Hund will jeden Tag MIND. (!!!) 2 mal piseln...

Ein Hund hat positive und negative seiten...

WEnn du dir sicher bist: Guck dir mal verschiedene HUnde an und: nicht nur herz (fast alle hunde sind süß) sondern auch Kopf (ist er dominant ...etc...).
Ich wünsch dir viel glück!

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25. November 2009 um 18:52
In Antwort auf myrna_12701131

Das...
kann aber immer passieren.
Denk lieber darüber nach:
*ein Hund kann ziemlich alst werden: wirst du immer für ihn da sein?
*ein Hund frisst, will spielen und muss mal zum Arzt : hast du die nötige Kohle?
*und vorallem: auch ein HUnd kann doll krank werden und auch ein Hund stirbt, bist du bereit , falls es ihm schlecht gehen sollte die verantwortung zu haben das richtige für ihn zu entscheiden? (z.B: einschläferung)
*ein Hund will jeden Tag MIND. (!!!) 2 mal piseln...

Ein Hund hat positive und negative seiten...

WEnn du dir sicher bist: Guck dir mal verschiedene HUnde an und: nicht nur herz (fast alle hunde sind süß) sondern auch Kopf (ist er dominant ...etc...).
Ich wünsch dir viel glück!

Es geht hier
doch nicht allgemein um hundehaltung, sondern eher um die frage wie sich ein 'kampfhund' auf das miteinander mit anderen menschen auswirkt

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26. November 2009 um 8:46

Hallo....
also fuer mich war es echt schwer....
wir haben uns 2002 eine engl. bulldogge (mit leichtem ueberbiss, was noch etwas "grimmiger" aussah) geholt. sie war damals fast 4 jahre alt, also kein "knuddeliger" welpe mehr. am schlimmsten war es fuer mich, wenn die leute uns sahen und die strassenseite gewechselt haben... ich muss dazu sagen, dass sie immer angeleint war. das war fuer mich persoenlich schlimm... ausgerenzt und wie eine ansteckende krankheit umgangen zu werden...
und dann fragte mich noch die angestellte beim amt (zum anmelden fuer die steuern), ob es ein kampfhund ist???? das haette sie ja eigentlich wissen muessen... hallo?????
aber ich habe gelernt, mit der zeit darueber "zu stehen" und die unglaeubigen und aengstlichen blicke zu "uebersehen... die meisten wollten gar nicht wissen, was das fuer eine rasse ist....
also, du musst mit allem rechnen und dich innerlich auf einiges einstellen. so war es bei mir...
aber lass dich bloss nicht entmutigen, ich wuerde es immer wieder auf mich nehmen, denn die dankbarkeit und liebe der hunde macht alles wieder wett.....
lg dany

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26. November 2009 um 9:29
In Antwort auf nasim_12061234

Hallo....
also fuer mich war es echt schwer....
wir haben uns 2002 eine engl. bulldogge (mit leichtem ueberbiss, was noch etwas "grimmiger" aussah) geholt. sie war damals fast 4 jahre alt, also kein "knuddeliger" welpe mehr. am schlimmsten war es fuer mich, wenn die leute uns sahen und die strassenseite gewechselt haben... ich muss dazu sagen, dass sie immer angeleint war. das war fuer mich persoenlich schlimm... ausgerenzt und wie eine ansteckende krankheit umgangen zu werden...
und dann fragte mich noch die angestellte beim amt (zum anmelden fuer die steuern), ob es ein kampfhund ist???? das haette sie ja eigentlich wissen muessen... hallo?????
aber ich habe gelernt, mit der zeit darueber "zu stehen" und die unglaeubigen und aengstlichen blicke zu "uebersehen... die meisten wollten gar nicht wissen, was das fuer eine rasse ist....
also, du musst mit allem rechnen und dich innerlich auf einiges einstellen. so war es bei mir...
aber lass dich bloss nicht entmutigen, ich wuerde es immer wieder auf mich nehmen, denn die dankbarkeit und liebe der hunde macht alles wieder wett.....
lg dany

P.S.
hab noch schnell ein paar fotos reingehauen.... kannst dir ja mal anschauen und selbst ein bild von machen...

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