Home / Forum / Tiere / Andere Hunde sind aggressiv zu meinem!

Andere Hunde sind aggressiv zu meinem!

18. September 2007 um 13:50 Letzte Antwort: 21. September 2007 um 15:53

Hallo liebe Fories!

Hab mal ne Frage, was ist bloss mit einigen Hunden los? Bzw mit den Besitzern?! Oder stimmt mit meinem Hund was nicht?

Folgende Situation: Ich geh mit meinem Hund Gassi, Spazieren, ... und er ist derzeit an der Leine (weil er Grundgehorsam nocht nicht vollständig beherrscht!). Er ist ein junger Rüde (unkastriert), und kaum komme ich bei einem anderen Hund vorbei bellt und knurrt der meinen Hund an! Meistens sind es auch Rüden! Hab schon oft gelesen und gehört dass es viele Rüden gibt, die sich mit anderen nicht verstehen und klar machen wollen, wer hier der Boss unter den zwei Hunden ist! Verständlich, doch von seitens meiner Tierärztin hab ich auch gehört, dass man aggressive unkastrierte Rüden unbedingt kastrieren lassen sollte, da sie ruhiger werden und auch freundlicher gegenüber Artgenossen! Das klingt einleuchtend find ich, doch warum lassen dann die Besitzer das nicht machen? Ist die Kastration ihnen zu teuer oder haben sie Angst, dass der Hund dann nicht mehr liebenswert ist?? Wenn ihnen die Kosten zu hoch wären, warum haben sie dann einen Hund?

Andere Sichtweise, stimmt etwas bei meinem Hund nicht, dass die anderen Rüden so aggressiv auf meinen sind? Hat er vl irgendeinen Geruch an sich, der sich negativ auf die anderen Hunde auswirkt? Oder merken die anderen, dass meiner eigentlich der Schwächere ist? (Habe ihn Mitte Mai 2007 von Privat übernommen, mittlerweile wird er im Oktober 3 Jahre alt, bei den Vorbesitzern wurde er nicht richtig gehalten und vermutlich auch geschlagen, so wie es aussieht hatte er auch selten Kontakt zu Artgenossen und das erste mal hat er bei uns gebellt, als er Spielzeug bekam! Daraus lässt sich vermuten, dass er vorher noch kein Spielzeug hatte, denn uns wurde auch nichts mitgegeben, nicht mal Papiere oder sonst was! Grundimmunisierung hat er gleich als er zu mir kam bekommen - von der Tierärztin natürlich )

Wie auch immer, habt ihr die gleichen Erfahrungen gemacht oder ähnliches Erlebt?
Wäre froh, viele versch Meinungen lesen zu können =)
Danke!

Lg Honey643

Mehr lesen

18. September 2007 um 14:05

...
eine kastration beim tatsächlich agressiven rüden kann höchstensfalls lindern, weg ist die agressivität nicht... und eine garantie gibts dafür nicht... ich würde mir wegen einer solchen behauptung auch dreimal überlegen, meinen rüden zu kastrieren (auch wenn ich kein kastrationsgegener bin). es liegt eher an der fehlenden erziehung anderer halter. wenn die dulden, dass ihr hund pöbelt, dann macht der hund das auch nach der kastration...
das beantwortet auch den zweiten gedanken... da liegt nix falsches an deinem hund... ein hund, der von seinem besitzer vemittelt bekommt, er darf andere anpöbeln, der pöbelt andere eben an, egal wer da seines weges kommt.

also mach dir darum keine gedanken. versuche deinen hund da raus zu halten, damit der nicht irgendwann denkt, das sei normales hundeverhalten und gib ihm hundekontakte zu sozial vernünftig geprägten hunden

lg
phinnea

Gefällt mir
19. September 2007 um 15:17
In Antwort auf ksenia_12176576

...
eine kastration beim tatsächlich agressiven rüden kann höchstensfalls lindern, weg ist die agressivität nicht... und eine garantie gibts dafür nicht... ich würde mir wegen einer solchen behauptung auch dreimal überlegen, meinen rüden zu kastrieren (auch wenn ich kein kastrationsgegener bin). es liegt eher an der fehlenden erziehung anderer halter. wenn die dulden, dass ihr hund pöbelt, dann macht der hund das auch nach der kastration...
das beantwortet auch den zweiten gedanken... da liegt nix falsches an deinem hund... ein hund, der von seinem besitzer vemittelt bekommt, er darf andere anpöbeln, der pöbelt andere eben an, egal wer da seines weges kommt.

also mach dir darum keine gedanken. versuche deinen hund da raus zu halten, damit der nicht irgendwann denkt, das sei normales hundeverhalten und gib ihm hundekontakte zu sozial vernünftig geprägten hunden

lg
phinnea

Also
gottseidank gibt es auch gut verträgliche Hunde, mit denen sich mein Hund gut versteht und da lass ich ihn auch schon mal ohne Leine herum toben und spielen. Was wäre das für ein Leben die ganze Zeit an der Leine zu sein? Ich würde das auch nicht wollen, und bei den Artgenossen wo ich weiß, dass die besitzer und die Hunde normal sind hab ich keine Bedenken. Mit dem rurückholen und wieder anleinen ist es dann immer witzig An und für sich lasst sich mein Hund ohne Probleme anleinen, er freut sich sogar immer, weil er weiß es geht raus, doch sobald er draußen ist und frei herum tobt will er gar nimma zurück kommen, doch mittlerweile merkt man, dass die Hundeschule schon erste Erfolge zeigt! Er hört schon relativ brav auf "Hier", zwar nicht immer, aber manchmal

Ich bin so stolz auf meinen Hund, er ist so stark! Hat schon soviel durchgemacht und hat jetzt wieder frohen Lebensmut! Man merkt ihm an, dass er glücklich ist!

So sorry dafür, dass ich jetzt vom thema abgewichen bin

Ich versuche das zu schaffen, dass mein Hund sicherer wird, und auch Stärke ausstrahlt! (Stärke NICHT im Sinne von Agressivität!)

Auf jeden Fall danke für eure Antworten!

LG Honey

Gefällt mir
19. September 2007 um 15:58

Da
werde ich mich bemühen, dass ich "stark" rüber komme...also nicht unsicher. Doch wenn andere Hunde ohne Leine rennen und agressiv und bellend auf meinen zu kommen wird mir schon mulmig, weil ich angst habe, dass mein Hund sich nicht gescheit verteidigen kann
=(

Es ist sehr verantwortungslos von den anderen Hundebesitzern finde ich, wenn sie ihren Rüden frei rennen lassen ohne Beißkorb obwhol sie wissen, dass er agressiv zu anderen Rüden ist!

Danke Kathrin!

LG Sabine

Gefällt mir
20. September 2007 um 10:59

Hallo Ksthrin!
Also erstmal ist es beruhigend zu wissen, dass es nicht nur mir und meinem Hund so geht!

Ja, ich gehe mit meinem Hund in die Hundeschule, hatten schon 4 Kurse =)

Du meinst, ich soll meinem Hund mehr Selbstwertgefühl geben, doch wie soll ich das denn machen? Ich will ihn gerne bestärken, doch wie soll ich ihm zeigen, dass er Stärke zeigen soll?

LG

Gefällt mir
20. September 2007 um 21:10

Liebe Grüße..
Wir haben seit zwei Monaten einen 4 Jahre alten Westie, der aus einer Tötungsstation in Spanien kommt und sicherlich auch schon viel mitgemacht hat. In den ersten zwei Wochen ist er bei fast jedem Spaziergang von anderen Hunden beknurrt oder beinahe angefallen worden, obwohl er selbst eine Seele von Hund ist. (wurde sogar besonders regelmäßig von Dackeln angegriffen). Ich denke, es lag sehr viel daran, dass er zunächst deutlich seine Schwäche und Unsicherheit gezeigt hat und ich bin mir sicher, dass andere Hunde das "wittern" können. Seitdem er sich gut eingelebt hat und mit einem gesunden Selbstbewußtsein auf die Anderen zugeht, gibt es überhaupt keine Probleme mehr. Sicherlich ist es auch gut, wenn man ihn, soweit möglich ohne Leine laufen lässt. Tut bei mir Hund und Halter gut )).

Sicherlich ist es nicht so, dass bei Deinem Hund "etwas nicht stimmt", er braucht bestimmt nur etwas Zeit, um zu lernen, sich als jetzt glücklicher Hund mit einem tollen Zuhause wohl zu fühlen und wieder ein gesundes Selbstbewußtsein aufzubauen.

Ganz viel Spass mit Deinem Schatz....

Liebe Grüße von koalagoldi und Gonzo

Gefällt mir
21. September 2007 um 15:53
In Antwort auf lynda_12366187

Liebe Grüße..
Wir haben seit zwei Monaten einen 4 Jahre alten Westie, der aus einer Tötungsstation in Spanien kommt und sicherlich auch schon viel mitgemacht hat. In den ersten zwei Wochen ist er bei fast jedem Spaziergang von anderen Hunden beknurrt oder beinahe angefallen worden, obwohl er selbst eine Seele von Hund ist. (wurde sogar besonders regelmäßig von Dackeln angegriffen). Ich denke, es lag sehr viel daran, dass er zunächst deutlich seine Schwäche und Unsicherheit gezeigt hat und ich bin mir sicher, dass andere Hunde das "wittern" können. Seitdem er sich gut eingelebt hat und mit einem gesunden Selbstbewußtsein auf die Anderen zugeht, gibt es überhaupt keine Probleme mehr. Sicherlich ist es auch gut, wenn man ihn, soweit möglich ohne Leine laufen lässt. Tut bei mir Hund und Halter gut )).

Sicherlich ist es nicht so, dass bei Deinem Hund "etwas nicht stimmt", er braucht bestimmt nur etwas Zeit, um zu lernen, sich als jetzt glücklicher Hund mit einem tollen Zuhause wohl zu fühlen und wieder ein gesundes Selbstbewußtsein aufzubauen.

Ganz viel Spass mit Deinem Schatz....

Liebe Grüße von koalagoldi und Gonzo

Also
erstmal DANKE für die vielen Antworten =)
Hat mich gefreut, Tips von euch entgegenzu nehmen und eure Erfahrungen zu erfahren =)

Ich lasse meinem Benni so viel Zeit wie er braucht, dass er wirklich weiß, dass es ihm gut geht und er jetzt keine Angst mehr haben zu braucht! Doch ich wünsch es ihm so sehr, dass das bald geschieht, und er sich endlich zur Wehr setzen kann! Ich geh bei Knurrereien nicht dazwischen, da ich mir denke, irgendwann muss er es lernen und sicher nicht,wenn seine Unsicherheit bestätigt wird. Mittlerweile kenne ich schon ein paar Hundebestizer samt Hunde, welche sehr verträglich und lieb sind. Obwohl die Grundgehorsam noch nicht so ganz sitzt, lasse ich ihn da sehr wohl frei rennen und toben, da ich denke, dass stärkt ihn auch. Es ist schön zu sehen, wie er sich dann freut! =)

Ich gebe meinem Hund alles was er braucht und besonders viel Liebe und er liebt seine Streichel und Kuscheleinheiten und das Spielen =)

Dein Westie, Koalagoldi hat auch schon viel durchgemacht wie ich sehe, aber er kann sich glücklich schätzen, jetzt endlich ein schönes Leben anfangen zu können, zusammen mit dir =)

Also wünsch ich euch ebenfalls viel Spaß =)

LG
Honey 643 und Benni

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers