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An erfahrene Hundebesitzer ( Achtung lang )

9. August 2016 um 14:29

Ein herzliches Hallo an alle Fellliebhaber ,

seit meiner Kindheit wünsche ich mir ein Hund ( haben meine Eltern damals natürlich nicht erlaubt ) also habe zunächst mein Taschengeld mit dem ausführen eines kleinen Rauhaardackels verdient. Wir haben es in der Vergangenheit mit einem Goldie Welpen versucht ( was aus heutiger Sicht ehrlich gesagt ziemlich unüberlegt war, lange Story ) und es ging gründlich in die Hose. Ich war damals Vollzeit im Schichtdienst beschäftigt und habe schnell festgestellt, dass ich überfordert war. Dann wurde ich Schwanger, mir ging es Gesundheitlich nicht gut und ich habe mich schweren Herzens dazu entschlossen sie an eine Tierschutzorganisation abzugeben, wo sie zunächst in eine PS kam hat und kurze Zeit später ihr neues Frauchen fand.

Jetzt sind fast 5 Jahre vergangen und ich träume immer noch davon, weil ich irgendwie das Gefühl habe zu einer Familie gehört ein Hund. Ich möchte, dass meine Kinder mit einem Hund aufwachsen. Jedes mal wenn ich Menschen mit ihren Hunden spazieren sehe, dann beneide ich sie darum. Sie sehen fast alle gleich aus. So ruhig und ausgeglichen, als ob sie mit dem Hund und der Welt im Gleichgewicht stehen. Entschuldigung klingt gerade zu verträumt. Aber mit einem Vollzeit Job und drei Kindern (4,11 und 16 ) wünsche ich mir gerade solche "Ruheinseln". Also das Thema ist bei uns noch nicht akut, aber ich habe jetzt eine neue Stelle ( kein Schichtdienst mehr ). Ich arbeite von 8:45 - 19:30 Uhr, wobei ich zu der einstündigen Mittagspause nach Hause komme, einen festen Tag in der Woche habe ich frei, Samstag kurz und Sonntags immer frei. Mein Mann ist Selbstständig und arbeitet von zwei bis sieben ( von zu Hause aus ) an Wochenenden hat er immer frei. Wir unterhalten uns häufig darüber, er ist nicht unbedingt ein Hundeliebhaber, aber er möchte mich diesmal stärker unterstützen. Jetzt ist es nun mal so ( habe ich nun beim letzten mal daraus gelernt) die Vorstellung einen Hund zu besitzen ist das eine, aber in der Realität einen zu besitzen ist das andere. Ich mache mir mehr Gedanken darum. Ich will dieses mal auch alles anders machen. Sprich, die gesamte Familie mit einbeziehen. Ich möchte auch keinen Welpen haben, sondern überlege einen etwas älteren Hund aus einer Tierschutzorganisation zu holen. Wir haben im Freundes und Bekanntenkreis sehr viele Hundebesitzer mit denen ich mich über die Hunde unterhalte. Ich informiere mich auch über die verschiedenen Hunde Rassen und ihre Bedürfnisse. Ich versuche auch realistisch ein zu schätzen ob ich denen gerecht werden kann und wie evtl der Alltag aussehen könnte. Ich habe mich noch nicht entschieden, bin aber beim Labbi stehen geblieben. So jetzt komme ich zum Punkt. Ich stelle es mir vor, vor der Arbeit ein Runde von ca. 30-45 Minuten zu drehen. Mittags übernimmt mein Mann die gleiche Runde. Abends lasse ich den Tag mit einer richtig großen Runde 1,5 Stunde mit spielen ausklingen. An den Wochenenden wird natürlich auch was unternommen. Ich möchte mit ihm auch in die Hundeschule gehen zum einen um selber selbstsicherer im Umgang zu werden, zum anderen dem Hund auch den Kontakt zu Artgenossen zu ermöglichen. Der Hund soll generell im Hundekorb schlafen aber in der Zeit in der mein Mann auch arbeitet ( er arbeitet zwar zu Hause, hat aber die Kinder nicht immer zu 100% im Blick), die Kinder sind dann nun mal auch zu Hause, ich möchte aber den Hund vor unserem 4 Jährigen beschützen und umgekehrt selbstverständlich auch, also müsste er von zwei bis sieben in eine Hundebox. Wäre das ok oder zu Grausam? Was haltet ihr davon? Wäre ein Hund damit ausgelastet oder sollten wir unter diesen Umständen keinen Hund anschaffen?

Schon mal ein herzlichen Dank für's lesen
LG

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9. August 2016 um 16:38

Liebe TE
Ich les die ganze Zeit nur, was der Hund alles muss und soll bzw nicht darf. Da stehen mir wirklich die Haare zu Berge.
Der Hund soll funktionieren. Nichts weiter. Weil Du ne Ruheinsel willst, soll ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Fürsorge, Pflege und vor allen Dingen Zeit braucht, angeschafft werden.
So wie Du Dir das vorstellst, wird das absolut in die Hose gehen. Ohne wenn und aber. Ein Hund bedeutet Verantwortung! Grade aus dem Tierschutz. Es sollten ohne wenn und aber ALLE Familienmitglieder hinter der Anschaffung eines Tieres stehen. Und das ist bei Euch nicht der Fall. Ihr werdet einem Hund in der derzeitigen Situation in keinster Weise gerecht werden. Und ich bezweifele stark, das der Hund bei Wind und Wetter, bei Matsch und Regen genügend Auslauf und persönlichkeitsgerechte Spielzeit bekommt. Ich wiederhole mich: Lass die Finger von der Anschaffung eines Hundes. Es wäre purer Egoismus!
Schnapp Dir lieber ab und an einen Hund aus Deinem Bekanntenkreis und geh mit ihm raus.

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11. August 2016 um 12:46

An erfahrene Hundebesitzer ( Achtung lang )
Danke für die Einschätzung

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14. August 2016 um 22:47
In Antwort auf bennetgirl

An erfahrene Hundebesitzer ( Achtung lang )
Danke für die Einschätzung

Sehe ich ähnlich wie meine Vorredner
ein Hund kann zwar beruhigend wirken aber eine Ruheinsel ist er nicht, sondern eher ein Ausgleich. Denn ein Hund braucht die Zeit und die Fürsorge ähnlich wie ein Kind. Und sind Kinder für Dich Ruheinseln?

Hunde müssen auch erzogen werden und man muss immer dranbleiben. Dann kann man erst harmonisch miteinander leben.

Der Hund muss auch mit den Kindern klar kommen, ob klein oder groß und umgekehrt, Eine Hundebox über soviele Stunden ist ein NoGo, und hilft nicht die ganze Familie zu integrieren. Der Hund sieht dann Euer kleinstes Kind nicht als Familienmitglied an, und das Kleinste lernt nicht mit Tieren umgehen, darum ist das eher kontraproduktiv.

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16. August 2016 um 21:14
In Antwort auf misssparkles

Liebe TE
Ich les die ganze Zeit nur, was der Hund alles muss und soll bzw nicht darf. Da stehen mir wirklich die Haare zu Berge.
Der Hund soll funktionieren. Nichts weiter. Weil Du ne Ruheinsel willst, soll ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Fürsorge, Pflege und vor allen Dingen Zeit braucht, angeschafft werden.
So wie Du Dir das vorstellst, wird das absolut in die Hose gehen. Ohne wenn und aber. Ein Hund bedeutet Verantwortung! Grade aus dem Tierschutz. Es sollten ohne wenn und aber ALLE Familienmitglieder hinter der Anschaffung eines Tieres stehen. Und das ist bei Euch nicht der Fall. Ihr werdet einem Hund in der derzeitigen Situation in keinster Weise gerecht werden. Und ich bezweifele stark, das der Hund bei Wind und Wetter, bei Matsch und Regen genügend Auslauf und persönlichkeitsgerechte Spielzeit bekommt. Ich wiederhole mich: Lass die Finger von der Anschaffung eines Hundes. Es wäre purer Egoismus!
Schnapp Dir lieber ab und an einen Hund aus Deinem Bekanntenkreis und geh mit ihm raus.

Sorry lang
Ich möchte dich nicht gleich kritisieren aber die Anschaffung eines Hundes muss überlegt sein. Das heißt sich Gedanken zu machen z.B. warum ein Hund und kein Hamster was kann ich dem Hund bieten welche Rasse ist für meine Bedürfnisse geeignet? edc. Deine Kinder sollen mit einem Hund aufwachen. Finde ich super, aber warum willst du ihn vor deinem Kind wegsperren? Anreiz und Gefahr dass der Hund geärgert wird ist meiner Meinung so höher. Wie soll dein Sohn lernen dass er den Hund nicht ärgern soll? Kinder lernen schnell vor allem wenn man es ihnen richtig erklärt. Warum einen älteren hund? Der benötigt genauso viel Aufmerksamkeit wie ein Welpe vor allem wenn er negative Erlebnisse hat. Ich habe eine Australian Sheperd Hündin. Sie ist Therapiehund und begleitet mich oft. Ich würde nie auf die Idee kommen sie wegzuperren wenn ein Kind oder einer meiner Bewohner (behindert) kommt. Sie hat schnell gelernt wie sie bei wem reagieren kann. Meine Freundin hat 7 Kinder 5 mit adhs und einen Hund aus dem Tierschutz die Kinder lernten schnell den richtigen Umgang mit dem Hund und wissen dass sie bei meiner Hündin mehr Aktion machen können. Von daher überlege es dir bitte gut. Es gibt genug hunde die wieder abgegeben werden. Und nur weil du einmal nicht konntest heißt es NICHT dass du es diesmal auch nicht schaffen wirst.

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