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Allgemeine Fragen über einen HUnd

29. Oktober 2011 um 21:20 Letzte Antwort: 2. Januar 2014 um 13:13

Hallo!

Ich würde mir gerne einen Hund kaufen, aber ich würde gerne wissen, wie hoch die Tierartztkosten sind?

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30. Oktober 2011 um 11:51

Das ist mal eine gute Frage!
Die Antwort und meine persönliche Einstellung zu dem Thema, werden mich in der Beliebtheitsskala dieses Forum zwar wieder sehr weit zurückwerfen, aber das ist eben meine Meinung und auch Erfahrung!
Seit 25 Jahre halte ich Hunde! Die Hunde die ich bis vor fünf Jahren hatte (zwei DSH, ein Dobermann und eine DD) haben an Tierarztkosten nicht einen Cent gekostet! Die waren weder geimpft noch entwurmt?? Klingt auf jeden Fall in den Augen moderner Hundeliebhaber wahrscheinlich total verantwortungslos! Die Schäferhunde wurden 12 und 14 Jahre alt, der Dobermann 9 Jahre und die deutsche Dogge (aus einer tschechischen Hinterhofzucht) erfreut sich immer noch bester Gesundheit und war heuer acht Jahre alt!
Vor 5 Jahren hatte ich dann die Zeit und auch das nötige Geld um mir meinen Traumhund, einen Irish Wolfhoundrüden zu kaufen! Aus bester Zucht, super Stammbaum hat der Welpe 1500 Euro gekostet! Und wie es mit so einem tollen teurem Rassehund eben ist, lässt man ihm natürliche sämtlichen Untersuchungen, Impfungen, Entwurmungen usw...zukommen, um ja gegen alles und jede bekannte Krankheit abgesichert zu sein um somit dem Rassehund ein langes und "gesundes" Leben zu ermöglichen!
Und genau mit dieser modernen verbohrten Denkweise hätte ich meinen ersten Rassehund fast umgebracht ! Habe erstmal die vom Züchter begonnenen Impfungen fertiggemacht, und da ging die erste Untersuchung schon los!
Entwurmung wird er auch gleich, egal ob notwendig oder nicht! Mein Riese hatte dann Wachtumsprobleme, die sich dadurch äußerten das, während er schlief, er immer ein wenig bis manchmal mehr "Tröpfelte"! Also wieder zum TA, der gleich die wildesten Vermutungen hatte, sofort Blut abnahm, Harnkatheder setzte, einige Medikamente verschrieb und uns gleich einen Termin für eine weitere Untersuchung bekanntgab! Das weitere Prozedere würde jetzt zu viel ausschweifen und eifach zu lange dauern um das zu erklären! Jeden Fall habe ich da auch in kürzester Zeit weit über1000 Euro ausgegeben!
Habe dann die Behandlungen abgebrochen und siehe da drei Monate später hat sich alles normalisiert und ich hatte endlich einen gesunden Hund??? Wir haben dann einen kleinen Havaneser gekauft, den hatten wir noch nie beim Tierarzt, der ist mittlerweile auch schon 4Jahre alt! Und dann haben wir vor zwei Jahren noch einen zweiten Irish Wolfhound gekauft, der hat auch (ausser Tollwutimpfung) noch keine Tierarztpraxis von innen gesehen! Und das wird auch weiter so bleiben!

Also, lass dich von manchen Antworten nicht all zu verrückt machen, was für horrende TA-Kosten da auf dich zukommen!
Wenn möglich, lass deinen Hund einfach Hund sein und natürlich aufwachsen, dann wirst du auch einen wiederstandsfähigen Hund haben!

LG
Helmut

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30. Oktober 2011 um 17:39
In Antwort auf helmut09

Das ist mal eine gute Frage!
Die Antwort und meine persönliche Einstellung zu dem Thema, werden mich in der Beliebtheitsskala dieses Forum zwar wieder sehr weit zurückwerfen, aber das ist eben meine Meinung und auch Erfahrung!
Seit 25 Jahre halte ich Hunde! Die Hunde die ich bis vor fünf Jahren hatte (zwei DSH, ein Dobermann und eine DD) haben an Tierarztkosten nicht einen Cent gekostet! Die waren weder geimpft noch entwurmt?? Klingt auf jeden Fall in den Augen moderner Hundeliebhaber wahrscheinlich total verantwortungslos! Die Schäferhunde wurden 12 und 14 Jahre alt, der Dobermann 9 Jahre und die deutsche Dogge (aus einer tschechischen Hinterhofzucht) erfreut sich immer noch bester Gesundheit und war heuer acht Jahre alt!
Vor 5 Jahren hatte ich dann die Zeit und auch das nötige Geld um mir meinen Traumhund, einen Irish Wolfhoundrüden zu kaufen! Aus bester Zucht, super Stammbaum hat der Welpe 1500 Euro gekostet! Und wie es mit so einem tollen teurem Rassehund eben ist, lässt man ihm natürliche sämtlichen Untersuchungen, Impfungen, Entwurmungen usw...zukommen, um ja gegen alles und jede bekannte Krankheit abgesichert zu sein um somit dem Rassehund ein langes und "gesundes" Leben zu ermöglichen!
Und genau mit dieser modernen verbohrten Denkweise hätte ich meinen ersten Rassehund fast umgebracht ! Habe erstmal die vom Züchter begonnenen Impfungen fertiggemacht, und da ging die erste Untersuchung schon los!
Entwurmung wird er auch gleich, egal ob notwendig oder nicht! Mein Riese hatte dann Wachtumsprobleme, die sich dadurch äußerten das, während er schlief, er immer ein wenig bis manchmal mehr "Tröpfelte"! Also wieder zum TA, der gleich die wildesten Vermutungen hatte, sofort Blut abnahm, Harnkatheder setzte, einige Medikamente verschrieb und uns gleich einen Termin für eine weitere Untersuchung bekanntgab! Das weitere Prozedere würde jetzt zu viel ausschweifen und eifach zu lange dauern um das zu erklären! Jeden Fall habe ich da auch in kürzester Zeit weit über1000 Euro ausgegeben!
Habe dann die Behandlungen abgebrochen und siehe da drei Monate später hat sich alles normalisiert und ich hatte endlich einen gesunden Hund??? Wir haben dann einen kleinen Havaneser gekauft, den hatten wir noch nie beim Tierarzt, der ist mittlerweile auch schon 4Jahre alt! Und dann haben wir vor zwei Jahren noch einen zweiten Irish Wolfhound gekauft, der hat auch (ausser Tollwutimpfung) noch keine Tierarztpraxis von innen gesehen! Und das wird auch weiter so bleiben!

Also, lass dich von manchen Antworten nicht all zu verrückt machen, was für horrende TA-Kosten da auf dich zukommen!
Wenn möglich, lass deinen Hund einfach Hund sein und natürlich aufwachsen, dann wirst du auch einen wiederstandsfähigen Hund haben!

LG
Helmut


Find ich gut was du schreibst, Helmut, und du stehst mit deiner Meinung nicht alleine da.
Mein Vater hat auch sein Leben lang, nie einen Hund impfen lassen. Das Einzige was ein einziger Hund mal bekam war eine Tollwutimpfung... Wie das damals war, weiß ich nicht. Ein anderer Hund mit Tollwut im Ort, glaube ich. Hat abgeschreckt.
Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, was diese ganze Rumdoktorerei mit unseren Hunden anstellt.

Gut, meine Hunde sind auch geimpft, ich gebe Kotproben ab und wenn was nicht in Ordnung ist gibts ne Wurmkur. (Bisher 2 mal passiert in 7 Jahren!!!!!) Aber ganz ehrlich, die Impfungen haben meine Hunde nur, weil sie bei den verschiedenen Prüfungen (BH, Agility, Trials) einfach VERLANGT werden. Genauso HD, ED, OCD und Wirbelsäulenröntgen in Narkose.... (300 Euro)

Also liebe Threadstellerin.
Stell dich auf ca. 50 Euro Impfen mit Wurmkur einmal im Jahr ein. Es kann gut sein, dass du damit durch bist. Aber wer weiß das schon. Es kann eben immer mal was sein bei den Hunden! Manches ist nicht durch Abwarten und gute Pflege, wie bei einem Hund von Helmut, getan. Dein Junghund fällt von ner Mauer, kommt dumm auf, Pfote gebrochen (letztens im Verein passiert), der Hund bekommt HD (Zuchtbedingt) muss operiert werden. Immer schonmal passiert bei einem Hund mit unbekannter Abstammung. Unfälle beim Spielen, Beißereien. Man kann so viel Pech haben....

LG

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30. Oktober 2011 um 18:05
In Antwort auf gladys_12152748


Find ich gut was du schreibst, Helmut, und du stehst mit deiner Meinung nicht alleine da.
Mein Vater hat auch sein Leben lang, nie einen Hund impfen lassen. Das Einzige was ein einziger Hund mal bekam war eine Tollwutimpfung... Wie das damals war, weiß ich nicht. Ein anderer Hund mit Tollwut im Ort, glaube ich. Hat abgeschreckt.
Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, was diese ganze Rumdoktorerei mit unseren Hunden anstellt.

Gut, meine Hunde sind auch geimpft, ich gebe Kotproben ab und wenn was nicht in Ordnung ist gibts ne Wurmkur. (Bisher 2 mal passiert in 7 Jahren!!!!!) Aber ganz ehrlich, die Impfungen haben meine Hunde nur, weil sie bei den verschiedenen Prüfungen (BH, Agility, Trials) einfach VERLANGT werden. Genauso HD, ED, OCD und Wirbelsäulenröntgen in Narkose.... (300 Euro)

Also liebe Threadstellerin.
Stell dich auf ca. 50 Euro Impfen mit Wurmkur einmal im Jahr ein. Es kann gut sein, dass du damit durch bist. Aber wer weiß das schon. Es kann eben immer mal was sein bei den Hunden! Manches ist nicht durch Abwarten und gute Pflege, wie bei einem Hund von Helmut, getan. Dein Junghund fällt von ner Mauer, kommt dumm auf, Pfote gebrochen (letztens im Verein passiert), der Hund bekommt HD (Zuchtbedingt) muss operiert werden. Immer schonmal passiert bei einem Hund mit unbekannter Abstammung. Unfälle beim Spielen, Beißereien. Man kann so viel Pech haben....

LG

Kleinere Wehwehchen
z.B. wenn sie mal eine Fußverletzung haben, behandle ich mit diversen Hausmittelchen, wie z.B. Arnikageist (natürlich selbst gemacht) Dieser Geist hat bei uns schon wahre Wunder bewirkt!
Weiters ist meine Frau Energetikerin! Zwar für Menschen, aber so unterschiedlich sind unsere Skelette gar nicht! Wir haben da ein sehr gutes Buch "Akupressurpunkte bei Hunden" gekauft, und da lässt sich vieles wunderbar anwenden!
Und Verletzungen durch Beissereien hatte ich noch nie!

LG

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3. November 2011 um 23:25
In Antwort auf gladys_12152748


Find ich gut was du schreibst, Helmut, und du stehst mit deiner Meinung nicht alleine da.
Mein Vater hat auch sein Leben lang, nie einen Hund impfen lassen. Das Einzige was ein einziger Hund mal bekam war eine Tollwutimpfung... Wie das damals war, weiß ich nicht. Ein anderer Hund mit Tollwut im Ort, glaube ich. Hat abgeschreckt.
Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, was diese ganze Rumdoktorerei mit unseren Hunden anstellt.

Gut, meine Hunde sind auch geimpft, ich gebe Kotproben ab und wenn was nicht in Ordnung ist gibts ne Wurmkur. (Bisher 2 mal passiert in 7 Jahren!!!!!) Aber ganz ehrlich, die Impfungen haben meine Hunde nur, weil sie bei den verschiedenen Prüfungen (BH, Agility, Trials) einfach VERLANGT werden. Genauso HD, ED, OCD und Wirbelsäulenröntgen in Narkose.... (300 Euro)

Also liebe Threadstellerin.
Stell dich auf ca. 50 Euro Impfen mit Wurmkur einmal im Jahr ein. Es kann gut sein, dass du damit durch bist. Aber wer weiß das schon. Es kann eben immer mal was sein bei den Hunden! Manches ist nicht durch Abwarten und gute Pflege, wie bei einem Hund von Helmut, getan. Dein Junghund fällt von ner Mauer, kommt dumm auf, Pfote gebrochen (letztens im Verein passiert), der Hund bekommt HD (Zuchtbedingt) muss operiert werden. Immer schonmal passiert bei einem Hund mit unbekannter Abstammung. Unfälle beim Spielen, Beißereien. Man kann so viel Pech haben....

LG

Sehr riskant
>>Stell dich auf ca. 50 Euro Impfen mit Wurmkur einmal im Jahr ein.<<

Heftig... dann kann ja nun jeder Mensch guten Gewissens losrennen und einen Hund zulegen, oder gleich 2 oder 3. Kostet ja so gut wie nichts.

Klar KANN man so günstig wegkommen, aber man kann auch arg auf die Nase fallen. "Montagshunde" gibt es immer wieder, häufig auch unter den "ach so robusten" Mischlingen. Allergien, [schwere] Gelenkprobleme, Stoffwechselerkrankungen,.... die treffen auch den munteren Mix vom Bauernhof, oder den armen Hund aus dem Tierschutz.

Und wenn der Hund dann wirklich krank ist will man nicht zusehen müssen wie das Tier sich quält. Ohne Geld aber was tun? Einfach nicht zum Tierarzt gehen und der Hund quält sich halt doch weiter? Aussetzen? Ins Tierheim geben? Wenn man sein Tier liebt wohl kaum.

Allein ein großes Blutbild kostet schnell mal an die 100 Euro.
Ein Flohbefall kann, wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird und sich auf die ganze Wohnung ausdehnt, ziemlich teuer werden.
Ein tiefer Pfotenschnitt, weil irgendwelche ignoranten Menschen Flaschen in die Gegend geschmissen haben, kostet fix mal 150 Euro, wenn man Pech hat.

Schwerer Durchfall, die entsprechenden Untersuchungen und Behandlung können leicht über 200 Euro und noch mehr liegen.

Eine Kastration einer Hündin kann locker 300 Euro kosten, und in einigen Fällen ist eine Kastration aus gesundheitlichen Gründen zwingend notwendig.

Und so geht es weiter und weiter.

Sehr gut reflektiert, wenn man sich dann hinstellt und sagt "Joah, so mit 50 Euro biste dabei." Kann klappen. Muss nicht.

Und zum nicht-Impfen: Ich bin absolut gegen unnötige Impfungen, aber eine gründliche Grundimmunisierung mit den core vaccinations sollte schon sein. Wer auch dagegen ist hat wohl noch nie Hunde gesehen, die Staupe zwar überlebt haben, aber jeden Tag für den Rest ihres Lebens darunter leiden müssen, dass ihre Halter ihnen eine kleine Spritze verwehrt haben. Auch Impfungen haben Risiken - ja. Aber bei bestimmten Krankheiten (Staupe, Parvo, Hepatitis) überwiegt meiner Meinung nach der Nutzen die Risiken bei Weitem. Das sind auch genau die Krankheiten, gegen die bei erfolgter Grundimmunisierung ein Schutz von mind. 7 Jahren (Studien zufolge), meiner Meinung nach sogar lebenslang, aufgebaut wird.

Soll jeder machen was er meint. Aber man sollte sich vielleicht auch überlegen WAS man WIE in einem so großen Forum wie diesem schreibt, und wie es von anderen Menschen interpretiert werden könnte....

Wenn es um Tierarztkosten geht, sollte man meiner Meinung nach nie vom besten Fall ausgehen, denn wenn dann doch mal was ist, steht man vielleicht richtig doof da. Und der HUND muss es ausbaden. Der Mensch hat vielleicht nur ein etwas schlechtes Gewissen.

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25. November 2011 um 19:52

Meine Erfahrung
Hallo,
also wenn mein Hund ein ganzes Jahr lang kern gesund ist (Voraussetzung er ist kein ganz junger Hund und braucht noch die Grundimmunisierungen etc..), dann kostet mich der Tierarzt 65 Euro im Jahr für die jährliche Impfung. Stimmt aber mal was nicht, was immer mal vorkommt, dann wirds je nach dem unterschiedlich teuer.
Also für eine Glasscherbe in der Pfote habe ich insg.150 Euro hingelegt.
Als er mal eine Beiserei hatte, kostete die OP usw 1.000 Euro insgesamt. Diese habe ich aber von dem anderen Hundebesitzer erstattet bekommen, da sein Hund schuld war. Der Hundebesitzer musste das allerdings selber tragen, da er keine Versicherung hatte. Mit sowas muss man also auch rechnen.
Doch die teuersten Tierarztrechnungen kommen jetzt im Alter.
Er hatte bspw. Hodenkrebs, dieser hat auch noch gestreut. Mit allen Untersuchungen (Röntgen etc), Kastration und Medikamenten hat das 750 Euro gekostet. Dadurch folgen natürlich noch weitere Tierarztkosten...Nun hat er z.B. auch eine Schilddrüsenunterfunktion, bekommt jeden Tag Tabletten (ca. 20 Euro im Monat). Wahrscheinlich durch die Kastration oder den Krebs ist er leicht inkontinent, hat grauen Star und Probleme mit der Lunge wegen den Methastasen. Ich gehe alle 4-8 Wochen zum Tierarzt um ihn untersuchen zu lassen und "vorzubeugen". Meistens schauen wir uns seine Blutwerte an, das kostet alleine 60 Euro + die Untersuchungen am Hund.

Von anderen Hundebesitzern weiß ich, dass die Tierarztkosten bei jedem hoch sind, vorallem wenn der Hund älter wird.

Also ich werde alles mir mögliche für meinen Hund ausgeben, solange ich der Meinung bin sein Leben ist lebenswert. Doch bei der Anschaffung eines Hundes sollte man bedenken, dass man ihn ja gerne sein Leben lang behalten möchte und ich kann mir vorstellen, dass einige ihn dann weggeben müssen, weil sie die Arztkosten nicht tragen können. Noch dazu hat man ja zusätzliche Ausgaben wie Hundesteuer und Hundehaftplicht.

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5. Januar 2012 um 1:06

???
Wo geht ihr denn bitte zum Tierarzt?? Das sind ja extreme Preise. Ich wohne in Hamburg und habe 2 Tierärzte, beide sind preislich ungefähr gleich. Also Hündin kastrieren über 200 oder 300 Euro? Hier kostet es nicht mal 100 (egal welche Rasse) und auch ein Blutbild, ein großes, kostet nicht mehr als 40. Mein Hund hatte drausseb wohl irgendwas gefressen und hatte massiven wässrigen Durchfall über mehrere Stunden. Ein Tierarzt kam zu mit nach hause, hat ihn untersucht, gespritzt, eine Infusion gegeben und mir noch Medikamente hier gelassen, das ganze hat mich inklusive Anfahrt und Notfallgebühr knapp 80 Euro gekostet....

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5. Januar 2012 um 2:33
In Antwort auf elfa_12854442

???
Wo geht ihr denn bitte zum Tierarzt?? Das sind ja extreme Preise. Ich wohne in Hamburg und habe 2 Tierärzte, beide sind preislich ungefähr gleich. Also Hündin kastrieren über 200 oder 300 Euro? Hier kostet es nicht mal 100 (egal welche Rasse) und auch ein Blutbild, ein großes, kostet nicht mehr als 40. Mein Hund hatte drausseb wohl irgendwas gefressen und hatte massiven wässrigen Durchfall über mehrere Stunden. Ein Tierarzt kam zu mit nach hause, hat ihn untersucht, gespritzt, eine Infusion gegeben und mir noch Medikamente hier gelassen, das ganze hat mich inklusive Anfahrt und Notfallgebühr knapp 80 Euro gekostet....


Sehr interessant - dann rechnen deine Tierärzte wohl nicht nach der GOT ab? Das kann ich mir, gerade in HH, ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen. Die GOT schreibt für die Kastration einer Hündin 143,16 als einfachen Satz vor. Da sind die Voruntersuchung, Beratung, Narkose, ggf. Medikamente usw nicht mit drin. Steuer ist auch noch keine drauf! Und dann steht es Tierärzten relativ frei zu entscheiden, ob sie den einfachen, zweifachen oder dreifachen Satz der GOT verlangen.

Darunter *darf* grundsätzlich kein Tierarzt liegen, Ausnahmeregelungen sind gesondert festzuhalten, siehe auch GOT 4:
"Überschreitungen des Dreifachen der Gebührensätze oder eine Unterschreitung der einfachen Gebührensätze sind im begründeten Einzelfall vor Erbringung der Leistung des Tierarztes in einem Schriftstück zu vereinbaren."

http://www.gesetze-im-internet.de/got/BJNR169100999.html

Nu erzähl noch so einen

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5. Januar 2012 um 2:41


Zitat: >>es sei denn, Du holst Dir einen Hund aus dem Tierheim oder einem Züchter, der überzüchtet hat, DANN können solche Summen ganz schnell aufkommen; KÖNNEN , müssen aber nicht zwangsläuftig <<

Aha. Kaufe ich also eine Promenadenmischung beim Bauern von nebenan, ist das ein Garant für einen gesunden Hund, der nie viel Geld beim Tierarzt kosten wird.
Landet aber der gleiche Hund irgendwann mal im Tierheim und wird danach von jemandem aufgenommen, läuft der neue Besitzer Gefahr hohe Summen beim Tierarzt zu lassen?!

Manchmal wundere ich mich wirklich über die "Logik", die man hier zu lesen bekommt...

Und meinen verdammt teuren weil kranken Mischling bilde ich mir wohl nur ein, denn laut der hier zu lesenden Information dürfte es ihn nicht geben. Schließlich ist er weder aus dem Tierheim, noch ist er überzüchtet. Gut zu wissen. Ich werde das dann mal einer Bekannten von mir weitergeben, die hat nämlich auch einen kranken Mischling der nicht aus dem Tierheim stammt.

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9. Januar 2012 um 10:39
In Antwort auf elfa_12854442

???
Wo geht ihr denn bitte zum Tierarzt?? Das sind ja extreme Preise. Ich wohne in Hamburg und habe 2 Tierärzte, beide sind preislich ungefähr gleich. Also Hündin kastrieren über 200 oder 300 Euro? Hier kostet es nicht mal 100 (egal welche Rasse) und auch ein Blutbild, ein großes, kostet nicht mehr als 40. Mein Hund hatte drausseb wohl irgendwas gefressen und hatte massiven wässrigen Durchfall über mehrere Stunden. Ein Tierarzt kam zu mit nach hause, hat ihn untersucht, gespritzt, eine Infusion gegeben und mir noch Medikamente hier gelassen, das ganze hat mich inklusive Anfahrt und Notfallgebühr knapp 80 Euro gekostet....

Hmm
Also, ich kann nur sagen, was ich immer so bezahle. Wie gesagz, ich habe zwei Tierärzte. Einmal war ich mit meiner Katze in einer Notfallpraxis beim Tierarzt Dr. Kilian, der ist aus dem Fernsehen teilweise bekannt. Auch da war die Versorgung nicht so teuer. Ich hatte auch dort für eine Infusion, Röntgenbild, Untersuchung und Medikamente an die 90 euro bezahlt.
Mein Vater (hat eine englische Bulldogge) zahlt beim Tierarzt oft wesentlich mehr als ich. Aber trotzdem noch lange nicht so viel wie hier manchmal geschrieben. Hatte meinen Hund eine Woche bei bekannten in Pflege und habe sie mit Flohbefall wiederbekommen!!!! untersuchung, spot on, Tabletten (capstar) und ein Raumvernebler gegen die Flöhe haben mich insgesamt 95 euro gekostet. Das war aber nicht hier in Hamburg, sondern in einer Kleinstadt in Mecklenburg Vorpommern weil ich meinen Hund dort auch in Pflege hatte und mich da noch aufhielt. Später zur Nachkontrolle wieder in HH bei unserem Tierarzt kosteten die gleichen Tabletten zum Beispiel schon 5 Euro weniger, und der Raumvernebler hätte statt 25, nur 15 gekostet... Genau der gleiche!! Ich verstehe diese Unterschiede nicht...

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9. Januar 2012 um 12:58
In Antwort auf elfa_12854442

Hmm
Also, ich kann nur sagen, was ich immer so bezahle. Wie gesagz, ich habe zwei Tierärzte. Einmal war ich mit meiner Katze in einer Notfallpraxis beim Tierarzt Dr. Kilian, der ist aus dem Fernsehen teilweise bekannt. Auch da war die Versorgung nicht so teuer. Ich hatte auch dort für eine Infusion, Röntgenbild, Untersuchung und Medikamente an die 90 euro bezahlt.
Mein Vater (hat eine englische Bulldogge) zahlt beim Tierarzt oft wesentlich mehr als ich. Aber trotzdem noch lange nicht so viel wie hier manchmal geschrieben. Hatte meinen Hund eine Woche bei bekannten in Pflege und habe sie mit Flohbefall wiederbekommen!!!! untersuchung, spot on, Tabletten (capstar) und ein Raumvernebler gegen die Flöhe haben mich insgesamt 95 euro gekostet. Das war aber nicht hier in Hamburg, sondern in einer Kleinstadt in Mecklenburg Vorpommern weil ich meinen Hund dort auch in Pflege hatte und mich da noch aufhielt. Später zur Nachkontrolle wieder in HH bei unserem Tierarzt kosteten die gleichen Tabletten zum Beispiel schon 5 Euro weniger, und der Raumvernebler hätte statt 25, nur 15 gekostet... Genau der gleiche!! Ich verstehe diese Unterschiede nicht...


Das klingt doch schon wieder normaler - und ein Röntgenbild ist keine Kastration

Ich habe bei meinem Rüden auch für Beratung und Thoraxröntgen irgendwas an die 40 Euro bezahlt - das kommt dann bei dir schon hin mi 90 Euro.

Ansonsten ist es, wie gesagt, den TÄ überlassen, ob sie nach dem 1fachen, 2fachen oder 3fachen Satz der GOT abrechnen, aber der GOT Mindestsatz (einfacher) gilt eben auch für TÄ in HH.

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2. Januar 2014 um 13:13

Es
ist unterschiedlich, überzüchtete Rassehunde können schon mal mehr gesundheitliche Probleme haben als der gute alte Mischling. Das gilt auch für die Lebensdauer. Wenn Dein Hund gesund ist, zahlst Du für die Impfungen, Vorbeugung gegen Parasiten (Zecken usw). Für Operationen gibt es eine OP-Kostenversicherung, finde ich persönlich absolut unterlässlich. Ich habe für unsere zwei Hunde und unseren Kater solche Versicherungen, die mit ca. 12,00 Euro im Monat ganz sicher gut bezahlbar sind. Eine Operation kann nämlich schon mal ganz schnell in die Tausende gehen, je nach dem, was gemacht werden muss. Mit so einer Versicherung ist man relativ gut abgesichert. Gezahlt wird aber nur, wenn narkotisiert und geschnitten werden muss.

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