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19. Februar 2013 um 20:42 Letzte Antwort: 28. Februar 2013 um 16:59

Hallo, meine Hündin wird morgen 6 monate alt und pinkelt und kackt in die ganze wohung ohne sich zu schämen- schaut mich dabei sogar noch an geht aber dann sofort auf ihren platz ?! Sie sieht das ich mich anziehe und ich sage ihr auch das wir gassi gehen und wenn ich die türe aufmache pinkelt sie genüsslich und das 5 bis 20 mal am tag !! Ihren platz haltet sie auch kaum sauber ,da pinkelt und kackt sie auch drauf und liegt auch dort . Ihre mumu wäscht sie auch nicht von selbst und auf komandos die sie konnte hört sie auf der straße auch kaum. Ihre spielsachen macht sie sofort alle kaputt . Vor anderen hunden hat sie auch angst Habt ihr vielleich irgendwelche tricks die mir weiterhelfen können ?
Lg Monika

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20. Februar 2013 um 8:25

Tricks und Knopfdrucklösungen ...
... - damit wirst du, liebe Monika, nicht weiterkommen.
Es ist vielmehr an der Zeit, ein festes Fundament für eure Beziehung zu bauen. Alles andere wäre nur Augenwischerei und Symthombekämpfung. Eine wirkliche Veränderung würde nicht eintreten.
Mit 6 Monaten sollte meiner Meihnung nach ein Hund schon lange sauber sein. Dies ist recht leicht zu trainieren. Wenn deine Hündinn allerdings weiterhin in die Wohnung macht, kann dies auch auf A) eine Fehlverknüpfung durch den Auslöser "Jacke anziehen" , oder B) ein Welpenverhalten schliessen. Letzteres durch mangeldes Vertrauen.
Spielsachen und andere Dinge zerstören ist NICHT Ok!
Mangelde Auslastung und fehlende Erziehung. Sorry, aber da gibt es nichts zu beschönigen.
Angst vor anderen Hunden. Hunde müssen sich bei Reizen einem Leader hinterlegen können. KAnn der Mensch kein Leader sein, ist dies oft ein anderer Hund oder diese Position wird selber übernommen. Unerwünschtes Verhalten - Trieb- oder Meidereaktionen - sind das Resultat.
Summa sumarum: Es besteht keine Beziehung zwischen Euch. Das hat nichts damit zu tun, dass du deinen Hund gerne hast oder nicht. Aber du bist kein "Rudelführer" - keine Vertrauensperson. Die gute Nachricht. Dies kann man lernen.
Jederzeit und sehr schnell. Doch dazu musst du deine Einstellung zum Hund und deiner Position verändern.
Mach dir bewusst was du willst. Arbeite konsequent, beharrlich und beständig. Da helfen keine Tricks!!!
Als "Rudelführer" diskurtierst nicht, stellst keine Fragen und schaust niemals zurück. Das gestern kannst du nicht mehr verändern und morgen baut auf dem Heute auf. Es zählt nur das jetzt und hier. Da leben Hunde! Und da musst du ansetzen. Arbeite also in kleinen Schritten. Sie führen dich an Ziel. Und zwar schnell! Bei richtigen Aufbau und stabilen Beziehung kannst du mit einem Hund in diesem Alter (6 Monate) Dinge wie Freifolge und Leinenführigkeit, Freiablage, Sitz und Bleib, Abruf aus dem Spiel, Sitz/Platz/Steh aus der Bewegung und Apport eintrainieren. Umweltsicheres und neutrales Verhalten sind natürlich selbstverständlich! Dies geschieht ohne Zwang und ohne Bestechung. Dies erfordert natürlich einen gewissen Ernst an der Sache und Freude am Tun.

Viel Spass
Reivo

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21. Februar 2013 um 13:13

Wie es jeder mag
Ich für meinen Teil steh halt nicht so auf ein vollgepisstes Haus. Darum arbeite ich mit einem neuen Welpen vom ersten Tag an daran, schnellstmöglich stubenrein zu werden. Nach ca. 1 Woche sind unsere Welpen fast immer über Nacht sauber gebleiben. Also ca. 8 std. Dies ist kein Zauberzeug sondern eine Frage der klaren Kommunikation. Wenn du (ihr) für diese einfache Geschichte 6 Monate braucht, ist entwerder irgendwo der Wurm drin oder es ist so für Euch OK.
Was es nun ist, kann mir egal sein.
Alles was hier geschildert wurde; hinpinkeln, Sachen zerbeissen, Kommando verweigern, Meideverhalten ....
all das lässt mich ein verschobenes Machtgefüge bei den beiden schliessen. Natürlich ist dies live besser zu beurteilen.
Grundsätzlich glaube ich aber, das hier weder Vertrauen noch Respekt present sind - und dies auf beiden Seiten. Daran sollte gearbeitet werden!

PS: Die Geschichte mit dem Spielzeugfressen ist auch so eine Sache. Stell dir doch mal einen Junkie vor. DAmit er kein Heroin mehr nimmt, hälst du ihm dieses vor oder gibt ihm eine andere Droge unter Aufsicht. Glaubst du das dies eine Lösung ist? Oder hälst du eine Therapie für besser?
Der Drogenmissbrauch ist ebenso wie das Zerstören von Spielzeug ein unerwünschtes Verhalten - jedenfalls für mich.
Die Bedürfnisse des Hundes darf er ja gerne befriedigen, aber nur innerhalb der Grenzen die ich vorgebe.

Viel Spass
Reivo

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21. Februar 2013 um 23:48

Wenn ein Hund den Schlafplatz verschmutzt
ist definitiv etwas verkehrt.
Meine Hündin macht ihre Spielsachen auch noch immer kaputt, obwohl sie schon über 3 Jahre alt ist, da finde ich nix verwerfliches dran. Mit der Zeit lässt die Zerstörungswut aber nach.

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26. Februar 2013 um 8:59

Ich sehe es genauso wie Reivo
Wir haben 2 Schäferhundmädels, 2 Jahre und 6 Monate alt. Die große ist sehr schnell Stubenrein geworden und die kleine brauchte ein wenig länger. Ich tippe bei deinem Hund auch auf falsche Verknüpfung. "Jacke anziehen"? "wir gehen Gassi" ? Ah... ich darf mich sofort erleichtern

Gleich am ersten Tag suchen Welpen eine belibte Toilettenstelle aus, es ist unser Aufgabe, gleich am ersten Tag ihm zu dieser Ecke zu führen, Lässt Du zu, dass er auf dem Teppich im Wohnzimmer pieselt, weil du den Augenblick verpasst hast ihn nach draußen zu führen, dann wird er immer dieser Ecke suchen wenn er muss. Und grundsetzlich müssen sie nach dem Aufwachen/Aufstehen, nach dem Essen und/oder Saufen, und nach Spielphasen.

Du hast versäumt vom Anfang ihm GLEICH und ZÜGIG nach diesen Phasen nach draußen zu bringen und er hat sich eingeprägt, dass sien Geschäft in der Wohnung zu verrichten, absolut normal ist. Hättest Du das korrekt trainiert, dann wäre er in 2 bis 3 Wochen maximal Stubenrein geworden.

Spielzeug ist um Himmels willen nur zum toben und trainieren da und soll dem Hund nicht überlassen werden
Er könnte Teile dieser Spielsachen schlucken... wenn man Glück hat, kommen sie auf dem natürlichen Weg wieder raus, wenn man Pech hat, dann müssen solche Teile operativ aus dem Darm geholt werden.

Unsere Welpen fingen an mit ca. 4 Monate zu zahnen. Mit 6 Monate ist das Zahnen beim Schäferhund meistens abgeschlossen. In dieser Zeit haben sie ein starkes Bedürfnis zu kauen... Zahnen juckt und tut weh so ähnlich wie beim Menschenbabies. Hier eignet sich ein langes Stück Ochsenzimmer perfekt dafür. Wer kaut schon an einem blöden Gummiball wenn er ein aromatischen Stück Ochsenzimmer oder Schweineohren zu kauen hat? Nach dem Zahnen ist der Spuck vorbei und es wird nicht mehr wild rumgekaut. Trotzdem, aber immer noch gerne, und an geeignete Kauartikel können wir unseren Hunde das prima gönnen. Es fördert die Kaumuskulatur und reinigt die Zähne!

LG

Leonina

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28. Februar 2013 um 16:59

Blasenentzündung,
Habe nicht die vorherigen Antworten gelesen aber eines ist mir gleich ins Auge gestochen, der Hund pinkelt zu oft!!!

Bevor Verhaltensprobleme diskutiert werden, Tierarzt aufsuchen...da steckt ein heftiges Problem dahinter! Und das bitte schnellstens, sonst Aufstieg in Niere!

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