Home / Forum / Tiere / Tierversuchsfreies Futter - unbezahlbar?

Tierversuchsfreies Futter - unbezahlbar?

20. Juni 2004 um 20:07

...oder nicht?? War gerade auf den Seiten von Dr. Alder, Anifit, Aras, Grau und Waseba. Die Produkte an sich find ich o.k., aber weiß von Euch jemand, ob es das auch in bezahlbar gibt?? Bei den Preisen bin ich fast hintenüber gefallen. Bin dankbar für Tipps und Anregungen, wie ich meine Viecher gesund, tierversuchsfrei und dazu noch einigermaßen kostengünstig füttern kann. Wer hilft???

...am verzweifeln...Jule

20. Juni 2004 um 23:21

Tierversuch...
... scheint nicht gleich Tierversuch zu sein.

Ich habe vor einigen Monaten etliche Firmen aufgrund der peta-Listen angeschrieben, die erhaltenen Antworten kannst du hier nachlesen:
http://www.gofeminin.de/__f11_animaux_Peta_Liste_P-ost_von_Animonda.html#96
(Bindestrich muss raus)

Ich füttere ohne schlechtes Gewissen Royal Canin, die offizielle Presseerklärung wurde mir damals anliegend zugesendet (hab sie leider gelöscht, sonst hätt ich sie dir geschickt) und erschien mir zumindest so glaubwürdig, dass Zustände wie bei Iams/Eukanuba ausgeschlossen werden können, ähnliches gilt auch für andere Hersteller, wenn wohl auch nicht alle.

Auf die Reaktionen der Hersteller hin hatte ich auch peta angeschrieben, einen Kommentar dazu habe ich bis heute nicht erhalten.

Grüße
Imandra

Gefällt mir

21. Juni 2004 um 22:00
In Antwort auf Imandra

Tierversuch...
... scheint nicht gleich Tierversuch zu sein.

Ich habe vor einigen Monaten etliche Firmen aufgrund der peta-Listen angeschrieben, die erhaltenen Antworten kannst du hier nachlesen:
http://www.gofeminin.de/__f11_animaux_Peta_Liste_P-ost_von_Animonda.html#96
(Bindestrich muss raus)

Ich füttere ohne schlechtes Gewissen Royal Canin, die offizielle Presseerklärung wurde mir damals anliegend zugesendet (hab sie leider gelöscht, sonst hätt ich sie dir geschickt) und erschien mir zumindest so glaubwürdig, dass Zustände wie bei Iams/Eukanuba ausgeschlossen werden können, ähnliches gilt auch für andere Hersteller, wenn wohl auch nicht alle.

Auf die Reaktionen der Hersteller hin hatte ich auch peta angeschrieben, einen Kommentar dazu habe ich bis heute nicht erhalten.

Grüße
Imandra

Danke..
gibts von Royal Canin auch Naßfutter? Hab ne Katze ohne Zähne, die tut sich mit dem Nagen etwas schwer - einweichen bringt auch nichts. Danke und Gruß, Jule

Gefällt mir

22. Juni 2004 um 10:56
In Antwort auf juleborst

Danke..
gibts von Royal Canin auch Naßfutter? Hab ne Katze ohne Zähne, die tut sich mit dem Nagen etwas schwer - einweichen bringt auch nichts. Danke und Gruß, Jule

Moin
Von RC gibt's kein NaFu, soweit ich weiß.

Lies vielleicht die Mail von Animonda mal, die haben sich ja auch ablehnend gegen Tierversuche geäußert.

Als billige Alternative - natürlich nährwerttechnisch bedenklich, wenn's nix Anderes gibt - kämen noch die Schälchen von AS (Schlecker) in Frage, die bei peta auf der Positivliste stehen. Kann man ja kombinieren vielleicht, wenn man nicht so viel Geld übrig hat, tu ich auch.

Grüße
Imandra

Gefällt mir

29. Juni 2004 um 21:51
In Antwort auf Imandra

Moin
Von RC gibt's kein NaFu, soweit ich weiß.

Lies vielleicht die Mail von Animonda mal, die haben sich ja auch ablehnend gegen Tierversuche geäußert.

Als billige Alternative - natürlich nährwerttechnisch bedenklich, wenn's nix Anderes gibt - kämen noch die Schälchen von AS (Schlecker) in Frage, die bei peta auf der Positivliste stehen. Kann man ja kombinieren vielleicht, wenn man nicht so viel Geld übrig hat, tu ich auch.

Grüße
Imandra

Dankeschön...
...super Tip. Habe mich in den letzten Tagen mal etwas intensiver mit der Peta-Liste beschäftigt und einige Firmen angemailt, ob die mir nicht mal die eine oder andere Probe zusenden könnten - mit erstaunlicher Resonanz. Zumal mein mittlerweile auf 4 Tiger angewachsener Zoo doch einiges verschlingt - hab mein ersehntes Glückskatzenbaby - Der Hund mag auch lieber Trofu.
Animonda hat sich übrigens am schnellsten gemeldet und mir ne Probeladung zugesichert. Supersache das. So denn, hab lieben Dank für Deine Hilfe, Jule

Gefällt mir

18. Dezember 2004 um 14:03
In Antwort auf juleborst

Dankeschön...
...super Tip. Habe mich in den letzten Tagen mal etwas intensiver mit der Peta-Liste beschäftigt und einige Firmen angemailt, ob die mir nicht mal die eine oder andere Probe zusenden könnten - mit erstaunlicher Resonanz. Zumal mein mittlerweile auf 4 Tiger angewachsener Zoo doch einiges verschlingt - hab mein ersehntes Glückskatzenbaby - Der Hund mag auch lieber Trofu.
Animonda hat sich übrigens am schnellsten gemeldet und mir ne Probeladung zugesichert. Supersache das. So denn, hab lieben Dank für Deine Hilfe, Jule

Tierversuchsfreie Produkte
Hallo

hier ein link: http://www.peta.de/aktionen/iams/notest_si.php

Gruß

Gefällt mir

18. Dezember 2004 um 14:53
In Antwort auf unbeliebte

Tierversuchsfreie Produkte
Hallo

hier ein link: http://www.peta.de/aktionen/iams/notest_si.php

Gruß

Noch was
...und noch eine Information aus der Futtermittelindustrie bezüglich Tierversuche:

==================================================-===

Tierversuche in der Futtermittelindustrie
Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen von Haustiernahrung entdeckt!

Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel. Leiden, die armen und schutzlosen Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.
Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können.
Laut der englischen Zeitung "Sunday Express" (27.5.01), hat die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000 grausame Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre Produkte.
Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.

Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt! Doch die IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.

Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill's finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig, aggressiv oder amorph gemacht hatte.

Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!

Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren wurde eine Röhre im Magen angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden alle Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser Zeit wurden die armen Tiere hungern gelassen, indem man ihnen nicht-essbare Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung ablehnten was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt hatten, "freiwillige Abstinenz" nannten und verloren zwischen 26 und 40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere Muskelschädigungen, Lethargie, Blutanomalien und ihre Leber erkrankte und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach siebenwöchiger Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11 unfähig zu fressen und mußten mit einer Sonde ernährt werden.

Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.

Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der Apotheke zur Herstellung der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen "taurus" (Stier), weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen , Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 "sensibel" und 6 als "robust" bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.

Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor notwendig ist. Noch weniger notwendig sind hirnwütige Experimente , wie wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit und ihr Unsinn aufgedeckt. Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut tut und was nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche unter dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller Wahnsinn. Dies schon daher, weil in Käfige eingesperrte und auf verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch eingeführte Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in Familien leben, wo sie geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie auch die Reaktion auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der Jahre auch von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer Tierversuche ausführen möchte, ignoriert solches. Die Interessen, die von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur. Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma Berichte vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den Menschen bestimmten Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung überhaupt erst, wenn Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von "Wissenschaftlichkeit" und "Ernsthaftigkeit" an. Wohlverstanden, alles ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht vertretbaren Tatsache, doch heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zu kommerziellen Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemisch-pharmazeutischen Multinationalen, die in verschiedenen Ländern die Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion notwendig machen.

Internationaler Boykott der Nahrungsmittel für Hunde und Katzen, die aus Tierversuchen stammen!

Viele tierversuchsgegnerische Verbände und Tierschutzorganisationen der ganzen Welt haben den Boykott dieser Produkte organisiert. Wir treten an ihre Seite, indem wir Sie auffordern, für Ihre Haustiere kein Futter zu kaufen, das so viel Leiden verursacht hat.

In dieser von der ALA veröffentlichten Tabelle sind die fünf Firmen aufgeführt, welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und Katzen ausgeführt haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:

Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba
=================

Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal,
=====
Chappie, Bounce

Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot,
=======
Soillers, Felix, Arthur's Choosy, Alpo,

Mighty Dog

Colgate-Palmolive: Hill's Science Diet, Prescription
==================
Diet

Ralston-Purina: Purina, Edward Baker
===============

Wir fordern all jene, die Haustiere besitzen, auf, diese aufgeführten Produkte nicht mehr zu kaufen und die Tiere auf andere Weise zu füttern.

Quelle: Orizzonte 2001 Nr. 89

==================================================-===

...ich stelle meine Hunde auf tierversuchsfreies Hundefutter (z.B. Marengo - Futter) um und werde auch noch versuchen, mehr selbst zuzubereiten :0))...zumindest versuchen :0))...
unter
www.combi.agri.ch/dierauer/pflege.html

habe ich sehr viele informative Anregungen bezüglich Hundefutter "selber kochen" bzw. verfeinern und Aufklärung über Hunde-Fertigfutter bekommen...wirklich sehr interessant!

Und für Hundehalter mit Futterproblemen oder Allergie-Hunden ist das DAS THEMA!!!

Schaut Euch doch mal da um...

Gefällt mir

18. Dezember 2004 um 15:01
In Antwort auf unbeliebte

Noch was
...und noch eine Information aus der Futtermittelindustrie bezüglich Tierversuche:

==================================================-===

Tierversuche in der Futtermittelindustrie
Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen von Haustiernahrung entdeckt!

Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel. Leiden, die armen und schutzlosen Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.
Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können.
Laut der englischen Zeitung "Sunday Express" (27.5.01), hat die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000 grausame Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre Produkte.
Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.

Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt! Doch die IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.

Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill's finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig, aggressiv oder amorph gemacht hatte.

Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!

Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren wurde eine Röhre im Magen angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden alle Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser Zeit wurden die armen Tiere hungern gelassen, indem man ihnen nicht-essbare Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung ablehnten was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt hatten, "freiwillige Abstinenz" nannten und verloren zwischen 26 und 40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere Muskelschädigungen, Lethargie, Blutanomalien und ihre Leber erkrankte und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach siebenwöchiger Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11 unfähig zu fressen und mußten mit einer Sonde ernährt werden.

Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.

Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der Apotheke zur Herstellung der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen "taurus" (Stier), weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen , Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 "sensibel" und 6 als "robust" bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.

Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor notwendig ist. Noch weniger notwendig sind hirnwütige Experimente , wie wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit und ihr Unsinn aufgedeckt. Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut tut und was nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche unter dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller Wahnsinn. Dies schon daher, weil in Käfige eingesperrte und auf verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch eingeführte Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in Familien leben, wo sie geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie auch die Reaktion auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der Jahre auch von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer Tierversuche ausführen möchte, ignoriert solches. Die Interessen, die von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur. Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma Berichte vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den Menschen bestimmten Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung überhaupt erst, wenn Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von "Wissenschaftlichkeit" und "Ernsthaftigkeit" an. Wohlverstanden, alles ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht vertretbaren Tatsache, doch heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zu kommerziellen Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemisch-pharmazeutischen Multinationalen, die in verschiedenen Ländern die Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion notwendig machen.

Internationaler Boykott der Nahrungsmittel für Hunde und Katzen, die aus Tierversuchen stammen!

Viele tierversuchsgegnerische Verbände und Tierschutzorganisationen der ganzen Welt haben den Boykott dieser Produkte organisiert. Wir treten an ihre Seite, indem wir Sie auffordern, für Ihre Haustiere kein Futter zu kaufen, das so viel Leiden verursacht hat.

In dieser von der ALA veröffentlichten Tabelle sind die fünf Firmen aufgeführt, welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und Katzen ausgeführt haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:

Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba
=================

Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal,
=====
Chappie, Bounce

Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot,
=======
Soillers, Felix, Arthur's Choosy, Alpo,

Mighty Dog

Colgate-Palmolive: Hill's Science Diet, Prescription
==================
Diet

Ralston-Purina: Purina, Edward Baker
===============

Wir fordern all jene, die Haustiere besitzen, auf, diese aufgeführten Produkte nicht mehr zu kaufen und die Tiere auf andere Weise zu füttern.

Quelle: Orizzonte 2001 Nr. 89

==================================================-===

...ich stelle meine Hunde auf tierversuchsfreies Hundefutter (z.B. Marengo - Futter) um und werde auch noch versuchen, mehr selbst zuzubereiten :0))...zumindest versuchen :0))...
unter
www.combi.agri.ch/dierauer/pflege.html

habe ich sehr viele informative Anregungen bezüglich Hundefutter "selber kochen" bzw. verfeinern und Aufklärung über Hunde-Fertigfutter bekommen...wirklich sehr interessant!

Und für Hundehalter mit Futterproblemen oder Allergie-Hunden ist das DAS THEMA!!!

Schaut Euch doch mal da um...

Marengo-Hundefutter << nicht von getippt, aber interessant, das vorige auch ned
Hallo Zusammen :0)),
möchte Euch heute mal einen kurzen Hundefutter-Tip für Hundebesitzer geben, die Wert auf ein hochwertiges Vollwert-Hundefutter legen, welches KEINE synthetischen Vitamine verarbeitet, sondern nur Vitamine auf Kräuterbasis :0)). Ich habe sehr lange gesucht und bin jetzt endlich fündig geworden :0)).
Seit langer Zeit befasse ich mich mit der Zusammensetzung von Hundefutter, nachdem ich im Jahre 2001 zwei Hunde an Krebs "verloren" und ich doch immer auf "hochwertiges, teures" Futter Wert gelegt hatte. Ich bezog "natürliches, gutes" Hundefutter stets über einen großen Futtermittel-Hersteller und war überzeugt von "den natürlichen, guten Inhaltsstoffen", die mir der Futtermittel-Hersteller immer so anpries und auch ordentlich deklarierte :0)). Keine Konservierungsmittel - keine künstlichen Farb- und Lockstoffe etc. etc. etc.!
Das war natürlich schon mal wichtig und Voraussetzung. Nun, bis vor kurzem "verstand" ich auch noch nicht, wie man(n)/frau :0)) eine Hundefutterzusammensetzungs-Deklaration (puh - langes Wort) richtig "lesen" kann. Nämlich...was heißt überhaupt Hühnerfleich und tierische Nebenerzeugnisse? Was heißt Hühnertrockenmehl? Ich habe mir da auch nie Gedanken drüber gemacht, habe nur z.B. "Hühner..." gelesen und gedacht: "aha...mit Huhn"...u.s.w....Vielleicht ging/geht es Euch auch so?
Auf jeden Fall bin ich per Zufall auf einen "fleißigen Schreiber" im Internet aufmerksam geworden, der die Sache Hundefutter-Deklaration (hier speziell synthetische Vitamine - ein anderes mal schreibe ich mal was über die Proteine, Rohfasern u.s.w.), etwas mehr "durchleuchtet" und erklärt hat. Sehr verständlich, denn mir ist jetzt ein Licht aufgegangen :0)).
Nachfolgend seine Erklärung:

Man erkennt synthetisch-"schädigende" Vitamine u.a. an den Worten "Zusatzstoffe je Kilogramm"....schauen Sie doch einfach auf die Futterbeschreibung (Deklaration) Ihres Tierfutters, damit Sie wissen, was Sie Ihrem Tier antun !

Wissen Sie w i r k l i c h was Sie Ihrem Tier füttern und damit antun? Ein kleines Beispiel: Mindestens 80 % aller im Futter enthaltenen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind nicht von natürlicher Art, oft handelt es sich um chemisch-synthetische Bulkware der Industrie. Nur ein Beispiel dazu: In Ihrem Tierfutter befindet sich Kalzium. Wissen Sie, um welches Kalzium es sich dabei handelt? 1 Tonne Billigkalzium kann ich schon für 150,00 Euro erwerben und ins Tierfutter mischen. Für gutes und natürlich-reines Kalzium muss ich dagegen schon 1500,00 Euro je Tonne ausgeben.
Die Qualitätsmängel vieler Tierfutterprodukte dürfen in Zukunft nicht mehr durch Zugabe synthetischer Vitaminzusätze kaschiert werden!

Risikofaktor: synthetische Vitamine (in den meisten Futtelmitteln enthalten)
Der Begriff synthetische Vitamine stand und steht noch heute im Kreuzfeuer der Diskussion. Lange Zeit wurde die Existenz von synthetischen Vitaminen von vielen Futtermittelherstellern, Tierärzten und Futterexperten schlichtweg geleugnet. Mittlerweile ist diese ignorante Haltung nicht mehr haltbar und einer Unterscheidung zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen muss zugestimmt werden. Viele Tierbesitzer wollen Ihrem Tier etwas Gutes zukommen lassen und achten bei der Auswahl der Futtermittel auf einen vielfältigen und hohen Vitaminanteil. Leider achten diese Tierbesitzer nicht darauf, dass es sich hierbei um "schädigende" sythetische Vitamine u.a. handelt.

Unterscheidung zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen:

Natürliche Vitamine
Natürliche Vitamine sind in fast allen Nahrungsmitteln enthalten. Sie sind in die natürliche Struktur des Nahrungsmittels eingebunden, was sie unempfindlicher gegen Zerstörung durch Hitze, Kälte oder andere destabilisierende Faktoren macht. Diese schützende Struktur, in die die Vitamine eingebettet sind, besteht z.B. bei Obst und Gemüse aus sogenannten Flavonoiden.
Gelangen Nahrungsbestandteile in den Darm, reguliert der Organismus, durch ein ausgeklügeltes System mit Hilfe von Enzymen und anderen Hilfsstoffen, das gezielte Ausbrechen aus der schützenden Struktur und die kontrollierte Aufnahme von tatsächlich benötigten Vitaminen (und anderen Nährstoffen) ins Blut, wo sie entweder zum sofortigen Verbrauch zu den Zellen transportiert und verstoffwechselt oder in speziellen, dafür vorgesehenen Depots (insbesondere die fettlöslichen Vitamine) in einem bestimmten Umfang gespeichert werden.
Bei einem Überangebot an natürlichen Vitaminen gibt der Organismus, nachdem sein Bedarf gedeckt ist, die Order, ein weiteres Ausbrechen der Vitamine im Darm zu unterlassen.
Überflüssige Vitamine werden dann innerhalb ihrer schützenden Struktur zum grössten Teil ausgeschieden.

"Schädigende" synthetische Vitamine (in den meisten Futtelmitteln enthalten):
Synthetisch gewonnenen Vitaminen fehlen jedoch die natürlichen Begleitstoffe, in die die natürlichen eingebettet sind. Aus diesem Grund ist es auch wenig relevant, ob sie aus einem natürlichen oder einem synthetischen Ausgangsstoff synthetisiert wurden. Darüber hinaus ermöglicht die synthetische Herstellung nur eine einseitige Auswahl, da z.B. bei Carotinoiden die natürliche Variationsbreite auf 270 und aufwärts geschätzt wird, wobei die gentechnologische Produktion immer nur eine Art, nämlich das Beta Carotin, synthetisch nachbaut. Eine riskante Reduzierung der natürlichen Vielfalt, die näher betrachtet eigentlich nicht ohne Spätfolgen bleiben dürfte.
Fakt ist, dass synthetische Vitamine dem Körper in einer hochaufgeschlossenen Form vorgelegt werden und somit der eigentliche Ausbrechungsvorgang im Gegensatz zu den natürlich eingebundenen Vitaminen nicht mehr notwendig ist. Dadurch bedingt kommt es zu einer Umgehung der normalen Resorptionskontrolle im Darm, da derart hochaufgeschlossene Vitamine quasi zwangsresorbiert werden.
So gelangt einerseits eine nicht angeforderte Menge an Vitaminen ins Blut, was sich schnell zu belastenden Hypervitaminosen (Vitaminüberversorgungen) ausweiten kann, gerade wenn man sich die heutzutage üblicherweise verwendeten synthetischen Konzentrationen im Tierfutter anschaut.
Einmal im Blut angelangt, muss der Körper sich über den Stoffwechselweg (insbesondere Leber, Nieren) des Überangebots erwehren.
Da die Stoffwechselkapazitäten nur in einem begrenzten Umfang auf diese Überversorgungen eingestellt sind, kann es schnell zu Überlastungen und Anreicherungen an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Organismus kommen.
Andererseits führt dies zu nachhaltigen Irritationen des Immunsystems, weil die komplexen hormonellen und immunrelevanten Verdauungsvorgänge gestört werden. So werden häufig durch die Überversorgung mit bestimmten zugesetzten synthetischen Vitaminen und die dadurch ausgelöste allgemeine Erhöhung des Stoffwechselumsatzes auf der anderen Seite Mangelversorgungen bei nicht zugesetzten, aber auch in den Stoffwechsel eingebundenen, Nährstoffen ausgelöst.

Vitamine näher betrachtet:

Vitamine sind chemische Verbindungen, die weder zur Energiegewinnung noch zum Aufbau von Organstrukturen im Organismus herangezogen werden, aber dennoch für das Leben unerlässlich sind. Sie werden definiert als Substanzen, die ein Organismus nicht selbst synthetisieren kann, die jedoch lebensnotwendig sind.
Wahrscheinlich, so vermutet die Wissenschaft, ist die Fähigkeit der Tiere Vitamine selbst in der Leber zu synthetisieren im Laufe der Evolution durch Mutationen (Veränderungen) des Erbgutes verloren gegangen.
Dies wird deutlich beispielsweise am Niacin: Tiere können dieses Vitamin noch selbst synthetisieren. Nur wenn die Aminosäure Tryptophan in der Nahrung fehlt, wird Niacin essenziell. Beim Vitamin D dagegen ist festgestellt worden, dass einige Tiere bestimmte Zwischenstufen des aktiven Vitamins noch selbst synthetisieren kann.
Stoffwechsel, Wachstum, Regeneration, Fortpflanzung oder Sinnesfunktionen steuernd eingreifen. Zumeist stellen sie dabei aber nicht das aktive Enzym dar, welches aus chemischen Ausgangsstoffen die gewünschten biochemischen Endprodukte herstellt. Vielmehr wirken sie meistens als unerlässliche Cofaktoren (Coenzyme) bei biochemischen Umwandlungen im Stoffwechsel.
Ein Mangel an Vitaminen (Hypovitaminose oder Avitaminose) führt deswegen in aller Regel zu deutlich eingeschränkten Stoffwechselfunktionen verschiedenster Art, die nach kürzerer oder längerer Zeit zu Krankheitssymptomen führen können. Die Zeitdauer ist dabei besonders von der Vitamin-Speicherfähigkeit sowie dem Bedarf des Organismus abhängig.
Besonders die fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) können gespeichert werden, ein Mangel tritt nicht sofort in Erscheinung. Ein Mangel der übrigen, wasserlöslichen Vitamine dagegen tritt, je nach funktioneller Bedeutung des Vitamins relativ rasch in Erscheinung.

Umgekehrt wirkt sich auch ein Zuviel der lebensnotwendigen Vitamine (Hypervitaminose) fatal aus: Es kommt zu einer Vielzahl von krankmachenden Nebenwirkungen, die nur durch eine artgerechte Ernährung zu vermeiden sind. Besonders gefährlich aus tierärztlicher Sicht sind dabei falsch dosierte Vitaminpräparate, die nur durch Ärzte im Falle einer Erkrankung verordnet werden sollten.
Die Speichermöglichkeit von Vitaminen bedingt auch ihre Gefährlichkeit bei Überversorgung: Die fettlöslichen Vitamine können in hohem Maße im Organismus weiter angereichert werden und dessen Stoffwechsel und Körperfunktionen nachhaltig stören.
Die wasserlöslichen Vitamine hingegen werden rasch über die Nieren ausgeschieden, so dass chronische Vergiftungssituationen - wie sie bei einigen diese Vitamine möglich sind - eine Vitamin-Gabe über längere Zeit erfordert.

Mikroorganismen und Pflanzen sind Hauptquelle der natürlichen Vitamine:
Die Quelle der Vitamine sind letztlich einzellige Mikroorganismen und Pflanzen, die noch die Fähigkeit der Vitaminsynthese behalten haben. Ein Teil der Vitamine, die jedes Tier braucht, stammt also aus der Nahrungskette, die von den Pflanzen bis zu den Tieren reicht.
Ein weiterer Teil wird von Mikroorganismen produziert, die sich im Darm von Säugetieren aufhalten und dort in Symbiose mit dem Tier zusammen leben (Darmbakterien). D.h. der Preis, den die Darmbakterien an ihren "Wirt" zu zahlen haben, ist die Produktion wichtiger Vitamine.

Bei einer weiteren Gruppe von Vitaminen schließlich liefert die Natur halb fertige Vorstufen der späteren Vitamine (Provitamine), die vom Organismus dann zu der funktionsfähigen chemischen Verbindung umgebaut wird. Ein Beispiel ist das bereits erwähnte Vitamin D.

Vitamin-Bedarf von vielen Faktoren abhängig:
Der tägliche Bedarf an den verschiedenen Vitaminen ist je nach Lebenssituation unterschiedlich: Während Gravidität und Laktation benötigt das weibliche Tier besonders viel natürliche Vitamine. Andere körperliche Leistungen, z.B. beim Sport und Stress erfordern ebenfalls eine vermehrte Zufuhr bestimmter Vitamine. Der Vitaminmehrbedarf steht dabei meistens in direktem Verhältnis zur Energieaufnahme bzw. -verbrauch des jeweiligen Tieres. Der genaue Bedarf eines Tieres an den verschiedenen Vitaminen in den jeweiligen Lebenssituationen ist nach jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung erst teilweise bekannt. Dies liegt im Wesentlichen an der Vielzahl komplexer Stoffwechselvorgänge, an denen viele Vitamine beteiligt sind.
Der Bedarf an Vitamine, deren Aufgabe genau bekannt ist (Beispiel: Vitamin D), kann dagegen genauestens angegeben werden. Die artgerechte Versorgung mit den lebensnotwendigen Vitaminen ist somit ein wichtiger Faktor einer höheren Lebenserwartung, geringerer Krankheitsanfälligkeit, verstärkter Regenerationsfähigkeit nach Krankheit oder Verletzung sowie einer optimalen Leistungsfähigkeit.

So...und nachdem ich das mir mehrmals durchgelesen und fast sämtliche, dutzende von Hundefutter-Deklarationen durchgelesen und "durchleuchtet" habe :0)), mußte ich feststellen, daß sogar mein jetziges, neues, teures (15 kg Euro 53,--!) Hundefutter nur synthetische Vitamine verarbeitet hat :0((!
Das hat mich doch sehr enttäuscht, wenn man bedenkt, was synthetische Vitamine alles verursachen können an Krankheiten etc.!
Nun habe ich per Zufall im Internet (wo sonst :0))...) einen Hundefutter-Hersteller/Lieferanten gefunden, der "Hundefutter nur mit natürlichen Vitaminen (aus Kräutern)" verarbeitet. Laut Hersteller ist das Futter: allergenarm, toxin- und chemiefrei, und frei von künstlichen Vitaminen(!) etc..

Nachzulesen und zu bestellen etc. gibt es dieses Hundefutter unter: www.ich-will-futter.de (Marengo-Hundefutter)

Gut,...hab' ich mir gesagt, werde ich ab dem nächsten Futtersack mal ausprobieren :0)), der Preis ist fast gleich meinem "alten" Hundefutter (eher etwas billiger)...und "ohne synthetische Vitamine" habe ich wirklich noch kein Hundefutter gefunden! Und ich habe viel gesucht :0))!
Ich werde Euch dann noch einmal nach ein paar "Probe-Säcken" berichten :0)).

Aber grundsätzlich finde ich die Überlegung bezüglich der synthetischen Vitamine kontra natürlicher Vitamine sehr aufschlußreich und informativ. Nun kann sich jeder seine eigene Meinung/seine eigenen Gedanken dazu machen :0)).

Für den Tierschutz im Tierheim etc. denke ich natürlich immer nur:
- an die begrenzten Spendengelder (die wir Tierschützer ja leider immer nur haben) und
-an das Überleben der Hunde, was natürlich oberste Priorität hat!
Beides zusammen vereinigt, ermöglicht uns natürlich nur, ein sehr preiswertes/billiges Hundevollfutter zu besorgen und zu verfüttern. Was natürlich nur für einen begrenzten Zeitraum gilt, bis die einzelnen Hunde in Deutschland und/oder vermittelt sind. Hier habe ich im Internet einen wirklich preiswerten/billigen Hundefutter-Anbieter gefunden.

Unter: www.futtershop2003.de gibt es Hundefutter zu einem super günstigen Preis!
Stand Januar 2004 - 2x 15 kg Croc24/9 (=30kg!) Hundevollnahrung inkl. Porto in Deutschland für ca. Euro 22,--!!!

Wer mag, kann dort Hundefutter bestellen, bezahlen und gibt als Lieferadresse einen Tierschützer an, der das Futter mit nach Ungarn nimmt. So entfällt die Schlepperei vom edlen Spender (der vielleicht irgendwo in Deutschland wohnt) zum Tierschützer (der auch ganz woanders wohnen kann). Dies ist eine prima Sache und kann von Hundefutter-Spendern in ganz Deutschland genutzt werden :0))...also, liebe Leser - macht den Anfang :0))...Adressen von zuständigen Tierschützern bekommt Ihr per Anfrage :0))...

Tja, jetzt hab ich doch mehr geschrieben, als ich wollte :0))...aber das schadet ja nix :0))...

Gefällt mir

21. Dezember 2004 um 16:01

Ich füttere..
ich verfüttere die Produkte von Vet-Concept.

Die sind mir einst von nem Tierarzt empfohlen worden und verzichten auf Tiermehl, Zucker oder andere unsinnige Zusatzstoffe.

Preislich liegen die, je nach Menge, die man bestellt, bei ca. 1,30 für 200g-Dosen und 1,90 für 400g-Dosen.

Wobei 200g-300g einer Tagesdosis einer normalgroßen Katze entsprechen.

Ich hab eher eine kleine Katze, bei der 200g plus ein bisschen Trockenfutter als Leckerchen völlig ausreichen. Das Trockenfutter kostet 14,90 für 1,5 kg, somit hab ich Futterkosten von höchstens ca. 1,40 pro Tag.
Wenn man nur deren Trockenfutter nimmt und beispielsweise 3kg bestellt, kostet es sogar nur 22-70 cent (Katzen von 2-6kg)pro Tag.
Das finde ich völlig bezahlbar, wird ja auch weniger, bei mehr Tieren, da man dann größere Mengen bestellen kann.

Zudem sind die auch auf der Positiv-Liste von Peta.
Und 1,40 ist mir die Gesundheit meiner Kleinen und mein gutes Gewissen schon wert.

Btw: Hab einen Tip von meiner Tierärztin bekommen: den Trockenfutteranteil soll ich einzeln für die Katze werfen oder in der Wohnung verstreuen, so bewegt sie sich bei der Futteraufnahme und kann ihr Essen quasi "erjagen". Zudem frisst sie die Teile auf diese Art einzeln und kaut sie auch vernünftig, es kann also nicht passieren, dass sie die "runterschlingt".
Mal so als Anregung zum ausprobieren.

Achja, falls jemand Interesse an dem Futter hat, die haben eine Internetseite: www.vet-concept.de
Die Internetpräsenz finde ich zwar nicht so schön, dafür ist der Katalog umso schöner und informativer. Die im Callcenter sind auch sehr nett und verschicken den Katalog mitsamt Futterproben.

LG
Endymia

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Beliebte Diskussionen

Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen

vom Redaktionsteam
vom Redaktionsteam