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Mein Mopsmädchen (2) TOT nach GS op

28. April 2012 um 14:02

Hallo liebe Hundefreunde,
ich möchte euch heute, 52 Tage nach dem Tod meiner kleinen Maus berichten, was es heißt, sich einen Hund zu kaufen, den man unter der Kategorie "Qualzucht" einstufen würde.
Alles begann vor knapp drei Jahren, eine gute Freundin hatte da so einen niedlichen kleinen Hund mit dem Namen "Moe"
Ein süßer kleiner Kerl mit riiiiesigen Augen, fast schon "Glubschaugen" einen Gesichtsausdruck wie 10 Tage Regenwetter und die Figur eines viel zu klein geratenen Stier, der mit einem Marzipanschwein gekreuzt wurde, welches vorher mit dem Gesicht in Schokosoße getaucht wurde die Rasse dieser Hunde lautet nicht "Marzipanschweinschokosoßensti er"sondern einfach nur "MOPS" welcher Name mindestens genau so gut passt
Tja und nicht zu vergessen, das größte Merkmal eines Mopses....die platte Schnauze und das gegrunze und geschnorchel, was sie von sich geben...ja total niedlich, das dieses "niedliche"gegrunze meinem kleinen Engel zum Verhängniss wurde...dazu später.
Also entschloss ich mich, mir auch so eine kleine Knutschkugel anzulegen, wie meine Mutter sie immer nannte
Ich war mir so sicher, dass ich nichts anderes haben möchte als einen Mops und suchte Wochen, Monate im Internet und in Zeitungen nach Mopswelpen.
Endlich hatte ich Glück, in Berlin gab es kleine Mopswelpen zu verkaufen, für nur 400 Euro, gechipt, geimpft...super.
Meine Eltern fuhren gleich am nächsten Tag mit mir los, da ich mein Abitur gerade machte und nebenbei im Pflegeheim arbeitete, hatte ich auch genug Zeit für einen kleinen Hund, ich durfte ihn ja mit zur Arbeit nehmen.
Und so holten wir unseren Engel "PEGGY" ab Die Frau war sehr freundlich und in ihrer Wohnung liefen noch weitere kleine Mopswelpen fröhlich durch die Gegend.
Klein Peggy war also nun ein Familienmitglied und vom ersten Tag an, meine beste Freundin, Seelenverwandte, Tochter, einfach mein Engel.
Sie war die lange Autofahrt so lieb und aufgeschlossen, hat sich total gefreut als wir angekommen waren und war sofort begeistert von ihrer zukünftigen Freundin "Hanna"(der Labradorhündin meiner Mutter)
Die Zeit verging, Peggy war ein Wirbelwind durch und durch, überall habe ich sie mit hin genommen, überall war sie dabei und sie liebte alle Menschen, nur kleine Kinder und fremde Hunde musste sie immer anbellen, aber freute sich dann doch wenn ein kleines Kind zum streicheln auf sie zu kam.
Am Wochenende war sie regelmäßig bei meiner Mama zu besuch, wo auch ihre Freundin Hanna immer gewartet hat, Hanna ist schon etwas älter (mittlerweile 10) und Peggy war ein Jungbrunnen für die alte Dame, die beiden haben sich heiß und innig geliebt, zusammen in einem Korb gelegen und geschmust.
Dann kam der erste Sommer, bei dem ich merkte, mit meiner Maus stimmt etwas nicht.
Sie hat schon immer geschnarcht und etwas geröchelt, aber im Sommer war es besonders schlimm und laut, das mich Leute auf der Straße ansprachen, ob mit dem Hund alles okay ist.
Ich muss dazu sagen, sie war ein seeeehr schlanker Mops, da habe ich drauf geachtet, dass sie mit ihrer Luftnot nicht noch schweres Gewicht tragen muss.
Naja ich bin dann zum Tierarzt gegangen, den Namen werde ich nicht nennen, da ich dies ungerecht ihm gegenüber finden würde.
Der Dr. sagte mir das dieses laute atmen, gerade bei Hitze durch ein zu langes Gaumensegel verursacht wird, was unbedingt operiert werden muss, da diese ständige atemnot sonst auf das Herz schlagen würde.... ...okay klar wir waren uns alle sofort einig, das muss gemacht werden und wir bekamen einen Termin ein paar Monate später.
Und dann war es soweit, Mops ins Auto verfrachtet, ab zum Tierarzt, nach 4 Stunden konnten wir unsere Peggy wieder abholen (da war sie übrigens 1 Jahr alt) Etwas benommen von der Narkose und Übelkeit blieben nicht aus, aber nächsten Tag war sie die alte Peggy, flitzte wie eine irre durch den Garten hin und her und hin und her und ihre Atmung war wunderbar, leise und das schnarchen war fast weg.
Den kommenden Winter war alle in bester Ordnung, doch schon den darauf folgenden Frühling, begannen die Probleme von vorne und das atmen wurde lauter und der Sommer war wieder fast genau so schlimm wie der Sommer davor Ich und meine Familie überlegten warum es wieder so schlimm wurde und warum war ihr atmen so laut, Peggy selbst aber flink wie ein Turnschuh auch große Pausen musste sie nie machen, nur mal was trinken und was ihr im Sommer besonders gut tat, als wir ihr ein eigenes Peggyplantschbecken gekauft haben
Das nächste Jahr warteteten wir ab, konnten nur kleine Runden gehen weil wir schon Angst hatten von Leuten angesprochen zu werden, warum unser Hund so laut atmet... Dann kam der Winter, es wurde wieder besser, der Schnee und die kälte waren die besten Vorraussetzungen für die kleine Maus.
Und dann im Febr. 2012 ging es wieder los, wir holten gleich einen Termin, bei dem gleichen Dr.und am Montag den 05.03.2012 war es soweit.
Ich hatte Tage vorher schon Albträume und Angst das was schief geht und als wir Peggy zum Dr. brachten musste ich einfach nur weinen und wollte sie nicht mehr los lassen.
Ich habe gespührt, dass dieses mal nicht alles so glatt laufen würde
Ich und meine Mutter haben sie dann nach vielen Tränen abgegeben und sind, um uns die Zeit zu vertreiben in ein Einkaufszentrum gefahren, bis der erlösende Anruf kommen sollte, dass es Peggy gut geht.
Der kam dann auch, aber mit einer schlechten Nachricht dazu.
Peggy hat die Narkose überstanden, aber sie mussten während der op einen Luftröhrenschnitt machen, da ihr Hals während der op so angeschwollen ist, dass es Lebensbedrohlich gewesen wäre, weiter zu operieren, außerdem sagte uns der Tierarzt, dass es in Peggys Hals eine Katastrophe und riesengroße Baustelle wäre und noch ein drittes mal operiert werden muss und zwar 4 Tage später Peggy war von Montag früh bis Donnerstag in der Klinik, wir durften sie nicht mehr sehen....diese Tage waren die schlimmsten meines Lebens.
Donnerstag war der Tag der Entscheidung, wir wussten eine dritte op in so kurzer Zeit nach einer anderen, könnte durchaus schwierigkeiten mit sich bringen.
Wir riefen den Dr. morgens um 8 schon an, da sagte er er wird gegen 14 Uhr die dritte op durchführen und gleichzeitig den Luftröhrenschnitte entfernen.
Bis 14 Uhr warteten wir alle auf einen Anruf ....aber nichts...bis mein Stiefvater dann von selbst in der Praxis anrief......
und am telefon anfing zu weinen, da war es klar, unsere kle8ne Peggymaus ist tot, mit 2 Jahren, unfassbarkeit, tiefe trauer, wut.....
An dieser Stelle wird es für mich zu schwer, weiter zu erzählen, was ich mit dieser Geschichte, meiner ganz persönlichen, schwersten Erfahrung nur erreichen möchte,
das ALLE MOPSBESITZER BITTE BIITTEEEE ZUM TIERARZT GEHEN MIT IHREN HUNDEN, AUCH WENN SIE NUR GRUNZEN UND SCHNARCHEN NEEEIIIIIINNN DAS IST NICHT NORMAL UND DIESE RASSE BEKOMMT KEINE LUFT!!!!!!!!!!!EGAL OB AUS DER ZUCHT ODER SONST WOHER; DER EINE BEKOMMT MEHR LUFT DER ANDERE WENIGER, ABER SCHLECHT LUFT BEKOMMEN SIE ALLLEEEEEE!!!!!!
und an alle zukünftigen Mopsbesitzer, überlegt es euch gut, bitte ich bin durch die Hölle gegangen und meine Peggy mit ihrer Luftnot noch mehr.
Sie hat einen Platz in unserem Garten bekommen und eine richtig kleine Trauerfeier, alle die sie lieb hatten sind gekommen, es war so schön und jetzt, jetzt bin ich immernoch traurig, aber ich freue mich für meinen Schatz, dass sie die wunderschöne Regenbogenbrücke hoch geflitzt ist und nun endlich RICHTIG ATMEN KANN, das was ich ihr die ganze Zeit gewünscht habe!!!!! Und ich weiß, dass ich sie wieder sehen werde und wenn ich dann einmal alt bin und es mit mir dem Ende zu geht, dann wird sie oben auf mich warten
R.I.P Peggy
Mama, Oma und Opa und Hanni und Babsi vermissen dich und deine vielen Menschenfreunde hier unten und Tierfreunde!!!!
Deine Mama

29. April 2012 um 14:29


Uns wurde gesagt,dass wenn wir unsere Peggy besuchen kommen, sie sich nur unnötig aufregen würde und durch den Luftschnitt hätte das gefährlich werden können.
Ich hätte es ehrlich gesagt auch nicht ertragen, sie so zu sehen und sie hätte dann bestimmt auch fürchterlich gejammert, wenn wir dann wieder gegangen wären.
Der TA selbst hat damit nicht gerechnet, das sie sterben wird, da sie sich nch der OP am Montag wieder sehr gut erholt hatte und in der Klinik froh durch die Gegend lief...wurde uns zumindestens jeden Tag gesagt...

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29. April 2012 um 14:51

Ich sehe das etwas anders..
ich gebe dir Recht, dass so eine OP ein großes Risiko darstellt, aber ich habe nach Peggys tot mal darauf geachtet und mich umgehört, jeder Mopsbesitzer ist davon überzeugt, dass SEIN Hund "normal" atmet und dass das alles so richtig wäre, aber dass die Mopsbesitzer mit ihren Hunden im Sommer nur kleine Runden spazieren gehen können, weil die Hunde sonst ein Hitzeschlag bekommen, oder einige Besitzer im Sommer gar nicht mehr mit den Hunden vor die Tür gehen nur noch Abends, das kann es ja auch nicht sein und das ist mit Sicherheit auch kein schönes Hundeleben....Und dann hört man immer öfters auch von Fällen, wo so ein Mops/Franz.Bull aufeinmal umkippt...Herzstillstand...... .ja aber er lief doch eben noch so froh über die Wiese????
Das aber das Herz schon lange beschädigt ist, durch diesen ständigen Sauerstoffmangel hat keiner bemerkt...Ich finde es deshalb schon sinnvoll, mit so einem Hund zum TA zu gehen um einfach abchecken zu lassen, wie es mit der atmung aussieht, ob man nun der Meinung ist, der eigene Hund atmet "normal"oder nicht.
Meine Peggy hat wirklich absolut KEINEN kranken Eindruck gemacht, im Gegenteil die hat uns manchmal alle wahnsinnig gemacht und alle auf Trapp gehalten Nur halt das sie bei Hitze lauter geatmet hat als sonst, Pausen brauchte sie nie, so dass man hätte sich denken können , die kann nicht mehr.
So und wenn ein erfahrener TA, der sich mit den Brachialen Syndrom auskennt, meint, der Hund muss operiert werden, dann hat das schon einen Sinn.
Das Risiko besteht bei jeder OP auch bei einer Kastration sind schon genug Hunde gestorben und das finde ich schlimm, denn diese OP MUSS nicht sein, nur damit der Mensch diesem Stress nicht ausgesetzt ist, bei läufigkeit etc.
Sollte bei einer GS OP etwas schief gehen, dann weiß man wenigstens, dass es dem Hund jetzt entgültig besser geht und ich weiß, für Peggy hätte es nichts besseres gegeben, als erlöst zu werden, denn das war kein Hundeleben.
Ich möchte nicht jeden Tag das Gefühl haben zu ersticken und an warmen, noch nicht einmal heißen Tagen als Hund nicht mehr gassi gehen zu können. Ich bin aber allgemein dafür, dass diese Rasse überhaupt nicht mehr gezüchtet werden darf, oder das Leute, die überlegen sich einen Mops oder anderen Kurzschnauzer zu holen, es sich noch einmal seeeeehrrr genau überlegen!!!!

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3. Mai 2012 um 8:35

Ich.....
....sehe das genauso

Als ich das erste mal einem Mops begegnet bin, fiel mir sofort das extreme schnarchen/grunzen auf, und ich sagte zu dem Besitzer "Mit dem Hund stimmt doch was nicht, sind sie sich sicher, daßmit dem Hund alles ok ist?" Und er meinte nur:" Das ist normal, der atmet immer so, ist halt ein Mops" Ich sagte nur: "okkkaaaayyyy...."
Also "normal" klang die Atmung nicht.....
Und es kann mir auch keiner sagen, daß er sich so gut gefühlt haben soll.
Natürlich, er kennt es nicht anders, hat es von Geburt an, hat es vielleicht wirklich gar nicht bewußt gemerkt, der Hund machte auch keinen gequälten Eindruck, er hat sich halt daran gewöhnt, und weiß gar nicht wie es ist mal richtig durchatmen zu können, deshalb hat er vielleicht auch nichts vermißt......trotzdem ist es nicht richtig Hunde zu züchten, die von Geburt an mit einer, vom Menschen gewolltem, Behinderung leben müssen....
...Das betrifft sowohl Möpse, als auch Bull-Terrier... Kleinst-Chihuahuas..... Schäferhunde mit starker Rückenschräglage..... Dackel und Corgis, desto länger desto besser....Rough Collies, desto mehr Fell, desto besser.....usw usw usw.....

Aber wie Romy schon angedeutet hat, die Nachfrage bestimmt das Angebot......wenn es keine Leute mehr gibt, die so einen Hund kaufen/wollen, dann wird diese Züchtung auch eingestellt......gibt es immerwieder Abnehmer für solche Hunde (und sei es nur, daß diese aus Mitleid handeln und es eigentlich gut meinen), dann wird sich an dieser Sitaution auch nie etwas ändern.....


Mooni

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8. Mai 2012 um 12:50
In Antwort auf moonlight8002

Ich.....
....sehe das genauso

Als ich das erste mal einem Mops begegnet bin, fiel mir sofort das extreme schnarchen/grunzen auf, und ich sagte zu dem Besitzer "Mit dem Hund stimmt doch was nicht, sind sie sich sicher, daßmit dem Hund alles ok ist?" Und er meinte nur:" Das ist normal, der atmet immer so, ist halt ein Mops" Ich sagte nur: "okkkaaaayyyy...."
Also "normal" klang die Atmung nicht.....
Und es kann mir auch keiner sagen, daß er sich so gut gefühlt haben soll.
Natürlich, er kennt es nicht anders, hat es von Geburt an, hat es vielleicht wirklich gar nicht bewußt gemerkt, der Hund machte auch keinen gequälten Eindruck, er hat sich halt daran gewöhnt, und weiß gar nicht wie es ist mal richtig durchatmen zu können, deshalb hat er vielleicht auch nichts vermißt......trotzdem ist es nicht richtig Hunde zu züchten, die von Geburt an mit einer, vom Menschen gewolltem, Behinderung leben müssen....
...Das betrifft sowohl Möpse, als auch Bull-Terrier... Kleinst-Chihuahuas..... Schäferhunde mit starker Rückenschräglage..... Dackel und Corgis, desto länger desto besser....Rough Collies, desto mehr Fell, desto besser.....usw usw usw.....

Aber wie Romy schon angedeutet hat, die Nachfrage bestimmt das Angebot......wenn es keine Leute mehr gibt, die so einen Hund kaufen/wollen, dann wird diese Züchtung auch eingestellt......gibt es immerwieder Abnehmer für solche Hunde (und sei es nur, daß diese aus Mitleid handeln und es eigentlich gut meinen), dann wird sich an dieser Sitaution auch nie etwas ändern.....


Mooni

Ja..
Leider sind diese Hunde zur Zeit in "Mode"deshalb gehe ih davon aus, dass diese Zucht erst einmal nicht eingestellt wird. Die Leute werden merken, wie schlecht es eigentlich um ihre Hunde steht und dann erst merken, was sie für eine Zucht unterstützt haben. Für mich jedenfalls kommt so etwas

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8. Mai 2012 um 12:52
In Antwort auf moonlight8002

Ich.....
....sehe das genauso

Als ich das erste mal einem Mops begegnet bin, fiel mir sofort das extreme schnarchen/grunzen auf, und ich sagte zu dem Besitzer "Mit dem Hund stimmt doch was nicht, sind sie sich sicher, daßmit dem Hund alles ok ist?" Und er meinte nur:" Das ist normal, der atmet immer so, ist halt ein Mops" Ich sagte nur: "okkkaaaayyyy...."
Also "normal" klang die Atmung nicht.....
Und es kann mir auch keiner sagen, daß er sich so gut gefühlt haben soll.
Natürlich, er kennt es nicht anders, hat es von Geburt an, hat es vielleicht wirklich gar nicht bewußt gemerkt, der Hund machte auch keinen gequälten Eindruck, er hat sich halt daran gewöhnt, und weiß gar nicht wie es ist mal richtig durchatmen zu können, deshalb hat er vielleicht auch nichts vermißt......trotzdem ist es nicht richtig Hunde zu züchten, die von Geburt an mit einer, vom Menschen gewolltem, Behinderung leben müssen....
...Das betrifft sowohl Möpse, als auch Bull-Terrier... Kleinst-Chihuahuas..... Schäferhunde mit starker Rückenschräglage..... Dackel und Corgis, desto länger desto besser....Rough Collies, desto mehr Fell, desto besser.....usw usw usw.....

Aber wie Romy schon angedeutet hat, die Nachfrage bestimmt das Angebot......wenn es keine Leute mehr gibt, die so einen Hund kaufen/wollen, dann wird diese Züchtung auch eingestellt......gibt es immerwieder Abnehmer für solche Hunde (und sei es nur, daß diese aus Mitleid handeln und es eigentlich gut meinen), dann wird sich an dieser Sitaution auch nie etwas ändern.....


Mooni

Ja..
Leider sind diese Hunde zur Zeit in "Mode"deshalb gehe ih davon aus, dass diese Zucht erst einmal nicht eingestellt wird. Die Leute werden merken, wie schlecht es eigentlich um ihre Hunde steht und dann erst merken, was sie für eine Zucht unterstützt haben. Für mich jedenfalls kommt so etwas nicht mehr in f Frage...so süß

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8. Mai 2012 um 12:52
In Antwort auf moonlight8002

Ich.....
....sehe das genauso

Als ich das erste mal einem Mops begegnet bin, fiel mir sofort das extreme schnarchen/grunzen auf, und ich sagte zu dem Besitzer "Mit dem Hund stimmt doch was nicht, sind sie sich sicher, daßmit dem Hund alles ok ist?" Und er meinte nur:" Das ist normal, der atmet immer so, ist halt ein Mops" Ich sagte nur: "okkkaaaayyyy...."
Also "normal" klang die Atmung nicht.....
Und es kann mir auch keiner sagen, daß er sich so gut gefühlt haben soll.
Natürlich, er kennt es nicht anders, hat es von Geburt an, hat es vielleicht wirklich gar nicht bewußt gemerkt, der Hund machte auch keinen gequälten Eindruck, er hat sich halt daran gewöhnt, und weiß gar nicht wie es ist mal richtig durchatmen zu können, deshalb hat er vielleicht auch nichts vermißt......trotzdem ist es nicht richtig Hunde zu züchten, die von Geburt an mit einer, vom Menschen gewolltem, Behinderung leben müssen....
...Das betrifft sowohl Möpse, als auch Bull-Terrier... Kleinst-Chihuahuas..... Schäferhunde mit starker Rückenschräglage..... Dackel und Corgis, desto länger desto besser....Rough Collies, desto mehr Fell, desto besser.....usw usw usw.....

Aber wie Romy schon angedeutet hat, die Nachfrage bestimmt das Angebot......wenn es keine Leute mehr gibt, die so einen Hund kaufen/wollen, dann wird diese Züchtung auch eingestellt......gibt es immerwieder Abnehmer für solche Hunde (und sei es nur, daß diese aus Mitleid handeln und es eigentlich gut meinen), dann wird sich an dieser Sitaution auch nie etwas ändern.....


Mooni

Ja..
Leider sind diese Hunde zur Zeit in "Mode"deshalb gehe ih davon aus, dass diese Zucht erst einmal nicht eingestellt wird. Die Leute werden merken, wie schlecht es eigentlich um ihre Hunde steht und dann erst merken, was sie für eine Zucht unterstützt haben. Für mich jedenfalls kommt so etwas nicht mehr in Frage...so süß die kleinen auch sind....

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8. Mai 2012 um 13:38

Peggy
Es tut mir aufrichtig leid für Peggy,ich fühle mit Ihnen. Ich habe selbst ein Mops 4 jahre alt,er lebt mit mir wie ein Angel ,er ist mein alles auf der Welt!!. Lgr Anita Wien

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10. Mai 2012 um 5:28

Hey peggysue
ich habe auch zwei Moeppels gehabt und wie jeder Mopsbesitzer habe ich mir auch eingeredet, meinen geht es gut... sie sind schlank, agil und lustige kleine Kobolde. Die Probleme kann man aber irgendwann nicht mehr ignorieren. Insgesamt hatten wir auch zahlreiche OPs ( Nasenlocherweiterung bei der Huendin und x Augen OPs beim Rueden) obwohl mur das Geld wirklich egal ist ... ( es waren ueber 12000 in 8 Jahren) empfinde ich mit heutigen Wissen diese Zucht nur noch als Qual und puren Egoismus der Halter! Obwohl sie so leiden machen sie den Menschen so gluecklich... Wie gesagt, ich war auch so eine leider. Heute haben wir zwei Boxer, ich muss gestehen, dass ich die Lebensqualitaet der unterschiedlichen Rassen unglaublich finde. Ich liebe den Mops unheimlich und wenn ich einen sehe, treibt es mir sofort Traenen in die Augen, weil ich meine Zwei so vermisse. Wer sich ersthaft mit dieser Rasse auseinander setzt muss sich irgendwann eingestehen, dass es nicht richtig sein kann! Das glaubt einem nur zu Beginn niemand, der plant sich einen Mops anzuschaffen. Das macht mich unheimlich traurig. Daher kann es gar nicht genug solcher Beispiele im Netz geben. Danke dafuer! Auch wenn ich weiss, dass die meisten Mopsbesitzer dazu sagen: Meiner ist anders! Damit verarschen sie sich leider selbst!
Und das schlimmste ist, die Hunde leiden weiter

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11. Dezember 2013 um 3:33

Naja,...
also erstmal, mein herzliches Beileid. Ich habe gesehen, dass der Bericht etwas älter ist, möchte dem dennoch einen weiteren Kommentar hinzufügen.
Es tut mir sehr leid, wie es bei Dir gelaufen ist, aber das ist eine schlechte Erfahrung, die Du persönlich gemacht hast und nun als Gesetzesmäßigkeit hinstellst! Dem ist nicht so!
Ich liebe Hunde und hatte schon einige Rassen in meinem Leben. Z.B. einen Yorkshire Terrier MIT einer Gaumensegelproblematik! Qualzucht? Danach hatte ich einen Golden Retriever, der mit einem Jahr an Epilepsie erkrankt ist und bei einem epileptischen Anfall im Alter von 4 Jahren trotz Antiepileptika verstarb. Qualzucht? Einige Zeit später hatte ich einen Berner Sennenhund, der mit 7 Jahren wegen Gelenkproblemen eingeschläfert werden musste. Qualzucht? Es gibt rassespezifische Erkrankungen-das stimmt. Aber seit 7 Jahren habe ich nun meinen Mops Paul und seit 4 Jahren meine Mopshündin Lotte ohne weitere Probleme! Sie sind so lebensfroh und die tollsten und gesündesten Hunde, die ich bisher hatte. Das ist meine Erfahrung. Aber der Unterschied zu Deinem Beitrag ist, dass ich daraus keine Gesetzesmäßigkeit mache. Es gibt sicherlich auch Möpse, die schlechte Atmer sind.
Etwas was ich dem Ganzen noch hinzufügen möchte ist, dass Du mit 400 Kaufpreis einen Vermehrer unterstützt hast und dass Du noch sehr viel Glück gehabt hast, dass es "nur" das Problem mit dem Gaumensegel war. Es hätte noch viel schlimmer kommen können. Möpse kauft man bei seriösen Züchtern ab ca. 1300-1600!!!!! Niemals günstiger!!! Wer einen Mops günstiger kauft und sich im Nachhinein beschwert, ist nicht besser wie Leute, die in ein 3 Sternehotel in die Türkei für 400 reisen und sich im Nachhinein über Baustellenlärm am Zimmer, Kakerlaken im Bad und schlechtes Essen beklagen! So viel von meiner Seite.
Liebe Grüße
Felice

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1. September 2015 um 6:41
In Antwort auf felice1985

Naja,...
also erstmal, mein herzliches Beileid. Ich habe gesehen, dass der Bericht etwas älter ist, möchte dem dennoch einen weiteren Kommentar hinzufügen.
Es tut mir sehr leid, wie es bei Dir gelaufen ist, aber das ist eine schlechte Erfahrung, die Du persönlich gemacht hast und nun als Gesetzesmäßigkeit hinstellst! Dem ist nicht so!
Ich liebe Hunde und hatte schon einige Rassen in meinem Leben. Z.B. einen Yorkshire Terrier MIT einer Gaumensegelproblematik! Qualzucht? Danach hatte ich einen Golden Retriever, der mit einem Jahr an Epilepsie erkrankt ist und bei einem epileptischen Anfall im Alter von 4 Jahren trotz Antiepileptika verstarb. Qualzucht? Einige Zeit später hatte ich einen Berner Sennenhund, der mit 7 Jahren wegen Gelenkproblemen eingeschläfert werden musste. Qualzucht? Es gibt rassespezifische Erkrankungen-das stimmt. Aber seit 7 Jahren habe ich nun meinen Mops Paul und seit 4 Jahren meine Mopshündin Lotte ohne weitere Probleme! Sie sind so lebensfroh und die tollsten und gesündesten Hunde, die ich bisher hatte. Das ist meine Erfahrung. Aber der Unterschied zu Deinem Beitrag ist, dass ich daraus keine Gesetzesmäßigkeit mache. Es gibt sicherlich auch Möpse, die schlechte Atmer sind.
Etwas was ich dem Ganzen noch hinzufügen möchte ist, dass Du mit 400 Kaufpreis einen Vermehrer unterstützt hast und dass Du noch sehr viel Glück gehabt hast, dass es "nur" das Problem mit dem Gaumensegel war. Es hätte noch viel schlimmer kommen können. Möpse kauft man bei seriösen Züchtern ab ca. 1300-1600!!!!! Niemals günstiger!!! Wer einen Mops günstiger kauft und sich im Nachhinein beschwert, ist nicht besser wie Leute, die in ein 3 Sternehotel in die Türkei für 400 reisen und sich im Nachhinein über Baustellenlärm am Zimmer, Kakerlaken im Bad und schlechtes Essen beklagen! So viel von meiner Seite.
Liebe Grüße
Felice

Ernsthaft???!!!
Hallo und mein herzliches Beileid erstmal...
Habe mir alles durch gelesen und finde es echt frech, dass du versuchst andere davon abzuraten einen Mops zu kaufen.
Ich züchten Französische Bulldoggen. Seit 10 Jahren habe ich welche.
Der Älteste hatte wahrscheinlich ein Rückenmarkinfarkt und seine Hinterbeine kann er deswegen nur noch schlecht bewegen, sodass er sie fast nur noch hinterher zieht. Ist das nun Qualzucht?? Ist das falsch? Nein, denn das ist sein Schicksal!
Unsere Älteste Hündin ist topfit! sie wurde nun am 28. 9 Jahre! Ist das dann trotzdem Qualzucht?
Wir hatten 2013 mal einen weißen Welpen (diese sind eigentlich nicht so erwünscht, außerdem ist das taubheitsrisiko drastisch erhöht, aber er konnte sehr gut hören). Er kam mit einem Leberschaden auf die Welt. Wir haben ihn nicht gleich einschläfern lassen, obwohl er ständig schmerzen hatte wohl und einen Blähbauch. Er lebte 11 Wochen. Dann haben wir ihn erlöst am 27.06.2013, als er erblindete. Diese 11 Wochen waren leider zu viel, da meine Familie und ich ihn in dieser Zeit so unfassbar fest in unser Herz geschlossen haben, dass wir dachten, die Welt wurde zerstört, als er tot war. Er hat nun einen wunderschönen Platz in unserem Garten unter einer schönen, gelben Rose. Sind wir nun Qualzüchter? Nein!!! Wir wollten ihm eine Chance auf ein glückliches kurzes leben bieten!
Ich könnte dir nun weitere Hunde aufführen mit Problemen (Keiner meiner weiteren Hunde hat starke Auffälligkeiten).

Wir Züchter bemühen uns, das leben der Hunde zu erleichtern. Wir pflanzen die Tiere fort, die am wenigsten Probleme und GROßE Nasenlöcher haben. Diese erleichtern das Atmen!
Ich weiß nicht genau was die Mops-Züchter machen, aber dieses starke Problem mit dem Atmen habe ich auch schon bemerkt. Natürlich kann ich nur für die Bully-Züchter hier reden.
Wir verkaufen unsere Welpen für 1500-200! Da ist es wohl klar, dass du einen Vermehrer unterstützt hast! KEIN Hund ist gesund bei Vermehrern! Denen geht es nur um Geld und nicht um die Gesundheit der armen Tiere!

Laut dem Abschnitt, den du groß geschrieben hast, darf keiner mehr einen Hund kaufen ohne zum Tierarzt zu gehen oder man ist ein Tierquäler? Was für ein Schwachsinn, kann ich da nur sagen! Das Schnarchen ist charakteristisch für die kurzschnauzigen Hunde. Soll ich dir mal ein Video machen wie es sich anhört, wenn unser 15 kilo Brocken schläft? Oder unser Ältester?

Solche unüberlegten Aussagen finde ich total eklig und einfach nur dumm und hirnrissig! Klar sollte man mit dem Hund zum TA, wenn er kaum Luft bekommt, aber es MÜSSEN NICHT ALLE DORTHIN!
Ich kann es nicht oft genug sagen! Sowas kotzt mich aufs schwerste an!!!

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1. September 2015 um 6:51
In Antwort auf peggysue201

Ich sehe das etwas anders..
ich gebe dir Recht, dass so eine OP ein großes Risiko darstellt, aber ich habe nach Peggys tot mal darauf geachtet und mich umgehört, jeder Mopsbesitzer ist davon überzeugt, dass SEIN Hund "normal" atmet und dass das alles so richtig wäre, aber dass die Mopsbesitzer mit ihren Hunden im Sommer nur kleine Runden spazieren gehen können, weil die Hunde sonst ein Hitzeschlag bekommen, oder einige Besitzer im Sommer gar nicht mehr mit den Hunden vor die Tür gehen nur noch Abends, das kann es ja auch nicht sein und das ist mit Sicherheit auch kein schönes Hundeleben....Und dann hört man immer öfters auch von Fällen, wo so ein Mops/Franz.Bull aufeinmal umkippt...Herzstillstand...... .ja aber er lief doch eben noch so froh über die Wiese????
Das aber das Herz schon lange beschädigt ist, durch diesen ständigen Sauerstoffmangel hat keiner bemerkt...Ich finde es deshalb schon sinnvoll, mit so einem Hund zum TA zu gehen um einfach abchecken zu lassen, wie es mit der atmung aussieht, ob man nun der Meinung ist, der eigene Hund atmet "normal"oder nicht.
Meine Peggy hat wirklich absolut KEINEN kranken Eindruck gemacht, im Gegenteil die hat uns manchmal alle wahnsinnig gemacht und alle auf Trapp gehalten Nur halt das sie bei Hitze lauter geatmet hat als sonst, Pausen brauchte sie nie, so dass man hätte sich denken können , die kann nicht mehr.
So und wenn ein erfahrener TA, der sich mit den Brachialen Syndrom auskennt, meint, der Hund muss operiert werden, dann hat das schon einen Sinn.
Das Risiko besteht bei jeder OP auch bei einer Kastration sind schon genug Hunde gestorben und das finde ich schlimm, denn diese OP MUSS nicht sein, nur damit der Mensch diesem Stress nicht ausgesetzt ist, bei läufigkeit etc.
Sollte bei einer GS OP etwas schief gehen, dann weiß man wenigstens, dass es dem Hund jetzt entgültig besser geht und ich weiß, für Peggy hätte es nichts besseres gegeben, als erlöst zu werden, denn das war kein Hundeleben.
Ich möchte nicht jeden Tag das Gefühl haben zu ersticken und an warmen, noch nicht einmal heißen Tagen als Hund nicht mehr gassi gehen zu können. Ich bin aber allgemein dafür, dass diese Rasse überhaupt nicht mehr gezüchtet werden darf, oder das Leute, die überlegen sich einen Mops oder anderen Kurzschnauzer zu holen, es sich noch einmal seeeeehrrr genau überlegen!!!!

Du machst mich echt krank....
Du tust, als ob jeder Hund dieser Rassen sterbenskrank ist! NEIN DAS STIMMT NICHT!!!!!!!!
Ich züchte Französische Bulldoggen! Seit 10 Jahren!
Ich weiß nicht ob ich lachen oder kotzen soll bei so einem Bullshit! Informiere dich mal besser bevor du so einen Bockmist erzählst!!
Ich gehe meinen Hunden und mir zu liebe bei Hitze nur Abends gassie, da sie sich sonst die Pfoten verbrennen können! Leg deine Handfläche 7 Sekunden lang auf die Straße. Ist es dir zu heiß? Dann ist es den Hunden auch zu heiß!
Wir Bullyzüchter müssen eine Menge Tests machen (Herz, Atmung, Röntgen, Belastungstest) bevor die Hunde in die Zucht kommen! Bestehen sie eins davon nicht, dürfen sie nicht fortgepflanzt werden!!! Das ist das Gesetz in Deutschland! Und nicht deine!

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