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Hund hat Schmerzen am Hals, jault vor Schmerzen. Hilfeeee!

9. Dezember 2015 um 9:57

Hallo zusammen,

meine Hündin ist jetzt 6 Monate als mit einem stattlichem Gewicht von mittlerweile 30kg (Endgewicht wird mal so bei 50 kg liegen).

Da sie momentan unheimlich in die Leine springt und sehr zieht und dabei schon röchelt, habe ich mir einen Hundetrainer empfehlen lassen. Ich habe alles probiert, stehen bleiben, leckerchen, Richtung ändern, immer neue Strecken, kurze Leine, 5m Schleppleine, etc.

Nunja, wir sind zusammen Gassi gegangen und er hat mit Leinenruck gearbeitet. Sie zog dann nicht mehr. Abends, als er weg war ist wir die kleine voll in die Leine gesprungen und hat gejault.

Einen Tag später ging es los, wenn sie den Kopf hob wimmerte sie. Sie jaulte vor Schmerz, wenn sie an ihrem Spielzeug zog. Ich bin direkt sonntags in die Tierklinik gefahren. Es wurden 5 Röntgenaufnahmen gemacht auf meine Bitte um eine Wirbelverletzung auszuschließen. Die Wirbel haben lt. Tierklinik keinen Schaden genommen. Wir haben Schmerzmittel Metacam in Tabletten bekommen.

Nun muss ich dazu sagen, die kleine verhält sich normal. Frisst, trinkt, schüttelt sich, rennt und spielt. Versucht auch immer noch ihr Spielzeug tot zu schütteln. Dreht selber den Hals nach oben und zur Seite, springt ins Auto, auf die Couch, alles normal ohne Schmerzen.

Es sind gewisse Bewegunge, wenn sie sich beim schlafen dreht und den Kopf anhebt. wenn sie an irgendwas zieht oder mich anspringen will und staucht den Kopf bzw. springt mit der Nase irgendwo dagegen.

Aber auch nicht immer.

Naja, nun ging es nach 3 Tagen nicht weg und immer mal wieder fiepte sie. Ich hab sie gestern eingepackt und bin zu einem anderen Arzt gefahren um nochmal über die Röntgenbilder zu schauen. Auch der sagte mir, dass darauf keine Veränderung zu sehen ist. Alles normal. Bandscheibe schließt er aus, da sie Treppen läuft und auch so springt und keine Lahnheit hat.

Ich selber habe das Gefühl, dass sie abends mehr Schmerzen hat als frühs.

Was denkt ihr, was es sein kann? Was ernstes? Ich mache mir solche Sorgen aber ich möchte sie heute nicht schon wieder zum Arzt bringen und den Kopf drehen lassen bis sie quietscht. Dieses aufjaulen geht mir durch Mark und Knochen.

10. Dezember 2015 um 8:35

Also bei Menschen
kommt es oft vor, dass sich durch eine komische Bewegung, eine kurzzeitige (oder längere) Überlastung o.ä. im Muskel Verhärtungen bilden. Man kann dann so genannte "Triggerpunkte" finden. Das sind Verklebungen der Muskelfasern. Dadurch kommt es zu Verkürzungen des betroffenen Muskels und dadurch wiederum zu schmerzhaften Belastungen der Sehnenansätze, die an diesem Muskel "hängen" - mal bisschen vereinfacht ausgedrückt. Du hast das vielelicht auch schon gehabt, wenn du dich "verlegen" hast und den Kopf nicht mehr richtig drehen konntest, oder wenn die Schultern schmerzhaft verspannt sind.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch bei einem Hund passieren kann. Sowas sieht man natürlich nicht im Röntgenbild. Schau mal, ob es bei dir in der Nähe einen Hunde-Physiotherapeut gibt. Man kann solche Verklebungen gut durch Massage lösen. Vielleicht gibt es auch für Hunde Präparate z.B. Salben, die die Muskelentspannung fördern.

Das mit dem Schonen klingt natürlich logisch, aber bei einem 6 Monate alten Hund? Ich geh zur Zeit oft mit dem 7 Monate alten Ridgeback einer guten Bekannten Spazieren. Der ist wirklich (rasseuntypisch) tiefenentspannt, so dass wir ohne Leine gut 1,5 Stunden meist im Laufschritt unterwegs sind. Und trotzdem hat er immer mal wieder seine "lustigen 5 Minuten", in denen er wie wild durch die Gegend hüpft, sich herumwälzt, buddelt und sich einfach total austobt. Ich wüsste nicht, wie man das unterbinden könnte.
Allerdings solltest du deine Kleine erstmal nicht mit anderen Hunden raufen lassen und unbedingt ein Geschirr verwenden!
Und den Schulterbereich leicht massieren kannst du ihr auch, wenn (falls ) sie mal entspannt rumliegt.

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10. Dezember 2015 um 23:44

Vielen Dank...
für eure Ratschläge. wir waren heute nochmal bei einem Physiotherapeuten für Hunde. der hat gesagt, es sei nicht gebrochen oder ausgerenkt.

auch nach Ansicht der Röntgenbilder könnte er Bandscheibenvorfall ausschließen.

wir sollten traumeel (heißt das so?) besorgen. werde ich gleich morgen tun und frühs und abends eine geben.

bis heute hat sie ja vom Tierarzt andere Schmerzmittel bekommen.

sie läuft und rennt nach wie vor normal, schreit aber bei manchen Bewegungen auf. ich habe das Gefühl, dass es allgemein abends wesentlich schlimmer ist als tagsüber.

sobald sie zur Ruhe kommt kann sie den Hals kaum bewegen oder zu jaulen. tagsüber beim Spaziergang schaut sie nach links recht oben unten... sobald sie abends schläft und mal die Stelle wechselt, geht das fiepen los. das tut mir so leid. ich hatte jetzt vorübergehend ein ganz normales ges hier und auch heute ein k9 bestellt. Halsband lass ich erstmal komplett weg.

ich mache mir sorgen. die Beschwerden hat sie nun schon eine Woche. würde eher schlimmer als besser.

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10. Dezember 2015 um 23:46

Kann man...
den franzbranntwein sind richtig ins Fell reiben oder auf ein Tuch und umlegen. wie machst du das?

Danke für den Tipp

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11. Dezember 2015 um 11:45

Meine güte...
ich bin ja immer wieder beeindruckt, was für 'hundetrainer' da draußen rumlaufen... mit leinenruck arbeiten finde ich geht gar nicht, egal ob mit Halsband oder geschirr, da kann man einiges kaputt machen.

meiner war auch so ein 'vorläufer' ich habe kein einziges leckerchen gebraucht. ich benutze für sowas nur meinen eigenen körper und blockiere ihn damit.
zuerst angefangen am zaun, sobald er zum überholen ansetzte blitzschnell den fuß vorgestellt und mit dem ganzen körper in seine Richtung gehüpft (sodass er etwas erschrak). dabei immer einen laut gemacht (sowas wie 'ksst!'). er war ziemlich hartnäckig, bei jedem Spaziergang bestimmt 50 mal gemacht und nur auf Kommando vorlaufen lassen (zB beim schnuppern). irgendwann reichte nur noch das geräusch und er wusste: 'jaja Chef geht immer vor...'
sonst würde ich meinen Vorrednern zustimmen, dass es was mit den Muskeln zu tun hat. da hilft dann so auch erst mal nur massage, wärme und abwarten und tee trinken.
das mit den Röntgenbildern ist doch ein gutes zeichen, denn wie gesagt, eine Verspannung sieht man nicht darauf.
PS: lass die finger von solchen Trainern
viel erfolg und gute Besserung für dein schatzi

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13. Dezember 2015 um 21:14
In Antwort auf socke1995

Meine güte...
ich bin ja immer wieder beeindruckt, was für 'hundetrainer' da draußen rumlaufen... mit leinenruck arbeiten finde ich geht gar nicht, egal ob mit Halsband oder geschirr, da kann man einiges kaputt machen.

meiner war auch so ein 'vorläufer' ich habe kein einziges leckerchen gebraucht. ich benutze für sowas nur meinen eigenen körper und blockiere ihn damit.
zuerst angefangen am zaun, sobald er zum überholen ansetzte blitzschnell den fuß vorgestellt und mit dem ganzen körper in seine Richtung gehüpft (sodass er etwas erschrak). dabei immer einen laut gemacht (sowas wie 'ksst!'). er war ziemlich hartnäckig, bei jedem Spaziergang bestimmt 50 mal gemacht und nur auf Kommando vorlaufen lassen (zB beim schnuppern). irgendwann reichte nur noch das geräusch und er wusste: 'jaja Chef geht immer vor...'
sonst würde ich meinen Vorrednern zustimmen, dass es was mit den Muskeln zu tun hat. da hilft dann so auch erst mal nur massage, wärme und abwarten und tee trinken.
das mit den Röntgenbildern ist doch ein gutes zeichen, denn wie gesagt, eine Verspannung sieht man nicht darauf.
PS: lass die finger von solchen Trainern
viel erfolg und gute Besserung für dein schatzi

Danke...
für deine Tipps mit der leinenfürigkeit. ich bin langsam echt verzweifelt. ich kann sie kaum mehr halten und da sie nun ihr neues k9 Geschirr hat, legt sie sich da auch voll rein. ich zieh sie immer wieder zurück und sage Fuß. das klappt auch mal so einen Kilometer aber danach geht es links rechts vor zurück. wenn Jogger kommen oder Fahrräder dann bekomme ich schon vorher Panik.

den Trainer lass ich nun trotzdem weg.

zu den Schmerzen: sie jault noch immer bei manchen Bewegungen. gerade liegt sie neben mir und wollte den Kopf heben und jault. heute ist sie mich beim Spielen angesprungen und kam mit dem Kopf leicht an meinen Arm, da hat sie auch gejault. als sie spielen wollte und wollte mich zwicken, hab ich mit 2 Fingern ihren spitzen Eckzahn festgehalten und sie will den Kopf zurück ziehen und jault.

ich verzweifle bald, ich habe einen 6 Monate alten hund und Hamm sie nicht anfassen oder mal den Kopf heben zum küssen. spazieren gehen wird mittlerweile der Wahnsinn.

ich überlege, ob ich morgen nochmal zum Tierarzt fahre, aber da wird auch wieder der Kopf gedreht und gemacht und ich halte das gejaule vor schmerzen nicht mehr aus. mir zerreisst es das Herz. ich kann bald nicht mehr.

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14. Dezember 2015 um 8:06
In Antwort auf dietraene

Danke...
für deine Tipps mit der leinenfürigkeit. ich bin langsam echt verzweifelt. ich kann sie kaum mehr halten und da sie nun ihr neues k9 Geschirr hat, legt sie sich da auch voll rein. ich zieh sie immer wieder zurück und sage Fuß. das klappt auch mal so einen Kilometer aber danach geht es links rechts vor zurück. wenn Jogger kommen oder Fahrräder dann bekomme ich schon vorher Panik.

den Trainer lass ich nun trotzdem weg.

zu den Schmerzen: sie jault noch immer bei manchen Bewegungen. gerade liegt sie neben mir und wollte den Kopf heben und jault. heute ist sie mich beim Spielen angesprungen und kam mit dem Kopf leicht an meinen Arm, da hat sie auch gejault. als sie spielen wollte und wollte mich zwicken, hab ich mit 2 Fingern ihren spitzen Eckzahn festgehalten und sie will den Kopf zurück ziehen und jault.

ich verzweifle bald, ich habe einen 6 Monate alten hund und Hamm sie nicht anfassen oder mal den Kopf heben zum küssen. spazieren gehen wird mittlerweile der Wahnsinn.

ich überlege, ob ich morgen nochmal zum Tierarzt fahre, aber da wird auch wieder der Kopf gedreht und gemacht und ich halte das gejaule vor schmerzen nicht mehr aus. mir zerreisst es das Herz. ich kann bald nicht mehr.

Was das Gehen an der Leine angeht:
Ich weiß nicht, wie sportlich du bist. Aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass Hunde viel besser an der lockeren Leine laufen, wenn man im Laufschritt unterwegs ist. Woran das liegt, kann ich nur vermuten: Ich denke, es ist vor allem ein Tempo, das dem natürlichen "Langlauftempo" des Hundes entspricht, also dieses lockere Traben, das Hunde stundenlang durchhalten können.
Selbst der total "unmögliche" Labbi unserer Nachbarn läuft nach kurzer Zeit 1a, wenn man joggt. Dann gibt es kein Schnüffeln links oder rechts mehr, kein Ziehen, andere Hunde sind uninteressant, dann läuft er einfach nur noch (mit lockerer Leine) und ist danach merklich zufrieden und entspannt.

Sehr gut geht das auch in Verbindung mit einem Hüftgurt, weil du dann keinen direkten Ruck auf die Leine ausübst. Und mehr Stabilität hast du auch, wenn sie doch mal plötzlich "anzieht".

Und der zweite Punkt ist natürlich in deinem Inneren: Bleib cool. Du bist der Boss! Du hast KEINE Panik vor Fahrrädern und anderen Hunden! Du gehst stur geradeaus, mit festem, entschlossenem, zügigem Schritt, egal was da kommt. Du gibst Sicherheit und bestimmst, wo es langgeht. Du musst nicht mit ihr reden. Du gehst einfach. Und immer, wenn sie schön "bei Fuß" ist, lobst du ("feiiiin!" mit hoher Stimme ).
Da spielt sich ganz viel in DEINEM Kopf ab. Du musst dich selbst stark fühlen, das ist ganz wichtig.

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